Gottesdienst zum 9.01.2022 mit Pfr. Michael Seim


Vorspiel


Eröffnung / Begrüßung (Presbyter*in)
Gott will immer wieder neu zu uns kommen, und so kommen wir zu ihm und feiern diesen

Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes:
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn, …"
Gemeinde: "… der Himmel und Erde gemacht hat …"
Presbyter/in:„… der Bund und Treue hält ewiglich …“
Gemeinde: "… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."


Ein herzliches Willkommen Ihnen und Euch allen, die Sie sich für die neue Woche stärken lassen. Gerade in diesen Zeiten erleben und erfahren wir doch, wie gut und wichtig das für uns ist, sich etwas von Gottes Wort sagen zu lassen. Ein solches Wort wird uns auch mit dem Wochenspruch mit auf den Weg gegeben. Paulus schreibt dort an die römischen Gemeinden:
Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14
Wir dürfen uns also Gottes Kinder nennen und gehören zu seiner Familie, können also auch ganz familiär mit ihm umgehen und mit ihm reden. Ein faszinierender Gedanke eigentlich, der uns da mit auf den Weg gegeben wird:

 

Lied 69, 1- 4 Der Morgenstern ist aufgedrungen

 

Psalm 89 nach Stephan Goldschmidt
Singen will ich Dir, Gott,
und einstimmen in den Gesang Deiner ganzen Schöpfung.
Du gehst mir nach,
wohin es mich auch verschlägt.
Du hältst mir die Treue,
als hättest Du einen Bund mit mir geschlossen.
Lass Deine Gnade nicht von mir weichen,
lass meine Schritte sicher auftreten.
Sei mein fester Grund.
Sei mir Vater und Mutter
und lass mein Vertrauen zu Dir wachsen.
Bleibe mir zugewandt,
dann will ich zu Dir kommen
und mich in Dir bergen.
Singen will ich Dir, Gott,
und einstimmen in den Gesang Deiner Schöpfung.
Gemeinde: Ehr sei dem Vater und dem Sohn, …

 


Gebet
Wie gerne, Gott,
würden wir lauthals einstimmen in diesen Lobgesang,
auf Dich und Deine Schöpfung.
Doch diese Schöpfung bereitet uns durchaus Sorge,
weil wir schlecht mit ihr umgegangen sind,
weil sie uns durch ein kleines Virus derzeit ausbremst,
weil wir nicht wissen,
wohin uns das neue Jahr bringen wird.
So vieles scheint derzeit ungewiss.
Dabei würden wir doch so gerne
forschen Schrittes das neue Jahr in Angriff nehmen.
Darum hoffen wir sehr,
dass Du uns zugewandt bleibst,
dass Du unser Vertrauen wachsen lässt,
unser Vertrauen zu Dir und zum Leben. Amen

 


Lesung 1, Korinther 1,26-31


Lied 74,1–4 Du Morgenstern, Du Licht vom Licht

 


Predigt über Jesaja 42,1-9
Liebe Gemeinde!
Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.
Deshalb zünden wir in dieser Jahreszeit ja so gerne Kerzen an und wollen es in diesen dunklen Tagen gern etwas heller und auch gemütlicher haben.
Aber es gibt nicht nur diese dunkle Jahreszeit, sondern auch Nachrichten, die uns die Aussicht auf die nächste Zeit verdunkeln: Da steigen die Infektionszahlen derzeit rasant an. Russische Truppen stehen an der Grenze zur Ukraine oder marschieren mit anderen Verbündeten in Kasachstan ein, um bei der Machterhaltung des dortigen Präsidenten behilflich zu sein. Und mit den Folgen des Klimawandels werden wir wohl in nächster Zeit auch leben müssen. Man könnte sagen: Das Dunkle regiert die Welt. Oder auch: Resignation und Erschöpfung machen sich breit.

Doch genau jetzt hören wir folgendes Lied, und Gott selbst ist es, der dieses Lied singt und spielt:
Seht, das ist mein Knecht, zu dem ich stehe.
Ihn habe ich erwählt,
und ihm gilt meine Zuneigung.
Ich habe ihm meinen Geist gegeben.
Er sorgt bei den Völkern für Recht.
2Er schreit nicht und ruft nicht laut.
Seine Stimme schallt nicht durch die Straßen.
3Ein geknicktes Schilfrohr zerbricht er nicht.
Einen glimmenden Docht löscht er nicht aus.
Er bleibt seinem Auftrag treu und sorgt für Recht.
4Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen,
bis er auf der Erde das Recht durchgesetzt hat.
Sogar die fernen Inseln warten auf seine Weisung.
Soweit Strophe eins.


Da ist also einer, ein Knecht, der sich ganz in den Dienst Gottes stellen lässt, und der in all der Erschöpfung und Resignation eben nicht müde wird und nicht zusammenbricht. Da ist also einer verheißen, an dem wir uns orientieren, an dem wir uns ausrichten und festhalten könnten, weil er selbst gehalten ist, weil Gott selbst zu ihm steht.
Dabei fallen mir drei Besonderheiten an diesem Knecht oder Diener Gottes auf: Zum einen:
    Er schreit nicht und ruft nicht laut.
    Seine Stimme schallt nicht durch die Straßen.
Während Gott also sozusagen selbst Öffentlichkeitsarbeit macht und uns diesen Menschen, diese Person vorstellt und besingt, wird dieser Diener selbst nicht viel Aufhebens von sich und seinen Aufgaben machen. Er will offenbar einfach ‚nur‘ seinen Dienst versehen. So kommt er nicht laut polternd, sondern eher still und ruhig daher. Man wird schon aufpassen müssen, um ihn wahrzunehmen. Aber ich bin überzeugt, jede und jeder von uns kennt solche Menschen, die nicht viel Getöse um sich machen, sondern sich ans Werk begeben.
Und mit seinem Werk, wären wir auch schon bei der zweiten Besonderheit:
    Ein geknicktes Schilfrohr zerbricht er nicht.
    Einen glimmenden Docht löscht er nicht aus.

Da ist etwas angeknackst oder da verlöscht etwas. Während andere das nur von außen mehr oder weniger interessiert wahrnehmen, und während wieder andere die Trümmer oder Reste solchen Lebens schnell entfernen, damit wieder alles schön gut und perfekt aussieht, - währenddessen kümmert sich dieser Diner Gottes um diese gebrochenen Existenzen. Denn das ist ganz klar: Gott liegt an diesen Menschen und gibt sie nicht auf. Im Gegenteil. Er setzt sich für sie ein und richtet sie auf. Den geknickten Existenzen verhilft er zu neuer Stabilität. Und den verlöschenden Lebensgeistern schenkt er neue Energie und neues Feuer für ihr Leben.
Wir selbst hätten gern, dass immer alles hell, sauber und perfekt wär in unserem Leben. Doch wir wissen sehr genau, so ist das Leben gerade nicht. Jedes Leben hat seine Brüche. In jedem Leben geht etwas in Scherben. Aber gerade hier, an diesen Stellen, in diesen Situationen können Menschen wohl besondere Erfahrungen mit Gott und mit seinen Knechten und Dienern machen: Gott richtet sie auf und steht ihnen bei. Denn, so wusste später ein Apostel Paulus aufgrund eigener Lebensbrüche zu schreiben:
Lass Dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9

 

Die dritte Besonderheit, die mir auffällt ist diese: da singt Gott von seinem Knecht und Diener:
    Er bleibt seinem Auftrag treu und sorgt für Recht.

    Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen,

    bis er auf der Erde das Recht durchgesetzt hat, …
eben dieses gnädige Recht, das den geknickten und verlöschenden Existenzen gerecht wird. Der Auftrag gilt darum offenbar immer noch und er war vielleicht nie befristet auf eine kurze Zeit oder Epoche, denn:
    bis er auf der Erde das Recht durchgesetzt hat,
das braucht seine Zeit. Und wir alle sehen, wie Recht und Gerechtigkeit auch immer wieder neu diskutiert und angepasst werden müssen, wenn es denn ein gnädiges Recht sein soll, das sich gerade auch an den Schwächsten orientiert.
Derzeit geht es etwas um Bildungsgerechtigkeit in unserem eigenen Land, weil die Chancen und Möglichkeiten Bildung zu erwerben sehr unterschiedlich verteilt sind. Oder es geht um Klimagerechtigkeit und um Impfgerechtigkeit weltweit, mit der auf das Schicksal pazifischer Inselstaaten oder auf die weltweite Verteilung des Impfstoffes hingewiesen wird. So tun sich offenbar immer wieder neue Felder und Bereiche auf,
    bis er auf der Erde das Recht durchgesetzt hat.
Und so macht sich bei mir der Eindruck breit, dass dieser Knecht oder Diener Gottes immer noch in der Welt unterwegs sei. Es ist viel gemutmaßt worden, wer dieser Knecht oder Diener denn sei, der hier namenlos besungen wird. Aber vielleicht macht gerade diese Namenslosigkeit deutlich, dass es weniger um die Person, als um ihren Dienst und ihren ermutigenden Auftrag geht. Beilleicht machen sich die Dienerinnen und Diener Gottes darum auch eher still an ihr Werk und ermutigen die, die geknickt und ausgebrannt sind, weil es um sie und um ihr Leben geht.
Und weil Ermutiger selbst auch Ermutigung brauchen, darum setzt Gott selbst zu einer zweiten Strophe an und spricht, beziehungsweise singt seinen Knecht und Diener direkt selbst an:
    6)Er spricht: Ich, der Herr, bin dir treu.
    Ich habe dich gerufen, ich nehme dich bei der Hand und beschütze dich.
    Durch dich zeige ich meine Verbundenheit mit den Menschen.
    Ich mache dich zum Licht für die Völker.
    7)Du wirst Blinden die Augen öffnen
    und Gefangene aus dem Kerker holen.
    Die im Dunkeln sitzen, befreist du aus der Haft.
Welch starke Worte direkt zu Beginn:
    Ich, der HERR, bin Dir treu.
Oder anderes ausgedrückt: Egal, was passiert: Ich steh Dir bei. Oder wie Hanns Dieter Hüsch es einst formulierte:
     Ich stehe unter Gottes Schutz. Er lässt mich nicht ins Leere laufen.
Das zu wissen, zu wissen, dass man/mensch von Gott berufen ist, einen besonderen Auftrag zu erfüllen, - zu wissen, dass man dafür mit allem möglichen ausgerüstet, begabt und ausgestattet wird, das ermutigt und schenkt Kraft, das ist Kraftquelle für dunkle, trübe Tage, mit denen auch die Knechte und Mägde Gottes zu tun haben. Aber was auch kommen mag, Gott spricht: Ich bin Dir treu.
Und weiter sagt und singt er:
    Durch Dich zeige ich meine Verbundenheit mit den Menschen.
Durch Dich und an Dir soll und kann deutlich werden, dass Gott die Menschen liebt, - eben weil es an dieser Person selbst deutlich wird, dass Gott mit ihre zu tun hat, oder weil durch ihren Dienst deutlich wird, dass Gott an uns Menschen, und gerade an den geknickten und verlöschenden Existenzen liegt. Und wenn dieses Verbundenheit Gottes mit den Menschen wirklich allen Menschen gilt, dann gilt auch für uns: Gott ist uns treu.

 

Und nach all diesen zusagen der Verbundenheit besingt Gott letztlich noch den Auftrag dieser Person: des Knechts, der Mage, des Dieners oder der Dienerin im Namen seiner göttlichen Majestät:
    Ich mache Dich zum Licht für die Völker.
Um weniger geht’s offenbar nicht. Still gehen die Diener und Dienerinnen Gottes an ihr Werk und poltern nicht laut herum, treiben auch keine Öffentlichkeitsarbeit, und dennoch sollen sie von aller Welt wahrgenommen werden, gerade will sie sich um andere kümmern, und damit Licht und Leuchtkraft in diese Welt bringen:
    Du wirst Blinden die Augen öffnen:
Die kein Licht und nichts Anderes wahrgenommen haben, sie werden von nun an offenen Auges und alles erkennend durchs Leben gehen.
    Du wirst Gefangene aus dem Kerker holen:
Deren Leben beschränkt und begrenzt wurde, die eingesperrt und eingeschlossen wurden, die können nun gehen wohin sie wollen. Sie können sich ausbreiten und frei am Leben teilnehmen.
    Die im Dunklen sitzen, befreist Du aus der Haft,
indem die Türen geöffnet werden und das Licht und die Perspektive einer neuen Welt in unser Leben fällt.


Ja, die derzeitigen Tage sind dunkel und trüb. Aber dieses Lied, dieser Gesang Gottes auf den oder die Menschen, die in seinem Dienst und Auftrag stehen, das kann uns ein doppelter Augenöffner sein:
Zum einen Augenöffner für genau die Menschen, die wir so erleben und so empfinden, die nicht viel Aufhebens um sich machen, sondern eben einfach machen, und die ein Licht auch in der Dunkelheit unseres Lebens anzünden.
Zum anderen Augenöffner auch genau für die Menschen und Situationen, in denen wir uns selbst von Gott in den Dienst stellen lassen und anderen dienstbar sein können,
    bis er auf Erden das Recht durchgesetzt hat.
Amen

 

 


Musikmeditation

Fürbitte
Allmächtiger Gott!
Immer wieder neu lässt Du Dein Licht leuchten im Dunkel der Welt,
und Du forderst auch uns dazu auf,
unser Licht leuchten zu lassen, auf dieser Erde.
Darum bitten wir Dich: Ermutige uns dazu,
unsere Gaben zu entdecken und einzubringen!
Hilf uns dazu, für andere ein deutliches Zeichen
Deiner Gegenwart in dieser Welt zu sein!
    Barmherziger Gott!
    In Deinem Sohn Jesus bist Du stets auch zu denen gegangen,
    die eher im Dunkel und am Rand lebten.
    Durch ihn hast Du uns in Deine Nachfolge gerufen.
    Darum bitten wir Dich:
    Öffne du unsere Augen und Herzen, genau dort hinzusehen,
    wo Menschen Unrecht und Gewalt widerfährt!
    Hilf uns dazu, Missstände anzusprechen
    und neue andere Wege in Angriff zu nehmen!
Geistreicher Gott!
Dein Heiliger Geist führt Menschen immer wieder zusammen
und hilft ihnen dabei, Grenzen jeglicher Art zu überwinden.
So sind auch wir dazu aufgerufen,
im Sinne Deines Geistes in diese Welt zu gehen.
Darum bitten wir Dich:
Schenk uns einen fantasievollen friedlichen Geist,
dass es uns gelingt,
Frieden und Versöhnung zu stiften – hier und weltweit!
    Besonders aber, Gott, möchten wir Dich heute für all diejenigen bitten,
    die in diesen Zeiten besonderer Ermutigung bedürfen,
    weil sie krank sind,
    weil sie keine Perspektive sehen,
    weil tiefe Sorgen sie quälen.
    Darum bitten wir Dich:
    Stärke Du sie mit der Kraft Deines Wortes!
    Lass sie erkennen, was Du für sie bereit hältst und wo ihr Platz ist!
    Mach sie so in ihrer Schwachheit
    zu kräftigen Zeichen Deiner Gegenwart in dieser Welt!

 

 

Unser Vater im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 


Segen
Der Herr segne Deine Tage mit Farben, Deine Nächte mit Sternen,
Deine Worte mit Liebe, Dein Schweigen mit Licht!
Der HERR segne dich und behüte dich;
der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
Gmd: Amen, Amen, Amen

 


Nachspiel

Bekanntmachungen (PresbyterIn)
Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:
Die Kollekten am Silvestertag betrugen:
Für die Katastrophenhilfe 81,70 €
für das Heilpädagogische Zentrum Pskow 89,50 €
Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben
und all das, was mit diesen Gaben geschieht!


Die heutige Sammlung ist für die Bahnhofsmission, die in allen größeren Städten eine Hilfestation unterhält. Es gibt sie seit 125 Jahren. Ohne Einschränkungen hilft die Bahnhofsmission in akuten oder existenziellen Notlagen allen Bedürftigen, die Hilfe benötigen.
Am Ausgang sammeln wir für die Ev. Stiftung Tannenhof in Remscheid. Inklusion und Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen sollen aktiv gefördert werden und zu einem wechselseitigen Verständnis beitragen.
Herzlich Einladungen zu den kommenden Gottesdiensten am 16.1.:
Um 9.30 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und

um 11 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche mit Prädikant Gunnar Grams.


Um 18 Uhr ist zum Abschluss eines KonfiWochenEndes auch ein Jugendgottesdienst im Gemeindezentrum Petruskirche geplant. Bitte achten Sie dafür wegen der derzeitigen Corona-Situation auf aktuelle Hinweise.
Am Montagnachmittag im Gemeindezentrum bzw. am Donnerstagabend am Lichchtenplatz startet dann auch die kleine Reihe mit Pfarrer Seim zu den Perlen des Glaubens: Bei diesen beiden ersten Treffen wird es dabei um die Gottesperle und damit um die vielen Bilder und Namen Gottes gehen. Seien Sie herzlich eingeladen, miteinander auf Entdeckungsreise zu gehen!
Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

 


Bleiben Sie behütet!                                                                                                                     Ihr Pfr. Michael Seim

 

 

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