Gottesdienst 7.08.2022

Ev. Gemeinde Unterbarmen Süd

Vorspiel

 

Eröffnung  (Presbyter/in:)

Weil Gott uns auch in undurchsichtigen Situationen Licht und Klarheit schenken will, darum feiern wir diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unser Anfang und unsere Hilfe stehen im Namen des Herrn, …“

Gemeinde: "… der Himmel und Erde gemacht hat …"

Presbyter/in:„… der Bund und Treue hält ewiglich …“

Gemeinde: "… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."

 

Begrüßung

Ihnen und Euch allen ein herzliches Willkommen zu unserem heutigen Gottesdienst, mit dem Pfarrer Seim seine kleine Reihe zu Themen der Ökumene abschließen wird. Wichtig ist, dass uns als Kirchen allen ein und derselbe Auftrag gegeben ist, den wir sicherlich unterschiedlich interpretieren. Paulus hat diesen Auftrag in seinem Brief an die Epheser einmal so formuliert:

Wandelt als Kinder des Lichts;

die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Epheser 5,8f

Und mit diesem Wort im Ohr wünsche ich uns einen gesegneten Gottesdienst.

Lied           zhue 185,1–3     Jesus, Dein Licht

 

Psalm       63               nach Ivone Gebara

Leben, o Du mein Leben,

Liebe, Du meine größte Liebe,

Sinn, Du Sinn meines Lebens,

Du bewohnst mich, und ich suche Dich unaufhörlich.

Mein ganzes Sein dürstet nach Dir,

so wie trockene Erde nach Wasser verlangt,

so wie die Wanderin in der Nacht den Aufgang der Sonne erwartet.

So wie eine Pilgerin wünscht, endlich nach Hause zu kommen,

so suche ich Dich in der Arbeit und beim Ausruhen,

in der Freude und im Schmerz.

Früher bewunderte ich Deine Größe und Dein Geheimnis

in den Heiligtümern aus Stein,

auf den Knien lobte ich Deine Ehre und Macht.

Heute suche ich Dich in den Tiefen meines Seins

und in den Gesten der Zärtlichkeit, die sich auf der Erde ausbreiten.

Ich suche Dich im Lachen der Kinder, im Gras, das auf den Felder wächst.

Dich zu suchen wie Liebe und Geborgenheit gibt meinem Leben Sinn

dafür lobe ich Dich von Herzen.

Gemeinde: (mit Melodie: EG 197,3) Ehr sei dem Vater und dem Sohn, …

 

Geschichte der Vollversammlungen des ÖRK

I Amsterdam - 1948:

„Die Unordnung der Welt und Gottes Heilsplan“

Im Jahr 1948 kamen wir nach schrecklichen Kriegsjahren zusammen. Um uns herum war Unordnung und Chaos. Vieles war zerstört, Menschen waren auf der Flucht und viele lebten in Armut. Mit der Gründung des ÖRK wollten wir die Zukunft neu und anders gestalten, uns für Frieden und ein gutes Miteinander einsetzen. Krieg durfte nach Gottes Willen nie wieder sein – das hatten wir erkannt.

II Evanston - 1954:

„Christus – die Hoffnung für die Welt“

Auf Jesus Christus setzten wir unsere Hoffnungen, als wir 1954 in Evanston zur zweiten Vollversammlung zusammenkamen. Wir wollten als Seine Kirche gemeinsam weitergehen, nichts sollte uns trennen von Ihm und untereinander. Gemeinsam zu handeln, wo immer es geht, das war unsere Vision.

III Neu-Delhi - 1961:

„Jesus Christus – das Licht der Welt“

Die Vollversammlung in Neu-Delhi begeisterte – für viele war sie eine Horizonterweiterung, denn man sah nun über Europa und den Westen hinaus. Voll Freude nahm der ÖRK neue Mitglieder auf. Orthodoxe Kirchen, wie auch unabhängige Kirchen aus aller Welt, brachten neuen Schwung. Der Zusammenschluss mit dem Internationalen Missionsrat ließ Großes hoffen. Gespannt blickten wir auf die Vorbereitungen für das Zweite Vatikanische Konzil der römisch-katholischen Kirche.

 

Gebet

Danke, Du Gott des Friedens, für diesen gemeinsamen Aufbruch!

Danke für Deinen Segen und die Begleitung in den Jahrzehnten!

Danke, treuer Gott, für die vielen gemeinsamen Schritte,

die die Kirchen in diesen Jahren gegangen sind.

Lass uns trotz der Schwierigkeiten auch heute von- und miteinander lernen

und zusammenwachsen! Amen

 

Lied                    zhue 111                     Masithi Amen

 

IV Uppsala - 1968:

„Siehe, ich mache alles neu“

– das hat Gott uns in Uppsala 1968 versprochen. Ein Zuspruch, den wir dringend nötig hatten. Die Ungerechtigkeit dieser Welt war nicht länger zu ertragen, eine Revolution der Gesellschaftsordnung dringend. Und: Wie standen wir unter Schock, als einer der Hauptredner, Martin Luther King, einem Attentat zum Opfer fiel. Das durfte nicht sein! Dem Rassismus musste ein Ende gesetzt werden.

V Nairobi - 1975:

„Jesus Christus befreit und eint“

Die Option für die Armen war uns auch sieben Jahre später in Nairobi wichtig. Armut und Rassismus wurden erneut angeprangert. Die Kirchen aus dem globalen Süden erhoben ihre Stimme. Erstmalig fand eine Vollversammlung auf afrikanischem Boden statt, und das kam in den gottesdienstlichen Feiern und vielen Liedern zum Ausdruck. Das Thema Mission in all seinen Facetten wurde in Nairobi kontrovers diskutiert.

VI Vancouver - 1983:

„Jesus Christus – das Leben der Welt“

Im gemeinsamen Singen und Gottesdienst-Feiern schenkte uns Gott in Vancouver Gemeinschaft. Lieder und Gebete aus aller Welt bereicherten uns. Und was war das für ein Geschenk, in Vancouver erstmals dank der Lima-Liturgie mit vielen gemeinsam Abendmahl feiern zu können, auch wenn dies einige Jahre später nicht mehr möglich war.

Zugleich wurde uns zunehmend bewusst, wie sehr die Schöpfung in Gefahr ist. Daher riefen wir den konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ins Leben, der in vielen Gruppen und Kirchen Thema und Verpflichtung wurde.

 

Gebet

Du Gott der Veränderung!

Lass uns nicht allein in der Ungerechtigkeit und in den Nöten dieser Erde!

Schöpfer der ganzen Welt, Du sendest uns in die Welt hinaus.

Hilf uns immer wieder neu, Deinen Willen zu erkennen!

Sende Deinen Geist der Einheit,

wenn erneut die Frage der Abendmahlsgemeinschaft diskutiert wird! Amen

 

Lied                    zhue 107                     Laudate omnes gentes

 

VII Canberra - 1991:

„Komm, Heiliger Geist, erneuere die ganze Schöpfung“

– das war unser Gebet in Canberra. Und der Geist kam und erneuerte uns. Er ließ uns die große Vielfalt der Christenheit erleben – in vielen lokalen Facetten, die etliche manchmal an den Rand des für sie Tragbaren brachte. Und doch erkannten wir, dass wir gemeinsam Verantwortung für Gottes große Schöpfung tragen.

VIII Harare - 1998:

„Kehrt um zu Gott, seid fröhlich in der Hoffnung“

Das 50-jährige Jubiläum des ÖRK, das in Zimbabwe 1998 gefeiert wurde, schürte hohe Erwartungen. Ausgerechnet jetzt war die Beteiligung einiger orthodoxer Kirchen unsicher. Ethische Themen entfalteten eine Sprengkraft, die uns zu spalten drohte. Viel drehte sich um die politische Situation in Zimbabwe und die Idee des Erlassjahres.

IX Porto Alegre - 2006:

„In deiner Gnade, Gott, verwandle die Welt“

In Porto Alegre stellten wir uns der Frage, wie angesichts der Globalisierung gerecht gewirtschaftet werden kann, und wie eine Transformation für eine gerechte Welt gelingen kann. Die Ergebnisse der Initiative „Alternative Globalisierung im Dienst von Menschen und Erde“, kurz Agape-Prozess, flossen in die Vollversammlung ein. „Wirtschaften für das Leben“ hieß unsere Devise. Die laufende Dekade zur Überwindung von Gewalt inspirierte uns und viele Menschen weltweit.

X Busan - 2013:

„Gott des Lebens,

weise uns den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“

war unsere Bitte im südkoreanischen Busan 2013. Gemeinsam waren wir unterwegs: an den Rändern der Gesellschaft, an unüberwindlich scheinenden Grenzen, an Orten der Trauer und der Verzweiflung. Wir beschlossen, in unserer Heimat auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens weiterzugehen.

 

Gebet

Gott, Du hast uns und die ganze Welt wunderbar geschaffen.

Erneuere uns und die ganze Schöpfung!

Gott der Hoffnung, lass uns nicht verzagen,

wenn verschiedene Positionen nicht vereinbar scheinen!

Gerechter Gott, in unserer globalisierten Welt geschieht viel Unrecht.

Halte in uns die Vision deiner Gerechtigkeit wach

und zeige uns Wege, wie wir handeln können!

Danke, dass Du mit uns auf dem Weg bist. Amen.

 

Lied           zhue 112            Sanna sananina        

Bekenntnis

Lied           zhue          99              Meine Hoffnung und meine Freude

 

Predigt Matthäus 5,13-16

Liebe Gemeinde!

Die Weltlage ist derzeit sicherlich mehr als herausfordernd zu nennen, und die aktuellen Themen um Kriege, Konflikte und Ungerechtigkeiten gehen uns auch als Kirche an. Und so werden einige dieser Themen auch die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen bewegen. Was Christus, beziehungsweise Gott selbst dabei von uns allen erwartet, das scheint dabei nach diesen Worten sonnenklar. Salz, Licht und Leuchte sollen wir sein, damit letztlich alle Welt Gott lobt und preist. Und drei Themenfelder möchte ich angesichts dieser Worte Jesu in aller Kürze darum bedenken:

 

Ihr seid das Salz der Erde,

ist uns gesagt. Und als Salz bringen wir sozusagen Geschmack und Würze ins Leben der Menschen und dieser Welt.

Aber wenn das Salz nicht mehr salzt,

wie kann es wieder salzig werden? Es ist nutzlos.

Und es wäre mir kaum in den Sinn gekommen, dass Salz nicht salzen kann. Ich habe das nie erlebt. Wohl, dass das eine Salz salziger ist als ein anderes Salz, und dass es sehr schmackhafte Kräuter- und Gewürzsalze gibt.

Aber wenn ich aus der Ferne auf die russisch und die ukrainisch orthodoxe Kirche schaue, und das wenige, was von dort aus zu uns dringt, dann scheint hier das Salz seiner Aufgabe in der Tat nicht mehr nachkommen zu können.

Es ist nutzlos.

Also wird es weggeworfen und von den Menschen zertreten.

Oder in meinen Worten: Wenn Kirchen ihre kritische Distanz zu den Mächtigen verlieren und ihnen gegebenenfalls nach dem Munde reden, dann kommen diese Kirchen ihrer Aufgabe nicht nach, Salz der Erde zu sein oder zu werden. Dann würzt ihr Salz nicht mehr, dann verkommt es, bleibt nutzlos und hohl und hat dieser Welt nichts mehr zu sagen, nichts mehr dazu beizutragen.

Hier wäre es Aufgabe der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen insbesondere die orthodoxe Kirchenfamilie darin zu unterstützen, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen, sondern die Zerrissenheit zu heilen. Und es wäre Aufgabe dieser Kirchen, ein Wort der 1. Vollversammlung von 1948 wieder aufzunehmen und der Welt deutlich zu sagen: Krieg darf nach Gottes Wille nicht sein. Gott, Götter oder Religionen können niemals einen Krieg begründen, wenn sich alle Religionen doch darin einig sind, dass der Friede, der Shalom, der Salam das Ziel dieser Schöpfung sein wird.

 

Ihr seid das Licht der Welt,

sagt Jesus weiter, und nimmt damit die Verheißung auf, die zuerst seinem Volk Israel als Auftrag mit auf den Weg gegeben ist:

Ich mache dich zum Licht der Völker,

so ließ Gott durch den Propheten Jesaja seinem Volk ausrichten. Denn von hier, von Jerusalem aus, sollte Weisung und Recht ausgehen. Und wir werden immerhin festhalten können, dass elementare Menschenrechte gerade im jüdischen recht ihre Grundlage finden. Ohne die jüdische Rechtstradition, die die Rechte der Schwächeren schützt, hätte sich das internationale Recht vielleicht ganz anders entfaltet.

Ihr seid das Licht der Welt:

eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.

Das heißt nach meinen Worten: Wenn wir diesem Anspruch Jesu folgen wollen, dann muss uns klar sein, dass wir an seinen Worten gemessen werden. Was wir sagen und tun, das folgt seinem hohen Anspruch. Und für die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen kann das angesichts der Situation in Israel Palästina heißen, einen weiteren Tisch für gemeinsame Gespräche vorzubereiten.

So will eine Delegation unserer Landeskirche gemeinsam mit dem „Internationalen Rat Christen und Juden und der palästinensischen Kirche“ diesen Dialog ermöglichen, um miteinander statt übereinander zu reden. Aus diesem gemeinsamen Gespräch kann dann vielleicht Verständnis für die jeweiligen Positionen erwachsen:

-Verständnis dafür, dass das Existenzrecht Israels von keiner Seite in Frage gestellt werden darf. Es ist fast müßig, dabei zu betonen, dass der Staat Israel in dieser Region immer noch der einzig funktionierende demokratische Rechtsstaat ist, in dem sich etwa auch ein ehemaliger Premierminister oder gar ein Staatspräsident vor Gericht zu verantworten haben!

-Auf der anderen Seite aber auch Verständnis dafür, dass auch das palästinensische Volk ein Recht auf eine eigene staatliche Existenz hat, und dass es nur mit seinem solchen Palästinenserstaat einen Weg zum Frieden geben kann. Darum:

Ihr seid das Licht der Welt:

Es wird sicherlich darauf geschaut und gehört, was hier die 11. Vollversammlung dazu zu sagen hat.

 

So soll Euer Licht leuchten vor den Menschen.

Und das gilt eben auch für andere Themen und Bereiche: Wir sollen Leuchter, Weg-Leuchter, ja vielleicht sogar Pfad-Finder sein, die etwas anstoßen, die Orientierung geben und vor allem vorangehen, wie etwa beim Thema der Bewahrung der Schöpfung, das schließlich aus der Ökumene erwachsen ist.

Über die Vereinte Evangelische Mission, deren Sitz ja hier in Wuppertal ist, sind wir mit vielen anderen Kirchen Asiens und Afrikas verbunden, und wissen um die bedrohte Lage in vielen Gebieten dieser Erde aufgrund von Dürren einerseits und Überschwemmungen andererseits. Darum schauen die Christen aller Welt durchaus auch auf unsere gut situierte Kirche, wie wir mit dem Thema der Klimagerechtigkeit umgehen, was wir dafür tun und was wir es uns auch etwas kosten lassen. Aber letztlich schaut alle Welt auf uns Kirchen gemeinsam. Und darum, so Jesus:

So soll Euer Licht leuchten vor den Menschen.

Sie sollen Eure guten Taten sehen und Euren Vater im Himmel preisen.

Das, so Jesus Christus, das soll Euer Anspruch sein, diese bedrohte Schöpfung gemeinsam zu bewahren und dabei Weg-Leuchter und Pfad-Finder zu sein, damit alle Welt es begreift und Gott selbst dank solcher Menschen wie uns dafür lobt und preist. Das – das soll unser Anspruch, unsere Aufgabe und unser Auftrag sein. Denn:

Ihr Seid das Salz der Erde!

Ihr seid das Licht der Welt!

So soll Euer Licht leuchten vor den Menschen! Amen

 

Musikmeditation

 

Fürbitte

Dem Fürbittkalender des Ökumenischen Rates der Kirchen folgend beten wir zunächst mit Worten aus Kamerun:

Himmlischer Vater, in Demut beten wir:

Leite Du die Verantwortlichen in unserem Land Kamerun,

in einer Zeit, da unsere große Nation

vom Terrorismus heimgesucht wird!

Schenke ihnen Weisheit und Verständnis

und hilf ihnen, rasch und wirksam auf diese Krise zu reagieren!

Führe Du alle Hilfsorganisationen zusammen,

damit sie Lösungen für die Probleme finden,

die durch die Taten von Boko Haram entstanden sind!

Stärke uns Bürgerinnen und Bürger Kameruns,

und gib uns die Kraft, alle zu unterstützen,

die von dieser Tragödie betroffen sind!

Gott des Lebens, wir bitten Dich für die Teilnehmenden

der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates:

Sei mit Deinem Geist bei ihnen, wenn sie die Vielfalt und Fülle der Traditionen als Bereicherung erfahren!

Sei mit Deinem Geist bei ihnen,

wenn sie nach Verständigung und Austausch suchen!

Hilf ihnen, anderen zu zuhören,

besonders denen, die unter Gewalt und Ausgrenzung leiden!

Gott des Lebens,

weise uns allen den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden!

Stärke die ökumenische Bewegung

und den Ökumenischen Rat der Kirchen.

Er sei ein Instrument des Friedens und eine prophetische Stimme der Kirchen in unserer globalisierten Welt!

Gott des Friedens, wir bitten Dich für Europa,

dass das Friedensprojekt Europa weiterentwickelt wird

und nicht an den Außengrenzen aufhört!

Hilf uns dabei, uns einzusetzen für Rettung und Gastfreundschaft!

Gott des Lebens, wir bitten Dich für uns alle:

Sei mit Deinem Geist bei uns, damit wir nicht gleichgültig und hart werden gegenüber den Menschen, die leiden und um ihr Leben kämpfen!

Weise uns den Weg zu Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Frieden, damit alle das Leben in Fülle haben.

 

Unser Vater im Himmel …

 

Segen

Der Segen des Gottes von Sarah und Abraham,

der Segen des Sohnes, von Maria geboren,

der Segen des heiligen Geistes, der über uns wacht,

wie eine Mutter über ihre Kinder, sei mit uns allen.

Der HERR segne dich und behüte dich;

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Gemeinde: Amen, Amen, Amen.

 

Lied           zhue 90               Verleih uns Frieden gnädiglich

Nachspiel

 

 

 

Bekanntmachungen

Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:

Die Kollekten vom vergangenen Sonntag betrugen:

Für Kindergärten                                                               101,00 €

Für die VEM – Schule schafft Chancen                             72,00 €

Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben

und all das, was mit diesen Gaben geschieht!

 

Die heutige Klingelbeutelkollekte geht an die Wuppertaler Hilfe für Kinder aus Tschernobyl. Der Verein besteht seit 1994 und ist vielseitig aktiv. So gibt es Erholungsurlaube in Wuppertal für Kinder aus besonders verstrahlten Gebieten, Kindergärten, Schulen und Waisenhäuser werden ausgestattet und betreut, Werkstätten eingerichtet usw.

Die Ausgangskollekte geht an die Stiftung KiBa, die EKD-weit zur Erhaltung gefährdeter Kirchengebäude beiträgt, da vielen kleinen Gemeinden die finanziellen Mittel fehlen, um selbst die Gebäude zu unterhalten.

 

Da die politische Situation unverändert ist, bieten wir weiterhin Friedensgebete an, freitags im 14- tägigen Wechsel: Also wieder am 12. August in der Lichtenplatzer Kapelle und am 19. August im Gemeindezentrum Petruskirche.

 

Und herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am kommenden Sonntag im Gemeindezentrum Petruskirche um 9.30 Uhr und um 11 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle mit Prädikant Strauß.

Und um 18 Uhr findet im Gemeindezentrum Petruskirche ein Jugendgottesdienst mit Diakon Arne Würzbach statt. Das wird auch der Vorstellungs-Gottesdienst des neuen Konfi-Jahrgangs zum Thema Frieden sein. Also auch dazu: Herzlich willkommen!

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

Bleiben Sie behütet!                                                                                                                            Ihr Pfr. Michael Seim


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