Gottesdienst in der Ev. Gemeinde Unterbarmen Süd

 

13.03.2022

 

Vorspiel

 

Eröffnung

 

In seinem Sohn kommt Gott uns Menschen menschlich und liebend entgegen. So kommen wir nun heute zu ihm und feiern diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes:

 Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn, …

 

Gemeinde: "… der Himmel und Erde gemacht hat …"

 

Presbyter/in:„… der Bund und Treue hält ewiglich …“

 

Gemeinde: "… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."

 

Begrüßung

 Ihnen und Euch allen ein Herzliches Willkommen zu unserem heutigen Gottesdienst, gerade in dieser anderen Passions- und Leidenszeit. Wir wissen, dass die Passionszeit mit dem Osterfest enden wird. Wann aber diese Leidens- und Kriegszeiten enden, das wissen wir derzeit noch nicht. Aber auch in diesen Zeiten dürfen wir uns bewusst sein, was Paulus an die Gemeinden in Rom schreibt:

 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin,

dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.          

                                                            Röm 5,8

 Und von dieser Liebe Gottes, so weiß Paulus später weiter zu schreiben, wird uns nichts und niemand trennen können.

 

Als erstes Lied singen wir nun mit Maske:

 

Lied                Herr, ich komme zu dir (176)

 

 

Psalm 25 in Auszügen (Hoffnung für Alle)

 

HERR, ich sehne mich nach dir!

 Mein Gott, auf dich setze ich mein ganzes Vertrauen.

 Lass mich jetzt nicht fallen

 Ich weiß: Keiner wird scheitern, der auf dich hofft.

 HERR, zeige mir, welchen Weg ich einschlagen soll,

 und lass mich erkennen, was du von mir willst!

 Lehre mich Schritt für Schritt,

 nach deiner Wahrheit zu leben.

 Du bist der Gott, bei dem ich Rettung finde,

 zu jeder Zeit setze ich meine Hoffnung auf dich.

 HERR, erinnere dich an dein Erbarmen und deine Liebe,

 die du den Menschen von Anfang an bewiesen hast!

 Denk nicht mehr an die Sünden meiner Jugend

 und vergiss meine Vergehen von damals!

 Denk stattdessen in deiner Gnade an mich

 – du bist doch voller Güte!

 Ja, der HERR ist gut und gerecht.

 Darum führt er die auf den richtigen Weg zurück,

 die ihn verließen.

 Allen, die ihre Schuld eingestehen, zeigt er,

 was richtig ist und wie sie nach seinem Willen leben sollen.

 

Gemeinde:   (mit Melodie EG 197, 3 ) Ehr sei dem Vater und dem Sohn, …

 

Eingangsgebet

Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht,
Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe,
Sehnsucht nach dir.
Es gibt so viele unbeantwortete Fragen,
Fragen nach dem Sinn des Lebens
und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens,
Fragen nach unserer Zukunft,
Fragen nach dir.
Es gibt so viel Schuld,
Schuld, die wir wissen,
Schuld, die wir verdrängen,
Schuld, die uns verzweifeln lässt,
weil sie uns trennt von anderen Menschen
und von dir.1
Doch es gibt auch so viel Freude,
Liebe, Lachen und Hoffnung.
Schöne Dinge, die du uns schenkst in dieser schweren Zeit.
Gott, es gibt so viel,
was uns auf den Herzen: Der Dank, die Sehnsucht, die Fragen, die Schuld. In der
Stille wollen wir vor dich bringen, was uns bewegt.
(Stille)
Herr,
wir können zu dir kommen, so wie wir sind und dafür sind wir dankbar.
Wir danken dir, dass du unseren Lebenshunger und Lebensdurst stillst.
Wir danken dir, dass wir uns bei dir nicht verstellen müssen.
Wir danken dir, dass wir bei dir zur Ruhe kommen können.
Wir bitten dich, schenke uns nun einen gesegneten Gottesdienst
und erfülle uns mit deinem Geist.
Amen.

 

Gemeinde:   (mit Melodie: EG 178.11) ) "Herr, erbarme dich ..."

 

 Gnadenzusage

 

Gemeinde:           (mit Melodie EG 26)            Ehre sei Gott in der Höhe

 

Kollektengebet

 

Lesung                       Römer 5,1-5

 Weil wir also aufgrund des Glaubens gerecht sind,

 haben wir Frieden, der auch bei Gott gilt.

 Das verdanken wir unserem Herrn Jesus Christus.

 Durch den Glauben hat er uns

 den Zugang zur Gnade Gottes ermöglicht.

 Sie ist der Grund, auf dem wir stehen.

 Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung,

 zur Herrlichkeit Gottes zu gelangen.

 Aber nicht nur das.

 Wir dürfen auch auf das stolz sein,

 was wir gegenwärtig erleiden müssen.

 Denn wir wissen:

 Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben.

 Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren.

 Die Bewährung lehrt zu hoffen.

 Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött.

 Denn Gott hat seine Liebe

 in unsere Herzen hineingegossen.

 Das ist durch den Heiligen Geist geschehen,

 den Gott uns geschenkt hat.

 

 Glaubensbekenntnis

 (von Presbyter/in eingeleitet; die Gemeinde steht auf)

 Ich glaube an Gott, den Vater,

 den Allmächtigen, 

 den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.

 Empfangen durch den Heiligen Geist,

 geboren von der Jungfrau Maria,

 gelitten unter Pontius Pilatus,

 gekreuzigt, gestorben und begraben.

 Hinabgestiegen in das Reich des Todes.

 Am dritten Tage auferstanden von den Toten.

 Aufgefahren in den Himmel.

 Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters.

 Von dort wird er kommen,

 zu richten die Lebenden und die Toten.

 Ich glaube an den Heiligen Geist; die Heilige Christliche Kirche;

 Gemeinschaft der Heiligen,

 Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen

 

 

Lied                Hoffen wider alle Hoffnung (229)

 

Predigt                       Matthäus 26,36-46

 

Liebe Gemeinde, es gibt herausfordernde Zeiten. Das sind Zeiten, die uns vor große Aufgaben stellen, Aufgaben für die wir partout keine Lösung haben. Das sind Zeiten, in denen wir eine Entscheidung treffen müssen. Krisenzeiten („Krise“ kommt vom griechischen „krísis“ und bedeutet „Entscheidung“). Auch aktuell leben wir in solchen Zeiten.

 

Wie ist der Krieg in der Ukraine zu lösen? Ist es richtig abzuwarten und weiter an der Sanktionsschraube zu drehen? Ist ein Öl- und Gasembargo der richtige Weg? Oder…? – Ich traue mich gar nicht weiter zu denken, was eventuell noch nötig wäre. 

 

Um manche Herausforderungen und Fragestellungen machen wir am liebsten einen großen Bogen. Weil für uns nicht abzusehen ist, wie die Folgen sein werden. Wir haben Angst und Sorge.

 

Am liebsten würde ich manchmal einfach alles beiseiteschieben und alles durch die rosarote Brille sehen. Doch die Situation lässt sich nicht wegwischen. Die Not ist auch bei uns angekommen, nicht nur in unseren Herzen und Köpfen, sondern leibhaftig. Die ersten Flüchtlinge sind nach Wuppertal gekommen und brauchen Unterstützung. 

 

Und wir fragen uns, was für Aufgaben kommen auch da auf uns zu? Wo müssen wir eine Entscheidung treffen und was ist die richtige Entscheidung?

 

 Auch Jesus durchlitt Krisenzeiten. Von einer dieser Krisenzeiten erzählt der heutige Predigttext. Gerade noch war Jesus in Gemeinschaft seiner Freunde und hatte mit ihnen das Passahfest gefeiert. Doch er wusste sein Weg geht weiter. Und in welche Richtung der Weg führen würde, dafür suchte er Gewissheit.  Wir lesen aus dem Matthäusevangelium 26,36-46:

 36      Dann kam Jesus mit seinen Jüngern zu einem Garten, der Getsemani hieß. Dort sagte er zu seinen Jüngern: »Bleibt hier sitzen. Ich gehe dort hinüber und bete.«

 37      Er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit. Plötzlich wurde er sehr traurig, und Angst überfiel ihn.

 38      Da sagte er zu ihnen: »Ich bin verzweifelt und voller Todesangst. Wartet hier und wacht mit mir.«

 39      Jesus selbst ging noch ein paar Schritte weiter. Dort warf er sich zu Boden und betete: »Mein Vater, wenn es möglich ist, dann erspare es mir, diesen Becher auszutrinken! Aber nicht das, was ich will, soll geschehen –sondern das, was du willst!«

 40      Jesus kam zu den drei Jüngern zurück und sah, dass sie eingeschlafen waren. Da sagte er zu Petrus: »Könnt ihr nicht diese eine Stunde mit mir wach bleiben?

 41      Bleibt wach und betet, damit ihr die kommende Prüfung besteht! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur ist schwach.«

 42      Dann ging er ein zweites Mal einige Schritte weg und betete: »Mein Vater, wenn es nicht anders möglich ist, dann trinke ich diesen Becher. Es soll geschehen, was du willst.«

 43      Als er zurückkam, sah er, dass seine Jünger wieder eingeschlafen waren. Die Augen waren ihnen zugefallen.

 44      Jesus ließ sie schlafen. Wieder ging er weg und betete ein drittes Mal mit den gleichen Worten wie vorher. 

 45      Dann ging er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: »Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Seht: Die Stunde ist da! Jetzt wird der Menschensohn in die Hände der Sünder ausgeliefert.

 46      Steht auf, wir wollen gehen. Seht: Der mich verrät, ist schon da!«

 

 Jesus kennt den Weg, der vor ihm liegt: Das Leid, das Kreuz. Er hat seine Jünger schon darauf vorbereitet. Doch er selber ringt auch mit diesem Weg, denn es ist kein leichter Weg. Es ist ein Weg in die Dunkelheit, ein Weg in die Einsamkeit, in den Tod und auch in die gefühlte Gottesferne. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ wird Jesus am Kreuz mit lauter Stimme schreien.

 Ja, Jesus haderte. Vielleicht zweifelte er an dem Weg? Vielleicht zweifelte er sogar an seiner Bestimmung? Zumindest fürchtete er sich vor dem, was vor ihm lag. Dieser Weg würde ihm alles abverlangen. „Ich bin verzweifelt und voller

 Todesangst.“ Jesus sieht dem Tod ins Auge und er hatte Angst , um sein Leben, weil er das Leben liebte, weil er vielleicht noch gerne viele Jahre weiter gelebt hätte. Jesu Furcht ist so menschlich. Jesus Christus – wahrer Mensch und wahrer Gott. Er war ein Mensch, wie wir.

 Jesus leidet an dem Weg, der vor ihm liegt und er sucht Hilfe bei Gott.

 Wahrscheinlich hoffte Jesus auf den „einfachen“ Weg. Die Versuchung war da, einfach alles beiseitezuschieben, den Weg zu verlassen und abzuhauen. „Mein Vater, wenn es möglich ist, dann erspare es mir, diesen Becher auszutrinken!“ so betet Jesus auf den Knien, ehrfurchtsvoll oder weil seine Beine ihn vor Furcht nicht mehr tragen können? Oder beides? 

 Jesus sucht Hilfe und Halt bei Gott. Er braucht Gewissheit in seiner „Krise“, in der Entscheidung über seinen Weg. Und er braucht auch den Beistand seiner Jünger. Ganz alleine möchte und kann er diesen Weg nicht gehen. 

  Und so bittet Jesus auf den Knien, vornüber gebeut und hofft auf ein Wort, das ihn bestärkt, das ihm die Richtung weist oder vielleicht sogar die Erlösung von diesem Becher schenkt.

 Doch Jesus scheint keine Antwort zu bekommen. Zumindest können wir davon nichts im Predigttext lesen. 

 Kommt uns das nicht bekannt vor? Das auf unsere Gebete nur ein tiefes Schweigen folgt. Das ist zum Verzweifeln. Ist da jemand, der zuhört?

 Wie lange er dort wohl auf dem Boden, im Gras kniete? Wir wissen es nicht. Doch so sehr Jesus auch hofft und betet, stellt er klar, dass nicht sein Wille der entscheidende ist. „Aber nicht das, was ich will, soll geschehen – sondern das, was du willst!“

 Als Jesus zu seinen Jüngern zurückkehrt, schlafen diese. Die Enttäuschung, die Jesus verspürt haben muss, wird deutlich in dem, was er sagt: „Könnt ihr nicht diese eine Stunde mit mir wach bleiben?“

 Doch scheinbar können die Jünger nicht, denn schon bald darauf fallen ihnen wieder die Augen zu. Vielleicht erkennen die Jünger nicht die Not, die Jesus verspürt. Vielleicht ist ihnen die Not aber auch zu groß und sie möchten vor ihr die Augen verschließen. Dabei schärft Jesus es ihnen noch ein: „Bleibt wach und betet.“ Ja, auch sie sollen in das Gebet einstimmen. 

  Wach bleiben und beten. Dran bleiben, auch wenn wir das Gefühl haben, es herrscht Funkstille, dran bleiben, auch wenn es uns schwer fällt.

 Aber wieso eigentlich? Was bewirkt es, wenn wir wachen und beten? Bewirken die Friedensgebete etwas, die wir tun? – Diese Frage habe ich die Tage gehört. Und auch ich habe mir diese Frage gestellt. Aber ich glaube Gebet wirkt, und zwar in drei Richtungen.

 Zum einen wirkt das Gebet nach innen, auf mich selber. Denn das Gebet kann mir Erleichterung verschaffen. Endlich kann ich meine Sorgen abgeben und muss mich nicht von ihnen auffressen lassen.

 Zum zweiten wirkt das Gebet nach außen. Wir nehmen Anteil an den Menschen um uns herum. Wir verschließen nicht die Augen, sondern wachen. Wir machen auf das Leid aufmerksam und setzen ein Zeichen der Solidarität.

 Und die dritte Richtung ist himmelwärts. Wir liegen Gott mit unseren Anliegen in den

 Ohren. Zugegeben ist das etwas verrückt. Denn eigentlich glaube ich nicht, dass wir

 Gott überreden müssen, dass er Gutes tut. Aber zum Anderen werden wir in der Bibel immer wieder aufgefordert mit unseren Bitten zu Gott zu kommen. Auch der heutige Sonntag weist darauf hin. Der Sonntag hat den Namen „Reminiszere“ und das bedeutet „Gedenke“. Gott, gedenke deiner Barmherzigkeit.

 

Wieso sollen wir also beten? Weil es sinnvoll ist, weil das Gebet Kraft hat und gleich in dreifacher weise wirkt.

  Es ist nicht immer einfach am Gebet dran zu bleiben. Vor allem wenn Gott zu Schweigen scheint, oder auch wenn er anders handelt, als wir uns das vorstellen.

 Aber auch Jesus hat am Gebet festgehalten. Dreimal sucht er das Gespräch mit

 Gott im Garten Getsemani. Doch auch wenn er von seinen Jüngern keine

 Unterstützung bekommt, erfährt er irgendwann von Gott den Halt, den er braucht. Jesus beugt sich. Er gibt sich hin: Nicht mein Wille ist entscheidend, sondern der Wille des Vaters. Jesus macht keinen Bogen, um die Herausforderung.

 Nun ist er bereit, den schweren Weg zu gehen. Doch ist es keine

 Schicksalsergebenheit, sondern Gottergebenheit. Bei all den Zweifeln und in seiner Furcht hat er die Hoffnung, dass da jemand ist, der über alles wacht. Und zwar ist da nicht irgendjemand, sondern der Gott, den er mit „Abba“, „mein Vater“ ansprechen kann. Gott, der wie ein guter Vater sorgt, jemand, dem man vertrauen kann.

 Und so richtet sich Jesus auf, und macht einen Schritt nach dem anderen auf dem schweren Weg, der Rettung verheißt.

  Wachet und betet. Wachet und betet in diesen Krisenzeiten. Lasst uns Gott in den

 Ohren liegen und lasst uns mit Gott Wege finden, die Rettung verheißen, Wege die Frieden bringen, Wege die den Flüchtlingen helfen, die jetzt hier in Wuppertal angekommen sind.

 Amen.

 

 

 

 

Musikmeditation

 

 

 

Bekanntmachungen (Presbyter*in)

 Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:

 Die Kollekten vom vergangenen Sonntag betrugen:

 Für Kindertal e.V                                                                 204,00 €                                

 Für Strukturhilfen in Niger                                                 127,00 €                    

 Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben und all das,

 was mit diesen Gaben geschieht!

 

Die heutige Klingelbeutelkollekte geht an Brot für die Welt. Der Kampf gegen Hunger wird durch Klimawandel und knapper werdende Rohstoffe zunehmend wichtiger. Die Unterstützung kommt Kleinbauern zugute, damit sie mit nachhaltigen und umweltfreundlichen Methoden gute Erträge erzielen und so sich und ihre Familie ernähren können.

 

Am Ausgang sammeln wir eine kreiskirchliche Kollekte für die Flüchtlingshilfe Thessaloniki, ein Projekt, das schon 2015 mit einem Spendenaufruf gestartet ist. Beratung, Begleitung und humanitäre Hilfe einerseits, andererseits Integrations- Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Initiator dieses Projektes ist die Evangelische Gemeinde Thessaloniki.

 

Die veränderte politische Situation, der Krieg in der Ukraine, macht uns alle sehr betroffen. Wir schließen uns deshalb den Friedensgebeten des Jugendreferates an und laden dazu jeweils mittwochs um 17.30 vor OPEN in die Lichtenplatzer Kapelle ein.

 

Darüber hinaus laden wir auch freitags um 18 Uhr zum Friedensgebet:

 Am 18. März im Gemeindezentrum Petruskirche,

 am 25. März in der Lichtenplatzer Kapelle usw.

 Bitte achten sie auch auf Aushänge und aktuelle Informationen auf der Homepage.

 

Herzliche Einladung auch zu den Gottesdiensten am 20. März:

 Um 9.30 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und um 11 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Beide Gottesdienste dann mit Pfarrer Eckehard Fröhmelt, da Pfr. Seim bis zum 27. März in Urlaub sein wird.

 

Lied                Von guten Mächten (425, 1-3+5)

 

 Fürbitte

Herr unser Gott,

 aus Liebe zu uns, gingst du den schweren Weg bis zum Schluss.

 Du wusstest, wie viel Schmerz er dir bereiten würde und doch nahmst du das Kreuz auf dich.

 Du trägst auch unser Kreuz, du bist auch an unserer Seite.

 Mit dir können wir auch die steinigen Wege gehen.

 Mit dir schaffen wir es zu bleiben, zu wachen, zu beten

 und auch zu handeln.

 Gott, gedenke deiner Barmherzigkeit.

 Wir denken an die Menschen in der Ukraine

 und bitten dich: Beende die Kriege auf der Welt,

 beende das Blutvergießen

 und schenke deinen Frieden.

 Gott, gedenke deiner Barmherzigkeit.

 Wir denken an die Menschen, die vor Gewalt und Zerstörung fliehen

 und bitten dich: Schenke Heimat den Flüchtenden.

 Schenke Freiheit den Verschleppten und Unterdrückten.

 Bewahre sie vor weiterem Unheil.

 Gott, gedenke deiner Barmherzigkeit.

 Wir denken an die Menschen, die am Ende ihrer Kräfte sind

 und bitten dich: Heile die Erkrankten,

 stärke die Angehörigen

 und tröste die Trauernden.

 Gott, gedenke deiner Barmherzigkeit.

 Wir denken auch an uns persönlich und deine Gemeinde

 Und bitten dich: Hilf uns, die Herausforderungen,

 die vor uns liegen, anzupacken.

 Weise uns den Weg, den du für uns gedacht hast.

 Schenke uns Vertrauen in dich und dein Handeln.

 

Und alles, was uns noch bewegt, legen wir nun in die Worte, die uns Jesus gelehrt hat. Gemeinsam beten wir:

 

Vater unser im Himmel.

 Geheiligt werde Dein Name.

 Dein Reich komme.

 Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

 Unser tägliches Brot gib uns heute.

 Und vergib uns unsere Schuld,

 wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 Und führe uns nicht in Versuchung,

 Und führe uns nicht in Versuchung,

 sondern erlöse uns von dem Bösen.

 Denn Dein ist das Reich und die Kraft

 und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen

 

 

Segen

 Friede sei mit euch!
Frieden sollt ihr bringen, wohin ihr auch kommt.
Gott segne eure Herzen und Münder,
dass ihr spürt und sagt,
was dem Fremden dient.

Er segne eure Augen und Hände,
dass ihr seht und tut,
was den Frieden mehrt.
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Gemeinde:           Amen, Amen, Amen

 

 

 

Lied                Verleih uns Frieden gnädiglich (91)

 

 

 

Nachspiel

 

 

Bleiben Sie behütet!                                                  Ihr Arne Würzbach

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