Gottesdienst zum 15.04.2022 mit Pfr. Michael Seim

 

 

 

Vorspiel

 

 

 

Eröffnung / Begrüßung  (Presbyter*in)

 

Weil Gott in seinem Sohn Jesus Christus zu uns kommt, um unser Leben in allem zu teilen, darum können auch wir zu ihm kommen und feiern diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes,

 

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn, …"

 

Gemeinde: "… der Himmel und Erde gemacht hat …"

 

Presbyter/in:„… der Bund und Treue hält ewiglich …“

 

Gemeinde: "… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."

 

 

 

Ein Herzliches Willkommen zu unserem Gottesdienst am Karfreitag. In den letzten Jahren war es uns leider nicht möglich, dass wir an diesem für uns so besonderen Tag die Gottesdienste in Präsenz feiern konnten. Nun geht das wieder, weiterhin bei aller gebotenen Vorsicht und Rücksichtnahme, so dass Sie am Platz die Maske gerne abnehmen können, bei gemeinsamen Gesang aber bitte wieder anlegen.

 

An Karfreitag gedenken wir des Kreuzestodes Jesu Christi. Viele Hoffnungen waren für die Menschen damals mit ihm und seinem Wirken verbunden. Doch mit seinem Tod am Kreuz war auch die Hoffnung auf Veränderung gestorben. Es schien sich in dieser Welt nichts verändert zu haben.

 

Heute stehen wir immer noch fassungslos vor dem, was nach 70 Jahren Frieden auch wieder in Europa möglich zu sein scheint. Und am Kreuz können wir durchaus auch erkennen, dass Gott in seinem Sohn auch den heutigen Opfern zu Seite steht. Denn so heißt es im Spruch für den heutigen Karfreitag:

 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

 

auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,

 

sondern das ewige Leben haben.                                                                                                           Johannes 3,16

 

 

 

Als erstes Lied singen wir nun

 

Lied           91,1–5                Herr stärke mich

 

 

 

Psalm 22            (EG 709.1,  S. 1143)  

 

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

 

Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

 

Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht,

 

und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.

 

Du aber bist heilig,

 

der du thronst über den Lobgesängen Israels.

 

Unsere Väter hofften auf dich;

 

und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.

 

Zu dir schrien sie und wurden errettet,

 

sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.

 

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;

 

denn es ist hier kein Helfer.

 

Aber du, Herr, sei nicht ferne;

 

meine Stärke, eile, mir zu helfen!

 

Gemeinde: Mit Melodie: (EG 197,3) Ehr sei dem Vater und dem Sohn

 

 

 

Eingangsgebet

 

Herr Jesus Christus!

 

Wenn wir heute an diesem Karfreitag auf Dich und Dein Kreuz sehen,

 

dann erahnen wir, wie viel wir Dir bedeuten,

 

dass Du Dich derart für uns einsetzt,

 

dass Du gar unseren Tod auf Dich nimmst.

 

Wir erleben leider aber auch wieder,

 

dass Dein Kreuz mit all seinem Leiden mitten in Europa neu aufgerichtet wird,

 

dass Menschen einen sinnlosen Tod erleide müssen,

 

weil Mächtige ihre eigenen Interessen durchsetzen.

 

Wir sind entsetzt von den Bildern, die uns gezeigt werden,

 

und können die ganze Brutalität des Vorgehens doch nur erahnen.

 

Für all die Menschen in solchen Kriegs- und Krisengebieten, wie in der Ukraine, aber eben auch im Jemen, in Afghanistan, im Kongo, in Mittelamerika bitten wir Dich: Herr erbarme Dich

 

Gemeinde: "Herr, erbarme dich ..."

 

 

 

Gnadenzusage

 

Gott hat sich in seinem Sohn Jesus Christus unser erbarmt, so dass der Evangelist Johannes seiner Gemeinde und auch uns heute zu sagen weiß:

 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

 

auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,

 

sondern das ewige Leben haben.                                                                                                           Johannes 3,16

 

Gemeinde: (mit Melodie: EG 26) Ehre sei Gott in der Höhe

 

 


Kollektengebet

 

Herr Jesus Christus!

 

Das ewige Leben,

 

nicht weniger willst Du uns also schenken.

 

Dafür nimmst Du zunächst aber unser Leben auf Dich.

 

Du lässt Dich verraten, verleugnen, verurteilen und foltern,

 

so dass Dir keine Grausamkeit fremd bleibt.

 

Du weißt, was Menschen Menschen antun können,

 

und wie Menschen darunter zu leiden haben.

 

Wir erleben und erfahren es immer wieder, gerade auch in diesen Tagen.

 

Doch dann gehst Du auch noch den letzten unserer Wege,

 

vor dem wir oft zurückschrecken.

 

Du gehst in unseren Tod

 

und lässt die Menschen auch dort nicht allein.

 

Dafür danken wir Dir und bitten Dich:

 

Herr Jesus Christus:

 

Steh uns bei zu allen Zeiten,

 

gerade den Menschen, die Dich jetzt am dringendsten brauchen!

 

Amen

 

 

 

Lesung               Jesaja 52,13 – 53,12 (in Auswahl)

 

 

 

Lied           85,1-3                 O Haupt voll Blut und Wunden

 

 

 

Predigt Lukas 23,32-49 (nach der Basis-Bibel)

 

Liebe Gemeinde!

 

 

 

Das Volk stand dabei uns schaute zu.

 

Das Volk wird so Zeuge dieses Leidens und dieses Sterbens, so wie fast alle Welt derzeit Zeuge des Leidens und Sterbens in der Ukraine wird. Was macht das mit dem Volk? Was macht das mit uns, wenn wir derart verurteilt sind, zuzuschauen und manch zynischen Kommentar zu hören?

 

Das Volk stand dabei uns schaute zu.

 

 

 

Und: Dieses Volk ist vielfältig!

 

-Da ist die große Menge der Schaulustigen. Die

 

sah alles, was dort geschah,

 

wie wir das etwa von Gaffern kennen. Die bleiben am Rand stehen, und versuchen möglichst nah ranzukommen. Sie wollen sich offenbar am Leiden der andern ergötzen. Dabei stellen sie sich gegebenenfalls auch in den Weg und verhindern so mitunter, dass zügig geholfen werden kann, - warum auch immer. Die Schaulustigen haben Lust an dieser Show, so bitter und leidvoll das für andere ist.

 

-Da ist die große Menge der Schaulustigen. Die

 

sah alles, was dort geschah.

 

Und ein Teil dieser Schaulustigen war von den römischen Besatzern sicherlich genau dazu gezwungen worden, wie auch in diesem Krieg manche Menschen, Frauen, Männer, Kinder gezwungen werden, mitanzusehen, was Anderen an Leid zugefügt wird: „Trau Dich bloß nicht, gegen uns vorzugehen! Andernfalls, wird es Dir ganz ähnlich ergehen! Du siehst hier ja, welche Macht wir haben!“ Hilflos steht dieser Teil der Menge dabei: hilflos, ratlos, fassungslos.

 

-Da ist der römische Hauptmann, er

 

sah genau, was geschah.

 

Er hatte die Hinrichtung durchzuführen. Sicher hatte er das schon mehrere Male erlebt und wusste, was seine Leute zu tun, wen er wofür einzuteilen, wie er auch die Menschenmenge auf Abstand zu halten hatte. Er beobachtet diese Szene genau, damit er später Bericht erstatten, einen Erfolg vermelden und sich nichts vorwerfen lassen kann. Er führt aus, was ein anderer ihm aufgetragen hatte – und wird am Ende vielleicht von seiner eigenen Erkenntnis hier unterm Kreuz überrascht.

 

-Und da sind die Frauen, die Jesus gefolgt waren.

 

Auch sie sahen alles mit an.

 

Sie waren dabei geblieben. Sie ließen ihn nicht allein. Und sie werden die gewesen sein, die später von all dem erzählten, was sie dort gesehen hatten. Sie wurden zu Zeugen dieses Leidens, das auch sie hilflos, ratlos, fassungslos mitansehen mussten, um uns davon zu berichten, - ähnlich wie ukrainische Frauen nun die ganze Brutalität und das Vorgehen der russischen Truppen vor aller Welt hilflos, ratlos, fassungslos bezeugen.

 

 

 

 Was vor rund 2000 Jahren damals geschah, scheint heute also gar nicht so fern – von der Ausgangssituation her. Aber eines ist doch anders – ganz anders – auch ganz anders als von andern erwartet:

 

Da ist dieser Jesus, der mit zwei Verbrechern gekreuzigt wird, und der sicher auch mit ihnen begraben werden sollte, wie es bereits vom Gottesknecht bei Jesaja hieß. Dabei ist einem der Verbrecher sonnenklar:

 

Er – dieser Jesus -  hat nichts Unrechtes getan!

 

Er weiß und sagt also mehr als deutlich, dass hier Unrecht geschieht. Aber er weiß auch, dass er nicht in der Lage sein wird, selbst Recht zu schaffen. Ja, er weiß sogar, dass an ihm gleichzeitig Recht geschieht. Man könnte sagen: dieser eine hier bekennt seine Schuld, wenn er sagt:

 

Wir werden zu Recht bestraft und bekommen, was wir verdient haben.

 

Und an seiner Seite ist dieser Jesus, ihm zur Seite, der direkt zu Beginn als allererstes hier sagt:

 

Vater, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.

 

 

 

Da wurde einer angeklagt und verurteilt. Der jüdische Rat verurteilte ihn wegen Gotteslästerung. Der römische Statthalter verurteilte ihn wegen Hochverrat.

 

Sie wissen nicht, was sie tun? Sie halten sich an ihre Regeln und Gesetze und verurteilen den, der ihrer Macht und ihrer Autorität hätte gefährlich werden können. Deshalb schlossen sich die Mächtigen gegen diesen einen – Allmächtigen (?) – zusammen, und meinen zu wissen, was sie tun.

 

Genau dieser Logik folgen die Mächtigen dieser Welt bis heute. Ihr Ziel scheint viel zu oft der eigene Macherhalt zu sein, egal, ob wir jetzt in die Ukraine schauen oder vor anderthalb Jahren den Sturm der Truppen eines Herrn Trump auf’s Capitol in Washington erlebten, oder wenn wir auf andere Kriege und Konflikte in Brasilien, im Kongo, im Jemen sehen. Immer wieder geht es um den vermeintlichen Machterhalt. In dem Sinne wissen die Mächtigen sehr genau, was sie tun.

 

Sie wissen aber offenbar nicht, dass sie in diesem Einen Gottes Sohn, den Sohn des Allmächtigen treffen. Sie wissen oder glauben es einfach nicht, dass sie diesen Einen immer wieder treffen, ans Kreuz nageln, verspotten, töten, erniedrigen. Denn:

 

Was ihr … einen meiner Brüder oder einer meiner Schwestern getan habt

 

– und wenn sie noch so unbedeutend sind -, das habt ihr mir getan.

 

 

 

Und dennoch sagt dieser eine direkt zu Beginn:

 

Vater, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.

 

So kündigt er seinen Peinigern, seinen Folterern, - er kündigt ihnen Vergebung an – einfach so. Sie müssen ihr Unrecht gar nicht erst einsehen, da sie es offensichtlich nicht begreifen, - und dennoch soll ihnen Vergebung zu teil werden. Sie müssen dafür gar nichts bekennen und leisten. Sie erhalten Vergebung, ihnen wird vergeben – einfach so.

 

Und gerade heute, wenn wir um diesen einen Krieg in unserer Nähe wissen, - gerade heute, wo wir um so viel anderes Leid in der Welt wissen, - gerade heute lässt und das nahezu fassungslos:

 

Vergebung durch Christus vor Gott – einfach so? Das widerspricht all unseren eigenen Empfindungen. Verantwortliche sollen und müssen doch zur Verantwortung gezogen werden. Die dürfen doch nicht straffrei ausgehen! Und ich hoffe sehr, dass uns dies in dieser Welt durchaus auch gelingt. Aber wenn es um eine Verurteilung vor und von Gott geht: wer wäre ich, diese zu fordern und zu verlangen, wo ich selbst anderen Menschen Unrecht getan und sie verletzt habe.

 

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

 

Doch der, der ohne Sünde ist, der es also tun und in die Tat umsetzen könnte, der sagt:

 

Vater, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.

 

Das aber entspricht so gar nicht unseren Erwartungen, - auch nicht für und in diesem Krieg. Alles in uns wehrt sich dagegen – und doch wissen wir: Für Vergebung können wir selbst gar nichts tun. Selbst wenn wir oder Herr Putin oder andere ihre Schuld bekennen: Vergebung können wir dann immer noch nicht einfordern. Sie wird uns geschenkt, wie sie letztlich auch dem einen der Verbrecher geschenkt wird, der sie ja auch nicht ‚verdient‘ hat. Aber ihm sagt Jesus:

 

Amen, das sage ich Dir: Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein

 

und ein neues Leben haben.

 

 

 

Der ans Kreuz Genagelte vergibt seinen Peinigern. Er vergibt seinen Spöttern. Er vergibt denen, die ihn nicht erkennen und begreifen. Er kündigt ihnen ihre Vergebung und somit ihre Rettung an. Doch sie spotten seiner, er solle sich doch lieber selbst retten, - sie hätten es doch nicht nötig, im Gegensatz zu ihm.

 

Vater, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun,

 

sie wissen ja eben auch nicht, wie sehr sie der Vergebung bedürfen. Und wir selbst wissen vielleicht auch gar nicht, wie sehr wir der Vergebung bedürfen,

 

 

 

- und können es doch vielleicht am Kreuz Jesu erkennen, so wie

 

Der römische Hauptmann genau sah, was geschah.

 

Da lobte der Gott und sagte: Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter

 

Ein Fremder, ein Heide erkennt hier also als Erster, was geschieht und lobt Gott – mitten in und trotz all des Leidens – vielleicht, weil er erkennt, dass allein Vergebung der Weg ist zu einem neuen Leben und zu einer neuen Welt. Denn ohne Vergebung, da wird mit harter Münze gezählt, und Leiden und Kriege werden so nie beendet werden. Allein Vergebung ist das, was wirklich zählt.

 

Und irgendwie scheint das auch die Menge der Schaulustigen in diesem Moment zu erkennen. Denn:

 

Da schlugen sie sich auf die Brust

 

und taten Buße, weil sie ihre Schuld und ihr Unrecht angesichts solcher Vergebung erkennen. Nein, solche Vergebung können wir uns nie erwerben oder verdienen, sie wird uns geschenkt.

 

 

 

Möge uns und aller Welt das einst bewusst werden,

 

damit auch wir bezeugen können, dass allein Vergebung zählt –

 

für diese, wie für die kommende Welt. Amen

 

 

 

Musikmeditation

 

 

 

Fürbitte

 

Du, Gott, Vater Jesu Christi,

 

der Du um das Leiden Deines Sohnes und Deiner Menschenkinder weißt,

 

dem es dabei das Herz wie diesen Vorhang im Tempel zerreißt!

 

Dir ist dieser Krieg, sind alle Kriege, ist dieses Leid zuwider.

 

Und dennoch erfüllst Du nicht unsere Erwartungen,

 

sondern bleibst dabei, dass es nicht durch Heer oder Kraft,

 

sondern durch Deinen Geist und durch Vergebung geschieht,

 

dass Friede wird.

 

Und darum bitten wir Dich:

 

Schick Deinen Geist durch alle Machtzentralen!

 

Ermögliche sturen Köpfen Einsicht in neue andere Wege!

 

Hilf dazu, nicht abzurechnen, sondern einander zu vergeben!

 

Herr Jesus Christus,

 

der Du Dich stets für Menschen eingesetzt hast,

 

der du darum auch unser Leiden und Tod auf Dich genommen hast!

 

Immer wieder standest Du dabei auch kranken Menschen zu Seite,

 

die Du geheilt, und ihnen wieder Gemeinschaft ermöglicht hast.

 

Auch heute bitten wir Dich für unsere Erkrankten:

 

Stärk Du die heilenden Kräfte!

 

Stell ihnen Menschen zur Seite, die helfen und raten!

 

Schenk den Isolierten, dass Gemeinschaft wieder möglich wird!

 

Du, Heiliger Geist,

 

der du selbst ganz fremde Menschen

 

wie den römischen Hauptmann erfüllst und ergreifst!

 

Du bringst immer wieder frischen Wind in Kirchen und Gemeinden.

 

Du tauchst auch dort auf, wo wir Dich vielleicht gar nicht vermuten.

 

Darum bitten wir Dich für uns selbst:

 

Pflanz in uns einen frischen Glauben!

 

Zeig uns Wege, wie wir für andere dasein,

 

wie wir uns für andere einsetzen können!

 

Hilf uns zu einem guten Miteinander in und zwischen unseren Gemeinden!

 

Und besonders bitten wir Dich, Gott, für die Menschen,

 

die auch an diesen Tagen für uns arbeiten,

 

während sich die meisten von uns über eine freie Zeit freuen:

 

Wir bitten Dich für alle, die in diesen Tagen ihren Dienst tun

 

in Krankenhäusern und Altenheimen,

 

auf Polizeidienststellen und Feuerwehren,

 

an Tankstellen oder in den Betrieben:

 

Schenk ihnen Zeiten der Ruhe und Erholung!

 

Schenk ihnen offene Ohren für die Menschen, die ihnen anvertraut sind!

 

Schenk ihnen Freude an ihren wichtigen Diensten!

 

 

 

- Stille -

 

 

 

Unser Vater im Himmel …

 

 

 

Segen

 

Gott stärke Euch!

 

Gottes Kraft richte Euch auf!

 

Gott sei bei Euch, geistesgegenwärtig

 

Der HERR segne dich und behüte dich;

 

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

 

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Gmd:  Amen, Amen, Amen

 

 

 

Lied                    421            Verleih und Frieden gnädiglich

 

 

 

Nachspiel

 

 


Bekanntmachungen (PresbyterIn)

 

Die heutige Klingelbeutelkollekte geht erneut an die Ukrainehilfe der Diakonie Wuppertal. Diese betreibt mehrere Erstaufnahme-Einrichtungen in unserer Stadt und benötigt neben personeller durchaus auch finanzielle Unterstützung um konkret und schnell Hilfen leisten zu können.

 

Die Ausgangskollekte ist bestimmt für Hilfe für Gefährdete. Die Diakonie hilft Wohnungslosen, Inhaftierten, Suchtkranken. So vielfältig wie die Ursachen dieser Not, so vielfältig sind auch die Hilfsangebote.

 

 

 

Da die politische Situation unverändert ist, bieten wir weiterhin Friedensgebete an: freitags im 14- tägigen Wechsel: Heute findet kein eigenes Friedensgebet statt. Dann wieder am 22. April in der Lichtenplatzer Kapelle und am 29. April im Gemeindezentrum Petruskirche. Bitte achten sie auch auf Aushänge und aktuelle Informationen auf der Homepage.

 

 

 

Außerdem haben wir durch die Diakonie, sowie durch den Stadtverordneten für den Kothen erfahren, dass die Kothener Turnhalle als Erstaufnahmeeinrichtung für geflüchtet Menschen aus der Ukraine hergerichtet wird. Welche Hilfebedarfe hier konkret notwendig werden, wird sich erst noch in den kommenden Wochen ggfs. Monaten herausstellen, aber die Diakonie erwartet bereits jetzt, dass vor allem bei der abendlichen Essensausgabe (wohl zwischen 18.00 und 20.00 Uhr) Unterstützung durch ehrenamtliches Personal wertvoll sein könnte. Auch sprachgewandte Personen, die aus dem Ukrainischen oder Russischen übersetzen können, wären hilfreich bei manchen Erledigungen. Erwartet wird jedoch auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, da es durchaus Menschen gibt, die sich die Not der Geflüchteten für eigene Interessen zu Nutze machen. Davor wollen wir sie schützen. Wir als Kirchengemeinde unterstützen Sie gern, ein solches Zeugnis zu beantragen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Mageney-Capar (Vorsitzende des Diakonieausschusses) oder an Pfr Seim.

 

 

 

Und nun herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am Ostersonntag: um 10 Uhr ein Familiengottesdienst mit Diakon Würzbach OpenAir im Familienzentrum Arche.  Um 11 Uhr ist Gottesdienst in der Lichtenplatzer Kapelle mit Pfarrer Seim. 

 

 

 

 

 

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

 

Bleiben Sie behütet!                                                                                                          Ihr Pfr. Michael Seim

 

 

 

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