Gottesdienst zum 26.12.2021 mit Pfr. Michael Seim

 

 

 

Vorspiel

 

 

 

Eröffnung / Begrüßung  (Presbyter*in)

 

Weil Gott durch Jesus Christus sein Wort zu uns spricht, darum wollen wir ihn hören, kommen zu ihm und feiern diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes:

 

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn, …"

 

Gemeinde: "… der Himmel und Erde gemacht hat …"

 

Presbyter/in:„… der Bund und Treue hält ewiglich …“

 

Gemeinde: "… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."

 

 

 

Allen ein herzliches Willkommen, zu unserem Gottesdienst am zweiten Feiertag. - Die Geschenke sind ausgepackt, der Trubel ein wenig verfolgen. Manch einer freut sich vielleicht noch auf den ein oder anderen Besuch, andere auf eine entspannte Zeit zwischen den Jahren, in denen man durchaus ins Nachdenken kommen kann – über das vergehende Jahr, wie über das, was nun auf uns zukommen mag. Egal, was da vergeht oder kommt. Johannes weiß seinen Leserinnen und Lesern von Gott zu schreiben:

 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,

 

und wir sahen seine Herrlichkeit                                                                                                              Johannes 1,14a

 

Und mit diesem Wort in Ohr wünsche ich uns einen gesegneten Gottesdienst.

 

 

 

Lied 33,1-3        Brich an Du schönes Morgenlicht

 

 

 

Psalm 96 nach Ralf-Andreas Gmelin

 

DU, Lass uns neue Töne finden

 

Klänge und Worte für DICH.

 

Lass DEINE Welt erklingen.

 

Erkling DU in uns,

 

lass uns durch DEINE Musik

 

heil werden.

 

Überall lass sie ertönen,

 

wo Glauben oder Zweifel herrschen,

 

bei Reichen und Armen,

 

im Süden und Norden.

 

Lass die falschen Töne Schweigen,

 

bring DU

 

die wahren Harmonien zum Schwingen.

 

Erfreue DU Himmel und Erde,

 

lass das Meer mitwogen,

 

das Waldholz mitknarren,

 

weil DU kommst.

 

Vor DIR erklingt Wahrheit

 

und Recht auf unserer Erde.

 

Gemeinde: Ehr sei dem Vater und dem Sohn, …

 

 

 

Gebet

 

Gott,

 

wie schöne wäre das:

 

eine Welt erfüllt von Deinem Klang,

 

erfüllt von Deinen Harmonien,

 

erfüllt von Deinem himmlischen Frieden.

 

Aber noch hoffen und warten wir auf diese Zeit,

 

hören hässliche Töne,

 

leiden unter Disharmonien,

 

erleben Streitigkeiten allüberall.

 

Darunter leiden wir besonders auch in diesen Tagen,

 

in denen sich alle Welt, jede Familie, jeder Mensch so sehr nach Frieden sehnt.

 

Darum bitten wir Dich, Gott,

 

wenn uns das Getöse dieser Welt die Ohren verstopft:

 

Öffne Du unsere Ohren für Deine Stimme!

 

Öffne Du unsere Herzen für Deinen Frieden!

 

Öffne Du unseren Geist für Deine Liebe! Amen

 

 

 

Lesung     Matthäus 1,18-25

 

 

 

Lied           542,1-3+5 Wir singen Dir, Immanuel

 

 


Predigt über Jesaja 7,10-14

 

Liebe Gemeinde!

 

… den wird sie Immanuel nennen.

 

Das, das war damals ungewöhnlich, dass eine junge Frau ihr Kind selbst benennt – und nicht ihr Mann. Denn Männer hatten das Sagen, Männer übten Herrschaft aus. Doch ihre Macht wird gebrochen, weil sie, diese junge Frau, ihren Sohn Immanuel nennt. Seither ist dieser Name und diese Namensgebung Verheißung und Zeichen: Verheißung, dass Gott mit uns ist in den Wirren der Zeiten – Zeichen dafür, dass Gott mit uns ist auf ungewöhnliche Arten und Weisen.

 

 

 

Siehe, eine junge Frau ist schwanger.

 

Auch das ist stets immer wieder ein Zeichen: Zeichen der Hoffnung und Erwartung, Zeichen der Lebendigkeit und des Vertrauens. Wer aber hier diese Frau ist, die schwanger ist, das wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass der Prophet Jesaja und König Ahas wohl wissen, um wen es sich handelt.

 

Ahas sollte sich von Gott ein Zeichen erbitten – egal was: die Auferstehung eines Verstorbenen oder die himmlische Botschaft eines Engels, - Gott ist zu allem bereit. Und dieses Zeichen sollte dann Gottes Verheißung bestätigen, dass nicht nur Ahas, sondern auch den Nachkommen Davids weiterhin die Zusage Gottes gilt, dass ihr Thron ewig besteht.

 

Dabei sah es zu dieser Zeit augenscheinlich ganz anders aus. Syrien und Samaria gingen gegen das Königreich Judäa vor. Ahas, als König Judäas, sollte sich ihnen anschließen, oder er würde vom Thron gestoßen werden. Doch hinter den Syrern und Samaritanern da drohte das Reich Assur, sich eh alle Kleinstaaten einzuverleiben oder zunichte zu machen.

 

Wie also handeln und taktieren im politischen Ränkespiel? Womit sicherte man am besten seine eigene Macht? Welche Allianzen sind hilfreich, welche gefährlich? Auf wen kann man sich verlassen, und auf wen eben nicht? Solche Überlegungen kennen wir auch aus unseren Tagen.

 

 

 

Ahas ist sich jedenfalls unsicher, wie er handeln kann und soll, - und angesichts der bedrohlichen wohl auch verzweifelten Lage, vertraut er dieser Zusage und dem Wort Gottes offenbar nicht. Denn allem was Gott durch seinen Propheten sagt, dem allen steht die nackte Realität der Faken und Zahlen von Truppenstärken und von Waffengewalt entgegen.

 

Ahas traut sich nicht, sich allein auf Gott zu verlassen. Er will die Dinge wohl lieber selbst in die Hand nehmen, auch wenn er sich noch unsicher scheint, was dann passiert. Ahas verlässt sich also lieber auf seine eigene Macht und Kraft.

 

Auch das kennen wir von uns und aus unseren Tagen: Wer lässt sich gern schon das eigene Handeln und Bestimmen aus der Hand nehmen? Es möchte doch jeder gern über sein eigenes Leben bestimmen, und manch einer möchte doch gern auch in der Politik das Sagen haben.

 

 

 

Doch dann sagt Jesaja:

 

Siehe, eine junge Frau ist schwanger,

 

und wird einen Sohn gebären,

 

den wird sie nennen Immanuel – Gott mit uns.

 

Die Vermutung liegt nahe, dass diese junge Frau nun mit zum Haus des Königs Ahas gehört. Dass sie schwanger ist, das scheint bekannt. Aber dass eben diese junge Frau selbst ihr Kind benennt, das ist Zeichen dafür, dass die männliche, die königliche Herrschaft gebrochen ist.

 

Der König sucht sich kein Zeichen aus, also sucht der König auch keinen Namen aus. Der König hat kein Sagen mehr im eigenen Haus! Vorbei ist’s mit seiner Herrschaft und Macht, würde das in der Welt bekannt gemacht.

 

Der König hat kein Sagen mehr, aber er soll sich zudem auch mit dem Namen des Kindes nochmal etwas gesagt sein lassen: Immanuel, das heißt: Gott ist mit uns. Und genau das wird ihm gesagt und bestätigt in diesen wirren stürmischen Zeiten: Immanuel – Gott mit uns! Darauf ist gerade in solchen Zeiten Verlass, wenn alles andere Einen verlässt. Gerade dann, wenn die eigene Kraft und Macht an ihr Ende kommen verspricht Gott also: Immanuel – Gott mit uns. Das ist Verheißung in und für dunklen Zeiten.

 

 

 

Immanuel – Gott mit uns: Das haben die ersten Christen genau in all dem erkannt, was sie mit Jesus selbst erlebten oder was man über Jesus selbst so erzählte. Wie er mit Menschen umging, wie er sich Menschen zuwand und ihnen half, wie er Menschen von Gott erzählte, wie er sie in seine Gemeinschaft einband, - das alles spiegelte sich in diesem Namen: Immanuel – Gott mit uns.

 

Und so wurde dieser alttestamentliche Text früh schon auf Jesus und sein Kommen übertragen, und die Erzählung rund um Maria entstand. Dabei wurde aus der jungen Frau bei Jesaja beim Evangelisten Matthäus die Jungfrau. Vor allem aber ist auch sein Kommen in diese Welt, wie Gottes Kind also vor 2000 Jahren in die Welt kam – ebenfalls ein ganz ungewöhnliches Zeichen:

 

Da wird ein König geboren, aber in keinem Palast, sondern sozusagen unterwegs auf den Straßen und Feldern dieser Welt, in einer Herberge, zu der jeder Mensch Zutritt bekam. Hier kommt dieser König in seine Welt.

 

Da kommt Gott selbst in einem Kind zur Welt und macht sich ganz klein. Gott selbst muss also gewickelt, gefüttert und behütet werden. Gott selbst verzichtet hier also sozusagen anscheinend auf seine göttliche Macht und macht so deutlich, dass seine Kraft in den Schwachen mächtig ist, wie Paulus es einst später formulierte.

 

Und auch damit, wie später auch mit Tod und Auferweckung, wird aller männlicher weltlichen Herrschaft die Macht abgesprochen und abgenommen. Denn Gott ist mit uns auf andere Arten und Weisen.

 

 

 

Immanuel – Gott mit uns. Dieser Name war aber nicht davor geschützt gerade wegen der ihm innenwohnenden Verheißung brutal missbraucht zu werden. Gott mit uns, so erklang es aus protestantischen Kehlen auf den Schlachtfeldern des dreißigjährigen Krieges. Denn mit diesem ‚Gott mit uns‘ meinte man getrost und siegreich in den Krieg ziehen zu können.

 

Gott mit uns, das stand dann auch auf den Koppel, den Gürtelschnallen der Wehrmachtssoldaten, als diese in Polen einfielen, später als sie die Niederlande, Norwegen oder Frankreich besetzten, und als sie wieder später dann den Vernichtungsfeldzug gegen Russland begannen. Gott mit uns – damit wurde der Name Gottes missbraucht; denn mit diesem ‚Gott mit uns‘ sollte die eigene Herrschaft gesichert und Menschen anderer Völker und Religionen getötet, ermordet, vernichtet werden. Dafür aber steht Gott keineswegs mit seinem Namen!

 

 

 

Und dennoch, so glaube ich, darauf vertraue ich, gilt dieses Immanuel – Gott mit uns – gerade auch in unseren heutigen Tagen. Alle Welt braucht diese Zusage Gottes ja gerade auch in diesen Zeiten. Und weiterhin gilt auch in dieser Zeit: Gott kommt meist zu uns auf ungewöhnliche Arten und Weisen, oft unscheinbar leise und zart.

 

 Gott ist mit uns, wo Menschen sich offen und ehrlich begegnen. Gott ist mit uns, wo einer der anderen zur Seite steht. Gott ist mit uns, wo nicht nach Herkunft, Verdienst oder Status gefragt wird. Gott ist mit uns, wo gerade die Unscheinbaren gesehen werden und wo die Ungehörten Stimme erlangen. Gott ist mit uns, wo zwischen verschiedenen Menschen, Interessen und Parteien vermittelt wird. Oder anders ausgedrückt, wie es vorgestern eine Maria im Gottesdienst sagte: Gott kommt durch uns Menschen zu uns Menschen. Oder, um Worte Bischof Kamphausens aufzunehmen: Machs wie Gott, werde Mensch.

 

Immanuel - Gott mit uns – das ist uns Verheißung auch in unseren Zeiten. Amen

 

 

 

Musikmeditation

 

 

 

Fürbitte

 

Du, Gott, hast uns versprochen,

 

dass Du bei uns bist, dass Du mit uns gehst.

 

Darum bitten wir Dich:

 

Komm zu all den Kranken in Häusern und Heimen!

 

Stärke sie durch die Kraft Deines Segens!

 

Komm zu all denen, die sich derzeit um andere sorgen!

 

Schenk ihnen Deinen Geist, und lass sie hilfreich sein!

 

Gott, Dich bitten wir:

 

Komm zu all den Menschen,

 

die in diesen Tagen wichtige Dienste versehen!

 

Lass ihnen die notwendige Anerkennung zukommen!

 

Komm in Deine Schöpfung zu Pflanzen und Tieren!

 

Hilf uns dazu, ihre Lebensräume zu schützen und zu bewahren!

 

Gott, Dich bitten wir:

 

Komm zu allen Kindern, deren Leben  derzeit so reduziert verläuft!

 

Schenk ihnen liebevolle Eltern und gute Ideen, ihre Zeit zu gestalten!

 

Komm in all die Familien, die es schwer miteinander haben!

 

Hilf ihn zu einem friedvollen Miteinander!

 

Gott, Dich bitten wir:

 

Komm in all die Länder,

 

die unter Krieg und Terror zu leiden haben!

 

Eröffne Du den Verantwortlichen Wege zum Frieden!

 

Komm zu allen den Menschen, die im Elend gefangen sind!

 

Befreie sie und schenk ihnen neue Perspektiven!

 

Du, Gott, hast uns versprochen,

 

dass Du bei uns bist, dass Du mit uns gehst.

 

Darauf hoffen und vertrauen wir!

 

 

 

Und darum beten wir mit den Worten, die uns Dein Sohn gelehrt hat:

 

 

 

Unser Vater im Himmel

 

Geheiligt werde dein Name.

 

Dein Reich komme.

 

Dein Wille geschehe,

 

wie im Himmel, so auf Erden.

 

Unser tägliches Brot gib uns heute.

 

Und vergib uns unsere Schuld,

 

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 

Und führe uns nicht in Versuchung,

 

sondern erlöse uns von dem Bösen.

 

Denn dein ist das Reich

 

und die Kraft und die Herrlichkeit

 

in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

Segen

 

Geht hin in Frieden

 

auf den Platz, an den Gott Euch stellt,

 

und er selbst wird Euch segnen.

 

Der HERR segne dich und behüte dich;

 

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

 

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Gmd:  Amen, Amen, Amen

 

 

 

Nachspiel

 

 


Bekanntmachungen (PresbyterIn)

 

Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:

 

Die Kollekten vom vergangenen Sonntag betrugen:

 

Brot für die Welt                   79,50 

 

Flüchtlingshilfe                     73,20 

 

Die Kollekten am Heiligen Abend für Brot für die Welt betrug insgesamt:

 

Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben und all das,

 

was mit diesen Gaben geschieht!

 

 

 

Mit dem heutigen Sonntag wird die Sammlung zur 63. Aktion „Brot für die Welt“ fortgesetzt. 2021 stand Brot für die Welt im Zeichen von Krisen wie Pandemie und Flutkatastrophe.  Jetzt steht für Brot für die Welt das Thema Klimagerechtigkeit für ärmere Länder im Mittelpunkt. Das Motto lautet: Eine Welt, Ein Klima, Eine Zukunft.

 

Am Ausgang sammeln wir für die Stiftung KIBa. Viele kleine Gemeinden im ländlichen Raum können ohne finanzielle Zuschüsse ihre Kirchengebäude nicht unterhalten, viele historisch bedeutende Kirchen sind sogar gefährdet. Die Stiftung KiBa hilft diesen Gemeinden.

 

 

 

Herzliche Einladung nun zu den Silvestergottesdiensten um 18 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche mit Pfarrer Seim und ebenfalls um 18 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle mit Prädikant Grams. Für die Silvestersgottesdienste ist eine Anmeldung über unsere Homepage – oder telefonisch bei Pfarrer Michael Seim erforderlich.

 

 

 

Und noch eine Vorankündigung für das neue Jahr:

 

So laden wir sie ein, (falls es die Corona-Verordnungen und Einschränkungen zulassen) mit den Perlen des Glaubens, die der schwedische Theologe Lönnebo entwickelt hat, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen.  Anhand der verschiedenen Perlen und ihrer Bedeutung werden wir miteinander ins Gespräch kommen, Gebete formulieren und einüben, und so eine sehr persönliche Spiritualität entdecken, entwickeln und entfalten.

 

 

 

Außerdem eine Nachricht unserer Kirchengemeinde des Gesamtverbandes und des Kirchenkreises zur Information:

 

Unsere Gemeinde hat am 08.11.2021 das Haushaltsbuch für 2022 beschlossen. Gem. Wirtschafts- und Verwaltungsordnung § 81 (6) wird der Haushaltsbeschluss offengelegt.

 

Ebenso haben der Kirchenkreis Wuppertal und der Gesamtverband Wuppertal ihre Haushaltsbücher für 2022 beschlossen und legen ihre Haushaltsbeschlüsse offen.

 

Folgende Unterlagen liegen zur Einsichtnahme öffentlich aus:

 

Haushaltsbeschluss, Ergebnisplanung, Haushaltsbuch, Kapitalfluss-planung mit Anlage.

 

Vom 03.01.2022 bis 07.01.2022 ist die Einsichtnahme der Haushaltsbücher der Gemeinde und des Kirchenkreises, vom 10.01.2022 bis zum 14.01.2022 das Haushaltsbuch des Gesamtverbandes im Evangelischen Verwaltungsamt Wuppertal von montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, nach vorheriger Terminabsprache, möglich.

 

 

 

Wer in diesen Tagen Hilfe benötigt, wende sich bitte an mich, Pfr. Michael Seim

 

Tel.: 55 97 17 oder Email: michael.seim@ekir.de

 

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

 

Bleiben Sie behütet!                                                                               Ihr Pfr. Michael Seim

 


Download
Gottesdienst 2. Weihnachtstag
GoDi 26.XII.21 - Newsletter - online.pdf
Adobe Acrobat Dokument 91.1 KB