SpurenSuche-Gottesdienste zum 05. + 12.12.2021

 

Thema: Auf dem Weg

 

 

 

Vorspiel

 

 

 

Eröffnungsfilm

 

 

 

Eröffnung / Begrüßung.

 

Advent heißt: Weil Gott sich auf den Weg zu uns macht, machen wir uns auf dem Weg zu ihm und feiern diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes:

 

Im Namen des Vaters, der diese Welt und auch uns geschaffen hat,

 

im Namen des Sohnes, in dem uns Gottes Liebe ganz menschlich begegnet,

 

im Namen des Heiligen Geistes, der uns miteinander verbindet. Amen.

 

 

 

Ihnen allen ein herzliches Willkommen zu dieser Spurensuche. Ja, auch heute wollen wir uns auf den Weg machen und darüber nachdenken, wie vielfältig auch diese Adventszeit erlebt und empfunden werden kann. So machen wir uns vierfach auf den Weg:

 

Auf den Weg zu mir

 

Auf den Weg zu Dir

 

Gott ist auf dem Weg zu uns, - und

 

Auf dem Weg zur Krippe

 

Schön, dass Sie uns auf diesen Wegen begleiten und mit uns gehen wollen. Schön, dass Sie den Weg hierher zu uns gefunden haben. Das ist nicht selbstverständlich in diesen Zeiten. Aber im Wochenspruch für diese Woche heißt es etwa:

 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

 

Lukas 21,28b

 

Wir Christen dürfen also durchaus Hoffnung haben.

 

 

 

Eine Sache noch: Sie haben bereits beim Eingang gesehen: Wir haben einen kleinen Basartisch aufgebaut mit teils sehr hochwertigen Arbeiten, die wir gegen eine entsprechende Spende gern an Sie abgeben. Der Erlös des Basartischs soll dabei dem Tagescafe Ludwig, einer Einrichtung der Diakonie Wuppertal, zugutekommen. Hier finden insbesondere wohnungslose Menschen gerade auch in dieser Jahreszeit Hilfe, Unterstützung und Beratung. Die Spenden dürfen also ruhig reichlich sein.

 

 

 

Eingangsgebet

 

Wenn Du kommst, Gott,

 

wird eine neue, gute Zeit beginnen.

 

Eine Zeit, auf die wir uns freuen können,

 

weil sie von deinem Geist,

 

dem Geist des Friedens erfüllt sein wird.

 

So hast Du selbst es verheißen

 

und gerade in diesen Tagen hoffen wir darauf.

 

Wir bitten Dich, Gott:

 

Mach uns bereit für diese Zeit!

 

Mach uns bereit durch Deinen Geist!

 

Mach uns bereit für diesen Weg zu Dir!

 

Mach uns bereit für Dich und Dein Kommen!

 

Amen

 

 

 

Lied Zwischen Himmel und Erde 377          Das Licht einer Kerze

 

 

 

Auf dem Weg zu mir

 

Stille und Advent gehen überhaupt nicht zusammen. Stille und Advent sind als Widerspruch in sich angelegt. 
Stille und Advent fallen weit auseinander, schon beim Aussprechen fallen sie sofort auseinander, ach was,
schon beim Denken stechen sie sich aus, sie wollen sich einfach nicht zusammen denken lassen.

Nur am Abend ist es manchmal da, das kleine bisschen stille Zeit, wenn ich darauf achte, kann ich es manchmal
wenige Augenblicke lang spüren, so ab und an, so jeden dritten, vierten Abend vielleicht. Wenn wir die Cafétür
schließen, das schwere Gitter vor dem großen Fenster herablassen, die Kaffeemaschine ausschalten, wenn ihr
Grundbrummen aufhört und sie anfängt zu schweigen, wenn wir den Rest an Torten und Kuchen in die Kühlzelle
stellen, Lilli die Musik ausmacht und kein Geräusch mehr kommt, keine Stimmen mehr zu hören sind - das ist
meine stille Zeit.
Diese zehn, fünfzehn Minuten am Abend sind unsere stille Zeit. Lillis und meine stille Zeit im Advent. Wir sitzen
auf dem roten Sofa mit der hohen Lehne, reden nicht, schauen durchs Fenster zur Straße, wo die Straßenbahnen
Richtung Zentrum fahren, ziehen die Schuhe aus, legen die Füße hoch.
von Zsuzsa Bänk
 

 

 

 

Zwischenmusik

 

 

 

Vor dem Fenster Kälte und Regen

 

ich sitze ganz still und komme zur Ruhe

 

ich halte die Augen geschlossen und höre in mich hinein

 

ich atme langsam ein und aus

 

ich plane nichts und genieße den Augenblick

 

ich denke mit Freude an das, was kommen wird

 

 

 

ich bin auf dem Weg zu mir

 

von Gabi Tiefland

 

 

 

Nicht nur still werden und den Lärm abschalten, der mich umgibt.

 

Nicht nur entspannen und die Nerven ruhiger werden lassen.

 

Das ist nur Ruhe. Schweigen ist mehr.

 

Schweigen heißt: mich loslassen nur einen winzigen Augenblick,

 

verzichten auf mich selbst, auf meine Wünsche, auf meine Pläne,

 

auf meine Sympathien und Abneigungen,

 

auf meine Schmerzen und Freuden,

 

auf alles, was ich von mir denke und was ich von anderen halte,

 

auf alle Verdienste, auf alle Taten.

 

Nur einen Augenblick Du sagen und Gott da sein lassen.

 

Nur einen Augenblick sich lieben lassen ohne Vorbehalt,

 

ohne Zögern, bedingungslos

 

und ohne auszuschließen, dass ich nachher brenne.

 

Das ist Schwiegen vor Gott.

 

Das ist schweigen: empfangen.

 

Aus: Der Andere Advent

 

 

 

Lied eg 11         Wie soll ich Dich empfangen

 

 

 

Auf dem Weg zu Dir

 

Weil Gott uns seinen Geist gegeben hat und dann auch noch seinen Sohn zu uns schickt, können wir diese Freude mit unseren Nächsten teilen. Freude ist viel schöner, wenn man sie mit anderen teilen kann. Gemeinschaft entsteht, wir gehen auf andere zu und beschenken uns gegenseitig. Psychologen sagen, dass Schenken Beziehung zu einem „Du“ schafft und auch den Schenkenden selbst glücklich macht.

 

Ich mag die Geheimniskrämerei in der Adventszeit, die Neugier, das gemeinsame Warten auf den Heiligen Abend. Klar, Geschenke sind nur ein gegenständliches Symbol, können niemals auch nur annähernd die Dimension von Weihnachten abbilden. Trotzdem enthalten sie Liebe, gute Gedanken, Nächstenliebe, Weitergeben von Freude über Gottes Güte. Deshalb mit unendlicher Weihnachtsfreude im innersten der Seele hier noch einige praktische fröhliche Tipps:                                                                  Maria Leiber

 

 

 

Wo man Geschenke verstecken kann

 

Im Keller hinter Kartoffelkisten,

 

im Schreibtisch zwischen Computerlisten,

 

in alten verstaubten Bauerntruhen,

 

in ausgelatschten Wanderschuhen,

 

auf Wohnzimmerschränken, in Blumenvasen,

 

ja, selbst in Bäuchen von flauschigen Hasen,

 

in Einzelsocken, ohne Loch,

 

und eine Möglichkeit wäre noch, 

 

das Geschenk unter die Matratze zu legen.

 

Das ist nicht so gut der Bequemlichkeit wegen.

 

Der Toilettenspülkasten eignet sich nicht,

 

denn welches Geschenk ist schon wasserdicht.

 

Ob sperrig, ob handlich, ob groß oder klein:

 

Geschenke verstecken muss einfach sein.

 

Das einzig Schwierige daran ist,

 

dass man das Versteck so leicht vergisst.

 

von Regine Schwarz

 

 

 

In diesem Sinne: Machen wir uns auf zu unseren Nächsten, um die große Freude auf Weihnachten zu teilen und zu verteilen!

 

 

 

Lied eg 537       Mache Dich auf und werde licht!

 

 

 

Gott auf dem Weg zu uns

 

Anspiel

 

(Da fragt ein Mann zwei Passanten, ob sie Gott gesehen hätten.

 

Er habe gehört, Gott sei doch auf dem Weg in diese Welt.)

 

 

 

Der Mann aus dem Anspiel fragt sich, ob Gott auf dem Weg zu ihm ist. Ob er ihn womöglich sucht! Was kann es bedeuten, dass Gott auf dem Weg zu uns ist bzw. dass er uns sucht?

 

 

 

Okay, bis Heiligabend im Jahr Null war Gott wohl nur selten körperlich oder sichtbar bei den Menschen. Das wollte er ändern und schickte seinen Sohn. Tatsächlich ließ er ihn hier „zur Welt kommen“. Auch da kann man fragen „Warum kommt Gott denn SO zu uns?“.

 

Für mich bedeutet es, dass Gott sich uns von seiner menschlichen Seite zeigen wollte. Immerhin schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde. Wir Menschen sollen an Jesus sehen, wie Gott ist, welche Einstellungen Gott hat, was ihm wichtig ist. Besonders finde ich dabei, dass er nicht fernab mit einer majestätischen Distanz bleibt, sondern ganz tief in die Welt und den Alltag der Menschen eintaucht. In gewisser Weise wird Gott durch Jesus „einer von uns“.

 

Konkret und hautnah wird das, indem Jesus direkt in einer Notsituation zur Welt kommt. Ganz ehrlich: Welches Kind wurde auch damals in einem Stall geboren? Ich denke, wir sollten diese lebensgefährliche Situation nicht verharmlosen. Aber genau so kommt Gott in unser Leben! Und, da ich Gott für sehr schlau halte, vermute ich, hat er das bewusst so geplant.

 

 

 

Ich glaube, es soll auch bedeuten, dass Gott zu jedem Menschen kommen will, also auch in Ihr Leben, in dein und mein Leben. Völlig egal, wie es gerade bei dir oder mir aussieht. Er will in unserem Leben sein!

 

 

 

Und warum Jesus?

 

Ich glaube, weil Jesus die beste Möglichkeit ist, Gott kennenzulernen und die Beziehung zu Gott zu vertiefen. Und, um unsere Beziehung zu Gott immer wieder ins Lot zu bringen. Deshalb brauchen wir auch unbedingt das Weihnachtsfest! Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott für uns Mensch wurde. Noch mehr: Seinen Sohn gegeben hat.

 

 

 

Und wie kommt es zu der konkreten Begegnung mit Gott?

 

Ich denke, das ist vielfältig: Zum Beispiel durch einen Gottesdienst, vielleicht auch nur einen Teil der Predigt, ein Lied oder Gebet. Oder durch andere Menschen. Das habe ich selber erlebt.

 

Jemand spricht mit mir, gibt mir einen Rat, stellt mir eine Frage. Oder hört mir einfach nur zu. Und hinterher denke ich, dass in dem Moment Gott da war und durch den anderen gewirkt hat. Und diese Person hat es vielleicht gar nicht gemerkt. Und letztlich kann es jeder Mensch sein, durch den Gott wirkt. Das kann ein Profi sein, jedoch auch ein Nachbar, Freund, Kollege oder Passant.

 

 

 

Gott begegnet mir auch in seinem Wort, der Bibel. So schwer sie manchmal zu verstehen ist, so wunderschön sind manche ihrer Botschaften: Gott liebt diese Welt und alle Menschen!

 

 

 

Ich glaube, dass Gott bei jedem von uns vor der Tür steht und anklopft. Nicht nur in der Adventszeit oder zu Weihnachten, sondern jeden Tag! Und auf vielfältigste Weise. Ich finde es spannend und lohnend, sich aufzumachen und zu versuchen, zu erkennen, durch wen oder was. Offen zu sein bei dem, was man erlebt und erfährt. Vielleicht ist das gerade Gott, der auf dem Weg zu dir oder mir ist.

 

Michael Haucke

 

 

 

Bekenntnis

 

Wir glauben an den einen Gott,

 

der Himmel und Erde geschaffen hat

 

und uns Menschen zu seinem Bild.

 

Er hat Israel erwählt,

 

ihm die Gebote gegeben

 

und seinen Bund aufgerichtet

 

zum Segen für alle Völker.

 

 

 

Wir glauben an Jesus von Nazareth,

 

den Nachkommen Davids,

 

den Sohn der Maria,

 

den Christus Gottes.

 

Mit ihm kam Gottes Liebe zu allen Menschen,

 

heilsam, tröstlich und herausfordernd.

 

Er wurde gekreuzigt unter Pontius Pilatus,

 

aber Gott hat ihn auferweckt nach seiner Verheißung,

 

uns zur Rettung und zum Heil.

 

 

 

Wir glauben an den Heiligen Geist,

 

der in Worten und Zeichen an uns wirkt.

 

Er führt uns zusammen aus allen Völkern,

 

befreit von Schuld und Sünde,

 

berufen zum Leben in Gerechtigkeit und Frieden.

 

Mit der ganzen Schöpfung hoffen wir

 

Auf das Kommen des Reiches Gottes.

 

Amen

 

 

 

Lied   eg 16       Die Nacht ist vorgedrungen


Auf dem Weg zur Krippe

 

 

 

Auf dem Weg zur Krippe:

 

Dieses Bild, das Sie hier sehen, hat der Maler Hugo van der Goes um 1480 gemalt – und es zeigt in ungewöhnlicher Darstellung die „Anbetung der Hirten“.

 

Da sind zunächst die beiden älteren Männer links und rechts, die einen grünen Vorhang beiseiteschieben, und sozusagen ein Geheimnis lüften. Sie geben den Blick frei auf einen niedrigen, gedrungene, engen Stall. Dabei sagt die Überlieferung: Der Mann links im Bild, prächtig gekleidet, sei der Prophet Jesaja, der nun im Blick auf Maria und das Jesuskind vielleicht seine gemachte Verheißung zu verstehen beginnt: Seht:

 

Die Jungfrau wird ein Kind empfangen. Sie wird einen Sohn gebären.

 

Und sie wird ihm den Namen geben: Immanuel! Gott mit uns!

 

Ein kleines, neugeborenes Kind soll zeigen, dass Gott mit uns ist – mit uns Menschen. Wie wir, wird dieser ‚Gott mit uns‘ als Baby geboren. Wie wir ist er nackt und bloß und muss noch gewickelt werden. So nimmt er sich unseres Lebens an und will für immer auf unserer Seite sein. So wird er der mächtigste Verbündete, an den man sich halten kann: Der mächtigste Verbündete – ein neugeborenes Kind. So klein macht sich Gott, um zu uns zu kommen! Das ist das göttliches Geheimnis, das uns hier gelüftet und offenbart wird.

 

Erstaunlich ist nun zum einen, wer zu diesem Kind in der Krippe kommt. Neben Maria und Josef und der bunten Engelschar, die alle staunend in die Knie gegangen, auf die Knie gefallen sind, fällt zunächst auf, wer in diesem Bild fehlt:

 

Die Weisen, die Könige aus dem Morgenland, die Elite der ganzen Welt ist hier in diesem Bild eben nicht versammelt. Sie scheinen nicht die ursprünglichen Adressaten der Botschaft zu sein, dass Gott mit uns ist.

 

Aber wir sehen Hirten herbeistürmen, die es eilig haben, die ganz atemlos erscheinen. Sie kommen, um die frohe Botschaft der Engel wahrzunehmen. Und hinter ihnen sehen wir einen Flötenspieler und eine andere Person, die den Takt zur Musik klatscht, weil hier eine frohe Botschaft besungen wird.

 

Weiter fällt an den hereinstürmenden Hirten auf: Sie müssen sich bücken und klein machen, um überhaupt in den Stall zu gelangen. Man kann das so sehen: Wer den ‚Gott mit uns‘ finden will, der muss schon sehr genau hinschauen. Er muss das Kleine, das Niedrige, das Verborgene beachten. Bücken muss er sich, wie eben diese Hirten, die da erwartungs- und hoffnungsvoll in den Stall kommen.

 

Wenn wir uns auf den Weg zur Krippe machen, dann gilt das dann auch uns: Dass wir auf das Kleine achten, auf die Menschen neben uns, die häufig nicht im Rampenlicht stehen – dass wir auch bewusst dahin gucken, wo wir sonst vielleicht lieber den Blick abwenden. Dass wir uns nicht überheben, sondern hoffnungs- und erwartungsvoll auf andere zugehen. So können auch wir uns auf den Weg zur Krippe machen. Denn dieses Jesuskind macht deutlich, in jedem Menschenkind begegnet uns der ‚Gott mit uns‘.

 

Helmut Kalkoff, Michael Seim

 

 

 

Lied eg 7           O Heiland, reiß die Himmel auf

 

 

 

Fürbitte (G Felder, G Tiefland, M Leiber, M Haucke, H Kalkoff)

 

Herr, 
auf unserer Reise nach innen, zu uns selbst stehen wir vor Dir.
Wir üben uns darin, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen,
lassen alle Pläne, Sorgen und Ängste los und legen sie in Deine Hände.
Wir bitten Dich,
hilf uns Ruhe zu finden,
um uns gestärkt auf das vorzubereiten, was kommt.

 Vater im Himmel,

 bleibe bei mir in diesen schwierigen Zeiten,

 in denen wir alle vorsichtig, ängstlich

 und auf Abstand miteinander umgehen.

 Hilf mir, dass ich es dennoch schaffe,

 meinen Nächsten im Blick zu haben und Nähe zu ihm aufzubauen.

 

Wir bitten für alle, die unterwegs sind,

die vor etwas weglaufen, die etwas hinterherlaufen,

 die im Kreis oder im Hamsterrad laufen.

 Lass Dein Weihnachtslicht ihnen den Weg weisen,

 ihnen Ziel und Orientierung geben, sie von innen erwärmen!

 Lass Deine Menschen mitmenschlich werden!

 

Vater,

 hab vielen Dank, dass du in unserem Leben vorkommen willst.

 Dass du mit offenen Armen vor uns stehst.

 Leider vergessen oder verdrängen wir das manchmal

 und gehen unseren eigenen Weg.

 Bitte öffne unsere Augen,

 damit wir dich in unserem Leben erkennen.

 Und bitte öffne unsere Herzen,

 dass wir dich gerne in unser Leben einlassen.

 

Denn so, Gott, mit offenen Augen und mit offenen Herzen,

 machen wir uns auf den Weg zu Dir,

 auf den Weg in einen kleinen Stall,

 in dem Du als kleine Kind geboren wirst.

 Lass uns das Wunder verstehen, dass dort geschieht,

 dass Du Dich so klein machst, um zu uns zu kommen!

 Lass uns uns nicht überheben,

 sondern hoffnungsvoll auf Dich und auf andere zugehen!

 

 

 

Unser Vater im Himmel

 Geheiligt werde dein Name.

 Dein Reich komme.

 Dein Wille geschehe,

 wie im Himmel, so auf Erden.

 Unser tägliches Brot gib uns heute.

 Und vergib uns unsere Schuld,

 wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 Und führe uns nicht in Versuchung,

 sondern erlöse uns von dem Bösen.

 Denn dein ist das Reich

 und die Kraft und die Herrlichkeit

 in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

Segen (gesprochen von Christa Diederichs und Michael Seim)

 Wenn das Leben Wurzeln schlägt

 und die Hoffnung Blüten treibt,

 wenn die Liebe Früchte trägt,

 und auf Erden Frieden wächst

 dann hat der Himmel die Erde berührt,

 und unsere Erde den Himmel gespürt.

Wenn ein Wort das Schweigen bricht

 und im Leid ein Lied erklingt,

 wenn das Brot den Hunger stillt

 und dem Fels ein Quell entspringt,

 dann hat der Himmel die Erde berührt,

 und unsere Erde den Himmel gespürt.

 Wenn uns Gott als Mensch erscheint

 und ein Kind zum König wird,

 wenn die Treue uns vereint

 und ein Mensch den andern liebt,

 dann hat der Himmel die Erde berührt,

 und unsere Erde den Himmel gespürt.

 Wenn der Tag die Nacht vertreibt

 und das Eis die Sonne spürt,

 wenn ein Licht den Weg uns weist

 und die Angst die Macht verliert,

 dann hat der Himmel die Erde berührt,

 und unsere Erde den Himmel gespürt.

 Dann hat der Himmel die Erde berührt,

 und unsere Erde den Himmel gespürt.

 Herr, lass uns spüren Dein zartes Berühren,

 und gib uns die Kraft, die Berührungen schafft.

 

 Nachspiel

 

Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:

 

Die Kollekten vom vergangenen Sonntag betrugen:

 Für Brot für die Welt           183,07 €

 und für die Frauenhilfe        110,93 €

 Herzlichen Dank! Gott segne Geber und Gaben und all das,

 was mit diesen Gaben geschieht!

 

 Mit dem heutigen Adventssonntag wird die Sammlung zur 63. Aktion „Brot für die Welt“ fortgesetzt. 2021 stand Brot für die Welt  im Zeichen von Krisen wie  Pandemie und Flutkatastrophe. Jetzt steht für Brot für die Welt das Thema Klimagerechtigkeit für ärmere Länder im Mittelpunkt. Das Motto lautet: Eine Welt, Ein Klima, Eine Zukunft.

 

Der Anstieg des Meeresspiegels und sich verstärkende Unwetterlagen gefährden zunehmend viele Küstenregionen. Brot für die Welt wird in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen dazu beitragen, Möglichkeiten zu schaffen, um das Umfeld der betroffenen Regionen den Klimaveränderungen so weit als möglich anzupassen.

 

Am Ausgang sammeln wir für das Evangelische Bibelwerk im Rheinland. Die neue Bibelausstellung in Wuppertal, Projekte zur Bibelverbreitung im Rheinland und Wanderausstellungen eröffnen Menschen Zugänge zur Bibel. Das Evangelische Bibelwerk setzt sich auch dafür ein, dass Menschen weltweit die Bibel in ihrer Sprache lesen und verstehen können.

 

 Herzlichen Einladung auch zu den Gottesdiensten am kommenden Sonntag.

 Um 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Seim im Gemeindezentrum Petruskirche, und

 Um 11.00 Uhr „Spurensuche-Gottesdienst“ mit dem Thema „Auf dem Weg“ in der Lichtenplatzer Kapelle.

 Zur Spurensuche wird es dann wieder einen kleinen Adventsbasar-Tisch mit hochwertiger Advents- und Weihnachtsdekoration geben. Der Erlös wird dann für das Tagescafe Ludwig bestimmt sein.

 

Alle Gottesdienste finden zunächst in der Zeit bis Silvester unter Beachtung der 3G-Regeln statt. Bitte bringen Sie also entsprechende Nachweise mit.

 

Am Montag wird das Presbyterium dann über die Gottesdienste zu Heilig Abend beraten. Es kann sein, dass die Familien-Gottesdienste open air stattfinden werden, während die Gottesdienste um 18.00 Uhr in unseren Räumen im Gemeindezentrum und in der Lichtenplatzer Kapelle stattfinden. Eine Anmeldung dazu wird dringend erforderlich sein. Welche G-Regeln dann gelten, werden wir entsprechend bekanntgeben. Wie hoffen, die Anmeldung nach der Entscheidung im Presbyterium zügig freischalten zu können. Anmeldungen dann über unsere Homepage oder telefonisch über Diakon Arne Würzbach für den Familien-Gottesdienst am Lichtenplatz und für alle andere Gottesdienste telefonisch über Pfr. Michael Seim

 

Wer in diesen Tagen Hilfe benötigt, wende sich bitte an mich, Pfr. Michael Seim

 Tel.: 55 97 17 oder Email: michael.seim@ekir.de

 Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

 

Bleiben Sie behütet!                                                          Ihr Pfr. Michael Seim

 

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