Konfi Arbeit


Herzliche Einladung zu den Vorstellungs-Gottesdiensten der KonfirmandInnen des derzeitigen Jahrgangs,

am 11. März 2018 um 11.00 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche und

am 18. März 2018 um 11.00 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle.

Im Anschluss an diese Gottesdienste besteht die Möglichkeit, die KonfirmandInnen des neuen Jahrgangs für die Konfi-Arbeit anzumelden.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben diese Gottesdienste zu besuchen, um Ihr Kind anzumelden, so wenden Sie sich bitte an:

Arne Würzbach - Diakon

Tel: 0202 9 767 691

arne.wuerzbach@ekir.de

 

Michael Seim - Pfarrer

Tel.: 0202 559 717

michael.seim@ekir.de


Konfifreizeit März 2018

Atemlos durch das Konfiwochenende

 

29 Konfis, 7 Teamer, ein tolles Wochenende. Das verbrachten wir in der Jugendherberge in Essen-Werden, vom 2. bis 4. März. Dieses Mal mit den Konfis von „oben“ und „unten“ zusammen, sodass wir ziemlich viele waren und direkt feststellen konnten: zu mehreren macht es gleich noch mal mehr Spaß.

 

 

 

 

 

Nach der Zimmeraufteilung lernten wir uns bei ein paar lustigen Spielen noch einmal besser kennen. Um die anderen besser einschätzen zu können, erzählte jeder zwei Lügen und eine Wahrheit über sich und die anderen mussten erraten, welches die Wahrheit war – spricht Grace vier Sprachen, geht Anna gerne zur Schule oder hat Johanna tatsächlich eine Oma in Berlin? Gar nicht so einfach.

 

Nach einer leckeren Stärkung ging es weiter mit einem musikalischen Quizabend. Bei Helenes „Atemlos“ sangen dann auch alle mit. Anschließend spielten wir eine Runde „Schrubberhockey“, bei dem es laut und actionreich zuging. Nach einer kleinen Abendandacht ging es ab auf die Zimmer, auch wenn an Schlaf noch nicht zu denken war. Gegen ein Uhr wurden langsam alle Gespräche eingestellt und widererwartend waren alle um 7 Uhr wieder putzmunter. Da war die Weckmusik eigentlich gar nicht nötig, aber doch umso lustiger.

 

Am Samstag wurden die Vorstellungsgottesdienste erarbeitet. Da die Konfis oben und unten noch getrennt Konfiunterricht haben, erarbeiteten sie auch zwei verschiedenene Gottesdienste. Die 10 Konfis des Gemeindezentrums hatten sich als Thema ihre eigene Konfizeit ausgesucht, während sich die 19 der Lichtenplatzer Kappelle mit dem Thema „Danke“ beschäftigten. Begrüßung, Gebete und Predigt wurden unter den Jugendlichen verteilt und es wurde fleißig an guten Ergebnissen im Team gearbeitet.

 

Am Nachmittag war es leider zu kalt für ein Geländespiel im Wald, jedoch kam es im Gebäude zu einem Museumsraub. Die Konfis mussten verschiedenen Codes knacken und Hindernisse überwinden, um am Ende den Schatz zu erreichen. Dabei waren vor allem Teamwork und Geschicklichkeit gefragt.

 

Am nächsten Morgen mussten leider schon die Zimmer geräumt werden und wir arbeiteten noch einmal an den Vorstellungsgottesdiensten. Zum Abschluss feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst.

 

Es war ein tolles Wochenende, was uns alle zusammengeschweißt hat und bei dem einige sicher neue Freunde gefunden haben. Wir hatten viel Spaß, haben einiges gelernt und freuen uns auf die Vorstellungsgottesdienste und die Konfirmation. Wir hoffen, dass viele Gemeindemitglieder auch dabei sein werden!

 

Als „neues“ und „altes“ Konfiteam haben wir tolle Erfahrungen gesammelt und sind weiter zusammengewachsen, sodass wir uns jetzt umso mehr auf den neuen Konfijahrgang freuen, der als Erster im Mai mit dem neuen Wochenendkonzept startet und mit dem wir dann auch mit Freude im September auf Freizeit fahren werden.

 

Wir freuen uns aber immer auch auf neue Teamer. Wenn du also schon konfirmiert bist und Lust hast, mit Konfis zu arbeiten, dann melde dich gerne bei Pfarrer Seim oder Arne Würzbach. Du kannst uns auch einfach bei den Vorstellungsgottesdiensten des jetzigen Jahrgangs ansprechen (11.3.2018, 11 Uhr Gemeindezentrum Petruskirche, 18.3.2018, 11 Uhr Lichtenplatzer Kapelle) oder zu unserem nächsten Treffen kommen: 4.5.2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Wir freuen uns auf dich!


Erster Konfi-Teamer-Tag

 

Bezüglich der Konfirmandenarbeit stehen in der Gemeinde große Veränderungen an. Das wöchentliche Konzept wird auf ein monatliches umgestellt, bei dem der Konfirmandenunterricht an einem ganzen Wochenende stattfindet. Dies bedeutet auch viel planerische und organisatorische Arbeit im Vorfeld.

 

Im Gemeindezentrum Petruskirche existiert ja schon lange ein Konfiteam, das im letzten Jahr bereits der Einladung von Pfarrer Seim und Diakon Arne Würzbach gefolgt ist, gemeinsam eben jenes neue Konzept zu erarbeiten. An einigen Freitagabenden haben wir uns seitdem getroffen und die Struktur festgelegt sowie die Themen erarbeitet. Da diese Arbeit aber meist sehr theoretisch war, hatten wir uns alle einen gemeinsamen „Team-Tag“ gewünscht, bei dem wir uns besser kennenlernen und natürlich weitere Themen erarbeiten konnten.

So trafen wir uns an einem Samstag im Februar im Gemeindezentrum Petruskirche. Erfreulicherweise hat unsere Truppe großen Zuwachs bekommen, worüber wir uns sehr freuen! Am Anfang starteten wir mit einer kleinen Bibelarbeit. Die Methode des „Bibel-Teilens“ konnten wir selbst ausprobieren und können sie nun bestens in der Konfirmandenarbeit einsetzen. Wir probierten also selbst aus, was wir mit unseren Konfis machen können. Es folgte ein abwechslungsreicher Tag, bei dem wir u.a. Unterrichtsthemen besprachen, die im Vorfeld von kleineren Teams bereits erarbeitetet worden waren. Die Diskussion darüber erwies sich als äußerst sinnvoll, weil die anderen noch einmal einen neuen Blickwinkel hatten und weitere Ideen einbringen konnten. So wurden einige Stellen noch einmal überarbeitet und wir sind letztendlich sehr zufrieden mit unseren zukünftigen Konfitagen.

 

Abgesehen von der konzeptionellen Arbeit sollte aber der Spaß und vor allem das Teambuilding nicht zu kurz kommen, war dies doch nicht zuletzt der Grund, weshalb wir uns einen ganzen Tag trafen. So hatte Arne Würzbach ein Kooperationsspiel vorbereitet, bei dem wir als Gruppe mithilfe von langen, beweglichen Holzbrettern und fest verankerten Brückenpfeilern einen „Säurefluss“ überqueren mussten, ohne dabei ins Wasser zu fallen. Hier war Kombinationsgabe, Physik (große Diskussionen über die Hebelwirkung) und ein gutes Miteinander wichtig. Nach einigen Verrenkungen unter großem Einsatz des Pfarrers gelangten wir alle (halbwegs) sicheren Fußes über den Fluss und konnten ein Erfolgserlebnis verbuchen. Am Ende des Tages aßen wir alle zusammen in gemütlicher Atmosphäre im Hellas Grill und ließen den Tag noch einmal Revue passieren.

 

Wir alle hatten sehr viel Spaß, haben einiges gelernt und sind definitiv zusammen gewachsen. So freuen wir uns sehr auf den neuen Konfirmandenjahrgang und können es kaum erwarten, das neue Konzept mit ihm zu erproben.

Hast du Lust mitzumachen?

 

Wir suchen im Konfiteam immer Unterstützung. Wenn du also schon konfirmiert bist und Lust hast, mit Konfis zu arbeiten, dann melde dich gerne bei Pfarrer Seim oder Arne Würzbach. Du kannst uns auch einfach bei den Vorstellungsgottesdiensten des jetzigen Jahrgangs ansprechen (11.3.2018, 11 Uhr Gemeindezentrum Petruskirche, 18.3.2018, 11 Uhr Lichtenplatzer Kapelle) oder zu unserem nächsten Treffen kommen:

4.5.2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Wir freuen uns auf dich!


Konfi Cup 2018

Starke Leistung beim Konfi-Cup
Am 27.01.2018 traten sechs Katechumenen- und sechs Konfirmandenmannschaften zum Konfi-Cup in der HAKO Event Halle an. Das Turnier fand bereits zum 11. Mal statt und die Gemeinde Unterbarmen Süd konnte Premiere feiern. Erstmalig in der langen Gemeindegeschichte traten sieben KonfirmandInnen aus Unterbarmen Süd beim Konfi-Cup an.
Begonnen wurde der Konfi-Cup mit einem Jugendgottesdienst unter der Leitung von Jugendreferentin Bettina Hermes. Die Band „The 7th Day“ sorgte beim Gottesdienst und zur Mittagszeit mit modernem Lobpreis für gute Stimmung.
d wer weiß, ob es dann nicht sogar auch für einen 3., 2. oder 1. Platz reicht.

Um 10.40 Uhr war dann Anstoß zum ersten Spiel: Unterbarmen Süd gegen die turniererprobten Ronsdorfer. Leider hatte Unterbarmen Süd im Vorhinein keine Möglichkeit zum Trainieren gehabt. Dieser Umstand und die Aufregung, dass Turnier eröffnen zu müssen, sorgten dafür, dass das erste Spiel für Unterbarmen Süd nicht gut ausging. Doch im Laufe des Konfi-Cup spielte sich das Team immer mehr ein und lieferte insgesamt ein starkes Turnier ab. Bereits das zweite Spiel wurde nur noch knapp verloren. Und bei den beiden letzten Spielen sicherten sich die Unterbarmer KonfirmandInnen zwei verdiente Siege. Nur knapp am Siegertreppchen vorbei landete Unterbarmen Süd letztendlich auf dem 4. Platz.
Sieger des Konfirmandenturniers war das Team aus Dönberg. Das Katechumenenturnier konnten die KonfirmandInnen von Elberfeld West I für sich entscheiden. Im Finale, bei dem die jeweiligen Turniersieger gegeneinander antraten, sicherten sich die Dönberger den Sieg und somit den 1. Platz im gesamten Konfi-Cup.
Die Fairnesspreise gewannen die Teams FEG Vohwinkel und Vohwinkel III.
Es war ein schöner und spannender Tag. Im nächsten Jahr ist Unterbarmen Süd mit Sicherheit wieder dabei. Un

Tod und Leben

DER ERSTE GEMEINSAME KONFITAG
Text: Hannah Dorf, Photos: Michael Seim


Der erste gemeinsame Konfitag von den Konfirmanden des Gemeindezentrums und der Lichtenplatzer Kapelle. Und der erste Konfitag mit Pfarrer Seim und Diakon Arne Würz¬bach und dem Konfiteam. Da mussten wir uns erstmal alle kennenlernen.
Am Besten geht das mit einem Kennenlern-Bingo, bei dem man den anderen Fragen stellen muss (trinkst du lieber Fanta oder Sorite? Kennst du den Anfang der Weihnachtsgeschichte? Hast du Geschwister?). Nur bei richtiger Antwort darf der Name des Befragten in die entsprechende Lücke geschrieben werden. Wer als Erstes diagonal, waagerecht oder senkrecht eine Reihe ausgefüllt hatte, konnte BINGO rufen und hatte gewonnen. Das erste Eis war gebrochen.

 

Unser Konfitagthema war dagegen etwas „schwerer" und passte zum anstehenden Volkstrauertag und Totensonntag: Wir haben uns mit dem Tod, dem Leben und der Auferstehung beschäftigt. Anfänglich haben sich die Konfis noch nicht richtig getraut, etwas über ihre Gefühle und vielleicht auch ihre Ängste zu erzählen. Doch je mehr Zeit wir miteinander ver­brachten, desto mehr tauten sie auf.

 

Zunächst näherten wir uns dem Thema mithilfe von Bilderbüchern. Wie wird der Tod hier dargestellt und wie wird mit ihm umgegangen? Dabei haben wir unterschiediche Dinge herausgefunden: einige haben Angst vor dem Tod, ande­re schauen ihm mit einander gewissen Spannung entgegen. Manche glauben, nach dem kommt nichts mehr, andere Glauben an Himmel und Hölle oder dass man nach dem Tod zu etwas anderem wird.

Anschließend diskutierten wir über die Frage, wie der christliche Glaube mit dem Tod umgeht. Dabei haben die Kon­fis sehr anregende Impulse gegeben, die wir beim anschließenden Besuch des Friedhofes aufgreifen konnten. 

 Vorher stärkten wir uns aber mit einem leckeren Essen, schließlich lag ein halbstündiger Waldspaziergang vor uns. Am Unterbarmer Friedhof angekommen, erfuhren wir etwas über christliche Beerdigungsriten, 

Statistiken zum Friedhof in Deutschland und die Konfis hatten die Gelegenheit, einen Blick in die Räume unter der Kapelle zu werfen. Dort befinden sich die Kühlräume, in denen die Särge bis zur Trauerfeier aufbewahrt werden.

 

Auf diese Weise konnten die Jugendlichen einen Ort des Trauerns kennenlernen, ohne den emotionalen Aspekt

ei­nes gerade verstorbenen An­gehörigen dabei zu haben. Damit haben wir versucht, die Scheu vor diesem Ort zu nehmen.

 

Beim anschließenden Gang über den Friedhof konnten

wir verschiedene Gräber genauer betrachten: Urnengräber, ganz alte Gräber, die Gruft von Toelle, ein Kindergrab, ein frisches Grab und verschiedene Arten, Gräber zu gestalten. Dabei sollten die Konfis unter anderem die Grabsteine unter­suchen: Welche Sprüche und Zeichen befinden sich darauf?

 

Beim abschließenden Gespräch waren sich die Meisten einig: ein Friedhof sollte bunter gestaltet werden, weil er eigentlich einruhiger und friedlicher Ort ist.

Grabstele auf dem Unterbarmer Friedhof

 

Zum Abschluss feierten wir eine Andacht in der Kapelle, zu der auch die Eltern herzlich eingeladen waren.

 

Es war ein schöner und sehr interessanter Tag, bei dem alle neue Menschen kennengelernt und sicherlich auch das ein oder andere über den Tod und sich selbst herausgefunden haben.

 

Wir freuen uns auf das nächste Mal!