Abendmahls-Gottesdienst zum Toten-Ewirkeitssonntag am 20.11.22

Liturgie Diakon Arne Würzbach - Gemeindezentrum Petruskirche

Predigt Pfr. Michael Seim – Lichtenplatzer Kapelle

 

Eröffung

Gott ist da. Gestern, heute und morgen.

Gott ist da. Im Lachen, im Weinen. Im Leben, im Sterben.

Er lässt uns nicht allein und deswegen feiern wir diesen Gottesdienst in seinem Namen:

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat,

der Bund und Treue hält ewiglich und nicht loslässt das Werk seiner Hände.

 

Begrüßung       

Herzlich Willkommen zu diesem Gottesdienst am Totenewigkeitssonntag.

Schön, dass Sie hier sind.

Heute ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Zum Ende des Jahres schauen wir zurück und erinnern uns an diejenigen, die in diesem Jahr von uns gegangen sind. Einige von Ihnen haben in den letzten 12 Monaten einen geliebten Menschen verloren. So ein Abschied fällt schwer und die Trauer kann auch noch nach langer Zeit groß sein. Ich kann mir deswegen vorstellen, mit was für Gefühlen der Gang zur Kirche heute für Sie gewesen sein mag.

Aber es ist auch gut, dass wir uns heute an diesem Ort, in Gottes Gegenwart gemeinsam an die Verstorbenen erinnern und uns Zeit für sie nehmen.

Wir wollen Halt und Trost suchen und im Gottesdienst Lichter des Gedenkens und der Hoffnung entzünden.

 

Im Wochenspruch für die heute beginnende Woche fordert uns Jesus passend dazu auf, das Licht leuchten zu lassen. Und er erinnert uns daran, dass wir jederzeit mit seinem Kommen rechnen können. In Lukas 12,35 steht:

                   „Haltet euch bereit und sorgt dafür, dass eure Öllampen brennen!“

Ich wünsche uns einen gesegneten Gottesdienst.

 

Wir singen nun das erste Lied:

Lied           zhue 176 Herr, ich komme zu dir

 


Psalm                 126 mit Kehrvers

Wir waren wie in einem Traum,

als der Herr das Schicksal zum Guten wendete:

Da füllte Lachen unseren Mund,

und Jubel löste uns die Zunge.

Gemeinsam sprechen wir:

Gott nimmt in seine Hände meine Zeit,

die Trauer und die Zärtlichkeit.

Da sagte man unter den Völkern:

»Der Herr hat Großes an ihnen getan!«

Ja, der Herr hat Großes an uns getan!

Wir waren in einem Freudentaumel.

         Gemeinsam sprechen wir:

         Gott nimmt in seine Hände meine Zeit,

         die Trauer und die Zärtlichkeit.

Herr, wende unser Schicksal zum Guten,

so wie du die Bäche in der Wüste füllst

nach langer Trockenzeit.

Gemeinsam sprechen wir:

Gott nimmt in seine Hände meine Zeit,

die Trauer und die Zärtlichkeit.

Wer unter Tränen mit der Saat beginnt,

wird unter Jubel die Ernte einbringen.

Noch geht er, geht weinend aufs Feld,

wenn er den Beutel zur Aussaat trägt.

Dann kommt er, kommt jubelnd zurück,

wenn er seine Garben nach Hause trägt.

         Gemeinsam sprechen wir:

         Gott nimmt in seine Hände meine Zeit,

         die Trauer und die Zärtlichkeit.

Gemeinde: (mit Melodie: EG 197,3) Ehr sei dem Vater und dem Sohn,

 

Eingangsgebet

Gott, du barmherziger Vater und barmherzige Mutter,

unsere Zeit liegt in deinen Händen,

vom ersten Atemzug bis in Ewigkeit.

Du hast uns das Leben geschenkt mit all seinen Facetten.

Und so sind auch wir heute hier vor dir

aus ganz unterschiedlichen Situationen

mit ganz unterschiedlichen Gefühlen.

Manch einer mit einem schweren Herzen

auf der Suche nach Trost und Halt.

Manch eine mit einem hoffnungsvollen Herzen

und einer Bitte für dein Ohr.

Vielleicht auch mit einem dankbaren Herzen

und einem Loblied auf den Lippen.

In der Stille bringen wir vor dich, was uns beschäftigt.

         (Stille)

Gott, du siehst unser Herz an.

Du siehst, was in uns vorgeht und was wir gerade jetzt brauchen.

Befreie jeden von dem, was ihn belastet.

Erfülle uns mit deiner Liebe und deinem Geist. Amen.

 

Lied zhue 2 Da berühren sich Himmel und Erde

 

Predigt über Joh 6,37-40

Liebe Gemeinde!

Mit diesen Worten macht Jesus deutlich:

Da ist einer, der uns nicht abweisen wird, sondern der uns einlädt, der uns annimmt. Da ist einer, dem wir nicht verloren gehen, der uns nicht vergessen wird. Und dessen Wille ist es, dass wir leben – hier in dieser wie in der kommenden Welt. Oder anders ausgedrückt: Wir und unsere Lieben, wir sind nie und bleiben nie allein.

Ich finde das tröstend und fühl mich in solchen Gedanken geborgen.

 

Denn wenn eine oder einer von uns geht, dann fühlen wir uns mitunter ziemlich allein. Ja, da denken welche an uns, sprechen uns ihr Beileid aus, aber recht bald geht deren Leben einfach normal weiter. Man selbst aber hängt noch mit seinen Gedanken und Gefühlen an ganz anderem fest. Und manch eine / einer hat vielleicht eben doch das Gefühl, verloren zu gehen, weil da ein Halt, eine Stütze, ein Mitmensch einfach plötzlich fehlt. Egal wie lang oder kurz sie gelebt haben, ob sie pflegebedürftig oder mitten aus dem Leben gerissen starben, auf einmal ist da ein endgültiger Abschied. Da muss sich das Leben und die Gefühlslage erst neu sortieren, denn es geht etwas von uns, es stirbt auch etwas in uns, wenn da eine oder einer von uns geht.

Manch einer fragt sich vielleicht auch, wohin es denn mit uns geht. Für manchen vielleicht nüchterneren Menschen ist mit dem Tod vielleicht einfach alles aus und vorbei – und Auferweckung ist für sie ein frommer Wunsch, eine fromme Hoffnung, die vielleicht wahr und wirklich werden wird. Aber zunächst ist da eben nichts, ist alles aus und vorbei. – Für andere aber ist es wichtig, dass wir, dass unsere Lieben eben nicht verloren gehen. Sie oder wir, hoffen auf ein neues ganz anderes Leben, ein Leben frei von all dem, was uns belastet und beschwert. Und die Schriften der Bibel bezeugen uns diese Hoffnung auf dieses ganz andere neue Leben.

 

Da haben wir etwa die Stimme Jesajas (65,17-25) gehört, durch dessen Mund Gott selbst sagt und verheißt:

Seht ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.

Denn so, wie diese Welt jetzt ist, kann und soll sie nicht bleiben. In der Welt, wie Gott sie neu schaffen wird, wird kein Säugling zu früh das Leben verlieren – zum einen ganz individuell und persönlich gesehen. In der Welt, wie Gott sie neu schaffen wird, wird es aber auch keinen Krieg, keine Unterdrückung und keine Vertreibung mehr geben – das zum anderen ganz politisch und kollektiv gesehen. Das ist die Welt, wie wir sie uns ersehen, oder wie Hanns Dieter Hüsch es verdichtete:

Das ist die Zeit, die ich nicht mehr erlebe.

Das ist die Welt, die nicht von unserer Welt.

Sie ist aus feinstgesponnenem Gewebe,

und Freunde, seht und glaubt: Sie hält!

 

Das ist das Land, nach dem ich mich so sehne,

das mir durch Kopf und Körper schwimmt.

Mein Sterbenswort und meine Lebenskantilene

(mein Lebenslied sozusagen)

dass jeder jeden in die Arme nimmt.

Soweit Hanns Dieter Hüsch, der damit aus dem reichen Fundus der biblischen Texte und Zeugnisse schöpft,

 

und der sozusagen von Jesus selbst bestätigt wird, - zumindest seine Einstellung, seine Vorstellung, seine Idee von so etwas wie einer geöffneten Tür. Denn mit diesem Symbol der geöffneten Tür, durch die uns ein warmes Licht entgegenleuchtet, und durch die wir bereits einen gedeckten Tisch einladend sehen – wir bräuchten nur noch Platz zu nehmen – dieses Symbol wurde als Darstellung der diesjährigen Jahreslosung gewählt, die aus unserem heutigen Predigttext stammt:

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen,

sagt Jesus da, und lädt uns gerade so zu sich ein. Er wird uns also nicht abweisen, sondern er wird sich unser und unserer Lieben annehmen, die uns voraus zu ihm gegangen sind. Denn so Jesus in dieser Rede weiter:

Ich soll keinen von denen verlieren, die er – Gott – mir anvertraut hat.

Er wird also Acht auf uns haben, wird auf uns aufpassen und uns durch unser Leben begleiten. Er wird es zeitweise sicher auch leiten. Und er weiß, wie schrecklich das wäre, verloren zu gehen oder verlassen zu werden. Er selbst hatte ja am Kreuz gesagt:

Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?

Er kennt diese Not. Er kennt diesen Schmerz und er kennt, und damit kennt auch Gott selbst unseren Tod und unser Sterben. Genau darum werden wir ihm nicht verloren gehen, wird er uns und unsere Lieben nicht vergessen und auch nicht übersehen. Genau darum werden auch unsere Lieben weiterhin von ihm geleitet und begleitet eben in der kommenden Welt. Denn so Jesus weiter:

Das ist der Wille meines Vaters:

Alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, werden das ewige Leben erhalten. Am letzten Tag werde ich sie vom Tod erwecken.

Und ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn dann sein Tag kommt, wir alle ihn sehen werden. In ihm werden wir dann unser menschliches Gegenüber in göttlichem Licht erkennen. Und ich bin ferner der Überzeugung, dass wir dann nicht erst gefragt werden müssen: „Glaubst Du, oder glaubst Du nicht?“, sondern dass wir von ihm, von seiner Erscheinung, einfach überwältigt sein werden, wie es uns zum Beispiel von Paulus erzählt und beschrieben wird. Dem blieb eigentlich nichts Anderes übrig, als zu glauben und zu vertrauen. Dieser Jesus, dieser gekreuzigte Mensch, von dem er dachte, er sei von Gott verstoßen und verflucht, - dieser Gekreuzigte ist tatsächlich trotz allem von Gott von den Toten auferweckt worden – entgegen allem, was er, Paulus, selbst einst geglaubt hatte. Und seither wusste Paulus auch, dass auch wir einst von Gott auferweckt werden zu einem neuen ganz anderen Leben. Genau so wird es auch mit uns und unseren Lieben dann gehen, wenn wir ihn sehen und seine, aber auch unsere Wahrheit sehen und erkennen.

 

Liebe Gemeinde, liebe Angehörigen!

Das ist der Glaube, aus dem auch ich lebe. Das ist die Hoffnung, die mir Kraft und Inspiration zum Leben schenkt. Es ist manchmal seltsam, was dabei die Trauer um einen Menschen mit uns alles machen kann – und es ist wohltuend dann von anderen Mitmenschen verstanden und angenommen zu werden. Es tut dann gut, solche Menschen um sich zu haben, um solche Menschen in der Nähe zu wissen. Denn es ist tröstlich zu wissen: wir sind nicht allein. Da sind andere, die denken und fühlen ähnlich wie wir, die haben ähnliches erlebt, wie wir – und da ist der eine, da ist Gott selbst, der uns nie alleine lässt,

denn, so sagt es einer, der damit die Prophetie des Jesaja aufnimmt, erneuert und bekräftigt:

Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; …

Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach:

Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! …

Und er wird bei ihnen wohnen, …

und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;

Gott lässt uns nicht allein. Amen

 

Musikmeditation

 

Worte zur Trauer

Wir werden nun der Verstorbenen Gedenken, die im Laufe des Kirchenjahres unter kirchlichem Segen beigesetzt wurden. Wir zünden für sie eine Kerze als Hoffnungslicht an. Zuvor aber hören wir Worte zur Trauer von Jörg Zink:

Es ist gut,

immer wieder Erinnerungen aufzusuchen,

mit anderen zusammen alte Geschichten auszugraben.

Fragen: Weißt du noch? Bilder auszukramen.

      Das ist gut: sich erinnern,

      dankbar für viel Schönes,

      Freundliches und Schmerzliches auch,

      das man gedacht hat, erlebt und empfunden.

      Erinnern hilft uns, zu sehen,

      aus welcher Vergangenheit wir kommen,

      und dann den Weg zu suchen, der weiterführt.

Denn wenn früher so viel gütige Führung war,

sollten wir ihr nicht auch künftig vertrauen?

Wenn die fröhliche, gesunde Kraft von früher

Freundliche Gabe Gottes war,

sollte dann nicht auch künftig eine Quelle sein,

aus der Kraft kommt?

      Vielleicht macht dir das Erinnern noch Mühe,

      aber sicher wird die im dankbaren Verweilen

      das Schreckliche weniger unerträglich sein.[1]

 

Verlesung der Verstorbenen

 


Gebet

Barmherziger Gott,

wir sehen die Kerze und erinnern uns an die Verstorbenen.

Wir sind traurig darüber, dass sie nicht mehr bei uns sind.

Aber wir danken dir dafür, dass wir diese Menschen kennen durften.

Wir danken dir für alle schönen Erlebnisse, die wir zusammen hatten.

Wir bitten dich: Lass uns mit unserer Trauer nicht allein.

Sei bei uns, in unserem Schmerz.

Und wir bitten dich:

Lass die Verstorbenen in deiner Liebe für immer geborgen sein.

Amen.

 

Zwischenspiel

 

Lied zhue 290,1.4-5 Wenn das Brot, das wir teilen

 

Wort zum Abendmahl

Jesus lädt uns ein,

gemeinsam Abendmahl zu feiern.

Der Tisch ist gedeckt, Brot und Wein stehen bereit.

Brot und Wein, die doch so viel mehr sind, als Brot und Wein.

Sie sind Zeichen von Gottes Liebe und Fürsorge für uns.

Durch seine Gaben finden wir Trost und Stärkung für unser Leben.

Er schenkt uns eine Gemeinschaft, die Halt und Kraft gibt,

auch in Zeiten der Traurigkeit und der Einsamkeit.

 

Vorbereitungsgebet

Herr Jesus Christ,

wir danken dir für deine Gemeinschaft und deine Gaben.

Wir bitten dich, wenn wir jetzt an deinen Tisch kommen:

Erfülle unsere Herzen mit Glaube und Hoffnung.

Stärke uns durch dich und deine Gemeinschaft. Amen.

 

Einsetzungsworte

Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward,

nahm er das Brot, dankte und brach´s und gab’s seinen Jüngern und sprach:

Nehmet hin und esset. Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird;

solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,

dankte und gab ihnen den und sprach:

Nehmet hin und trinket alle daraus, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für Euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden;

solches tut, so oft ihr daraus trinkt zu meinem Gedächtnis.

Gemeinde: „Christe Du Lamm Gottes“ eg 190.2

 

Abendmahlsgebet

Du, Herr, gibst keinen Menschen verloren,

du stellst niemanden in die Ecke,

du lädst uns alle an deinen Tisch.

Dafür können wir nur danken und bekennen ohne Ende.

Jesus, Sohn Gottes, mein Bruder,

ich freue mich, dass du nahe bist und zu mir sprichst.

Du bist die Wahrheit, die mich befreit,

das Brot, das meinen Hunger stillt,

der Wein, der mir Freude bringt.

Mein Weg bist du, mein Licht und mein Leben.

In deiner Liebe finde ich die Liebe des Vaters

und Kraft für mein Leben.[2]

 

Gemeinsam beten wir, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat:

Unser Vater im Himmel,

geheiligt werde Dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit,

Amen.

 

Austeilung

Kommt, denn es ist alles bereit!

Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist.

-         Das Brot des Lebens für dich.

-         Der Kelch des Heils für dich.

Sendungswort:

„Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

 


Dankgebet - Fürbitte

Gott,

wir danken dir für die Gemeinschaft im Abendmahl.

Wir danken dir für die Zeichen deiner Liebe und Güte.

Wir danken dir für den Trost und die Hoffnung, die du uns schenkst.

         Gott, wir denken heute daran,

         dass das Leben vergänglich ist.

         Der Tod mit seiner Macht ist schmerzhaft,

         da er so endgültig ist.

         Doch du hast dieser Todesmacht eine andere Macht entgegen gestellt:

         Die Macht der Liebe.

Die Macht der Liebe, die in Jesus Christus, stärker ist als der Tod.

Durch dich, Gott, können wir hoffen,

dass da noch eine andere Welt wartet,

in der wir eines Tages wieder alle miteinander verbunden sind.

Wir bitten dich,

setze den Mächten des Todes schon auf dieser Erde ihre Schranken:

Wir bitten dich um Frieden in der Ukraine und all den anderen Orten.

Wir bitten dich für deine Schöpfung.

Lehre uns den richtigen Umgang mit dieser Welt.

Führe die Verhandlungen der Klimakonferenz zu einem guten Ergebnis,

so dass diese Welt auch noch für die nächsten Generationen

ein lebenswerter Ort ist.

         Wir bitten dich für alle Kranken, Einsamen und Trauernden.

         Schenke ihnen Licht in der Dunkelheit und lass sie nicht alleine.

         Schenke ihnen Menschen, die für sie da sind und ihnen gut tun.

Herr, unser Gott, wir hoffen auf dich

heute, morgen und alle Tage.

Amen.

 

Segen

Gott lasse dich vertrauen

seinen Gesten der Liebe,

allen Zeichen seiner Nähe und der Kraft, die uns hält.

Der HERR segne dich und behüte dich;

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Gmd:         Amen, Amen, Amen

 

Lied           zhue 91 Verleih uns Frieden gnädiglich

 

Musik zum Ausgang

 

Bekanntmachungen

Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:

Die Kollekten vom Buß- und Bettag betrug:

Für das Friedensdorf Newe Shalom / Wahat al Salam      137,20 €.

Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben und all das,

was mit diesen Gaben geschieht!

 

Die heutige Kollekte geht an das Christliche Hospiz Dönberg und die Altenhilfe / Hospizarbeit. Die Begleitung schwer kranker und sterbenden Menschen ist für beide Einrichtungen Zielsetzung. Menschliche Zuwendung, fachliche Begleitung und Seelsorge ist die Ausrichtung des ehrenamtlichen und hauptamtlichen Personals.

 

Am Donnerstag, dem 24.11. findet von 19.30 – 22.00 Uhr der schon bekannte Spiel- und Klönabend in St. Christophorus statt.

Unser nächstes Friedensgebet findet am Freitag, dem 2. Dezember um 18 Uhr dann wieder im Gemeindezentrum Petruskirche statt.

 

Einladen möchten wir auch schon zu den beiden Adventsnachmittagen im Dezember. Lockeres Beisammensein mit adventlicher Musik und Betrachtungen erwartet Sie: Am 3. Dezember in der Lichtenplatzer Kapelle und am 10. Dezember im Gemeindezentrum Petruskirche. Jeweils um 14.30 Uhr. Flyer liegen in unseren Häusern bereit.

 

Und nun herzliche Einladung zum Gottesdienst am kommenden Sonntag, dem 1. Advent um 9.30 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und um 11 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Beide Gottesdienste dann nach der Vorlage der Ev Frauenhilfe im Rheinland mit einigen Frauen und Pfarrer Seim.

Um 18 Uhr findet im Gemeindezentrum Petruskirche dann ein Jugendgottesdienst mit Diakon Arne Würzbach statt.

 

 

 

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

Bleiben Sie behütet!                    Ihr Diakon Arne Würzbach und Pfr. Michael Seim

 



[1] Jörg Zink in: Fritsch (Hg): Geborgen in meinem Herzen. Gedanken für Trauernde, S. 62.

[2][2] Vgl. Michael Schäfer


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