Gottesdienst zum 07.11.2021 mit Pfr. Michael Seim

 

 

 

Vorspiel

 

 

 

Eröffnung / Begrüßung  (Presbyter*in)

 

Gerechtigkeit und Frieden werden uns immer wieder von Gott und seinen Propheten verheißen. Gerechtigkeit und Frieden dafür steht auch Jesus Christus, als der Sohn Gottes, mit seiner ganzen Person. Voller Hoffnung kommen wir so zu dem dreieinen Gott und feiern diesen Gottesdienst:

 

im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Unser Anfang und unsere Hilfe stehen im Namen des Herrn, ...

 

(Gemeinde:) "... der Himmel und Erde gemacht hat."

 

 „… der Bund und Treue hält ewiglich …“

 

(Gemeinde:)"… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."

 

 

 

Liebe Gemeinde!

 

Schön, dass Sie wieder den Weg zu uns gefunden haben! Die eine kommt vielleicht mit der Hoffnung, sich ein gutes Wort für die neue Woche sagen zu lassen; ein anderer vielleicht mit dem Wunsch nach Gemeinschaft, von der wir gern mehr hätten; wieder eine andere mit dem Bedürfnis, hier etwas abladen zu können. Gott und uns sind sie alle willkommen!

 

Und was Jesus Christus dabei wichtig ist, das sagt er uns selbst mit dem Wochenspruch der beginnenden Woche: Da hören wir:

 

Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

 

Matthäus 5,9

 

 

 

Ein ganz besonderes Willkommen gilt heute auch dem Chor, der diesen Gottesdienst musikalisch bereichert. Ein herzliches Dankeschön schon dafür! Schön, dass das derzeit überhaupt möglich ist.

 

 

 

Lied           440,1-4              All Morgen ist ganz frisch und neu

 

 


Psalm       85  (zhue  S. 29)

 

Du hast deinem Volk Frieden zugesagt,

 

damit wir nicht in Torheit unsere Tage verbringen.

 

Ja, deine Hilfe lebt in allen Menschen guten Willens,

 

und deine Freundlichkeit wohnt in unseren Herzen.

 

Wenn Güte und Treue einander begegnen,

 

werden Gerechtigkeit und Friede sich küssen.

 

Treue wächst auf der Erde,

 

und Gerechtigkeit schaut vom Himmel herab.

 

Dazu gibt Gott seinen Segen,

 

und unser Land schenkt uns reichen Ertrag.

 

Die Gerechtigkeit ist unser Ziel,

 

und Heil folgt der Spur unserer Schritte.

 

Gemeinde: Ehr sei dem Vater und dem Sohn, …

 

 

 

Gebet

 

Solche Worte, Gott, hören wir gern!

 

Solche Lieder, Gott, singen wir gern!

 

Sie sind so voller Hoffnung und Leben.

 

Wir brauchen das gerade in dieser Zeit.

 

Denn die Nachrichten dieser Tage zeichnen ein anderes Bild:

 

Da hören wir von Kriegszuständen in Äthiopien und sonst auf der Welt.

 

Da werden immer noch und wieder weltweit geeignete Wege im Kampf gegen die Pandemie gesucht –

 

und teilweise doch nicht gegangen oder gefunden.

 

Da wird um Schritte zur Bewahrung der Schöpfung gerungen.

 

Manchmal ist es zum Verzweifeln,

 

und daneben hat jeder und jede ihr eigenes Päckchen zu tragen.

 

Darum, Gott, bitten wir Dich,

 

weil wir nach Frieden hungern,

 

weil wir nach Gerechtigkeit dürsten:

 

Hilf Du uns dazu, Dein Wort zu beherzigen,

 

denn dann gelingt es uns,

 

den Hunger zu stillen und den Durst zu löschen!

 

Das bitten wir Dich in Jesu Namen, Amen.

 

 

 

Lesung     Röm 8,18-25

 

 

 

Lied                   zhue 289,1-3      Wie ein Fest nach langer Trauer

 

Predigt über Psalm 85

 

Liebe Gemeinde!

 

 

 

Da spricht einer oder eine zu Gott.

 

Sie erinnert Gott dabei an einstige Tage,

 

sie fragt Gott nach dem jetzigen Moment

 

und hofft auf Gott in zukünftiger Zeit.

 

Sie wie um Gottes einstiges gnädiges Handeln,

 

sie spürt gegenwärtig seinen lebendigen Zorn

 

und lässt trotzdem nicht von ihm locker, hofft auf ihn, auf eine zukünftige Zeit.

 

Eins war – jetzt ist – einst wird sein.

 

So spricht und betet eine zu dem allmächtigen Gott.

 

 

 

Einst war:

 

Herr, der du bist vormals gnädig gewesen deinem Lande

 

und hast erlöst die Gefangenen Jakobs …

 

Vielleicht war diese Beterin selbst in Gefangenschaft geraten und deportiert worden in ein anderes Land. Vielleicht waren aber auch andere, ihr Mann, ihre Söhne, Verwandt oder Nachbarn davon betroffen. Sie hatte erlebt, wie ihr Volk den Krieg verloren hatte. Sie hatte erlebt, wie Dörfer und Städte, wie ihr eigenes Haus verwüstet worden war. Sie hatte gesehen, wie Felder niedergebrannt und selbst der Tempel in Jerusalem zerstört worden war. Sie hatte erlebt, wie grausam dieser Krieg gewesen, und wie wenig Hoffnung es seither gab.

 

Aber dann hatte sich das Schicksal gewendet. Gott selbst hat sich seines Landes erbarmt und die Gefangenen befreit. Mit einer solchen Wende war nicht zu rechnen. Es war wie ein Wunder, war wunderbar, und auf einmal war auch wieder die Hoffnung da – nicht zum ersten Mal.

 

Einst war:

 

der du die Missetat vormals vergeben hast deinem Volk

 

und hast all ihre Sünde bedeckt …

 

So haben es ihr ihr Vater und ihre Mutter erzählt aus früherer Zeit, als es keine Könige, sondern Richterinnen und Richter gab. Es war stets fast wie ein System:

 

In guten Zeiten dachten viele nur noch an sich, an ihr Vermögen, an ihren Wohlstand, an ihr Vergnügen. Dass es anderen dennoch schlecht ging in diesen Zeiten, darüber wollte man nicht nachdenken; das wollte man lieber nicht sehen. So entfernte man sich voneinander und entfernte sich dabei auch von diesem Gott.

 

Doch dann wurden die Zeiten schlechter, auch für die Gut-Situierten. Fremde Mächte bedrängten das Volk von außen und beuteten es aus. Der einstige Wohlstand half einem da nicht mehr raus. Doch dann erkannten die Menschen ihre Fehler. Sie bekannten ihre Schuld und halfen einander wieder in ihrer Not. Man stand füreinander ein und hoffte auf den Gott der alten Zeiten. Richterinnen oder Richter standen auf und befreiten das Volk von den fremden Tyrannen. Da war wieder Hoffnung und das Leben nahm Fahrt auf. Auch das wie ein Wunder – einfach wunderbar.

 

Einst war:

 

Der du vormals hast all deinen Zorn fahren lassen

 

und dich hast abgewandt von der Glut deines Zorns

 

So haben es ihr die Großeltern erzählt als sie klein war. Sie haben es so erzählt, als ob sie selbst dabei gewesen wären – damals vor sehr langer Zeit. Zu jedem Passafest erinnerten sie sich daran:

 

Gott hat sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens befreit. Und: Er hat ihnen am Sinai sein Wort gegeben: sein Wort, für sie da zu sein und mit ihnen zu gehen – sein Wort, das zugleich ein Rat und eine Weisung für ein befreites Leben war.

 

Doch damals in der Wüste hatte Israel sein Wort gebrochen. Sie haben selbst nach Worten gesucht und sich einen eigenen Gott gemacht. Doch als dann Mose vom Berg Sinai mit dem Wort Gottes herunterkam, da ist er glatt ausgerastet. Weil Israel sein Wort gebrochen hatte, hat er die Tafeln, die Zeichen des Wortes Gottes, zerbrochen. „Es ist aus und vorbei“, hat er gesagt. „Gott hört Euch nicht mehr. Gott wendet sich von Euch ab. Ja schlimmer noch: Gott ist wütend und zornig auf Euch!“

 

Doch Mose hat zu Gott gebetet. Auf ihn hat Gott noch gehört. Ihm hat er noch zugehört. Und Mose hat lange mit Gott gerungen. Er hat ihn an sein Versprechen erinnert: „Du wolltest da sein, Gott!“ Er hat ihn an seinen Auftrag erinnert: „Mich hast Du beauftragt, dieses Volk aus der Knechtschaft in die Freiheit zu führen. Und nun, Gott, machst Du Dich mitten hier in der Wüste aus dem Staub?! Nein, Gott, das kannst Du nicht tun!“ Und Mose hat Gott an die anderen Völker und Götter erinnert: „Du wolltest Deinem Volk die Freiheit schenken, und nun verirrt und verdurstet es hier in der Wüste?! Herr, Gott: Wie sieht das denn aus? Was sollen die Völker und Götter von Dir denken? Du siehst dann doch ziemlich gescheitert aus!“ Und da hat sich Gott abgewandt von seinem Zorn. Er hat sich seinem Volk wieder zugewandt, hat es durch die Wüste begleitet und war für es da; auch das wie ein Wunder – wunderbar.

 

 

 

Wir, so denke ich, kennen in der Geschichte unseres Volkes ähnliche Geschichten. Wir haben sie erlebt oder sie wurden uns erzählt, wie dieser Beterin, dieser Frau: Als der Krieg endlich vorbei war, auch wenn dann der kalte Krieg recht schnell begann. Immerhin schwiegen in Europa die Waffen seither jahrzehntelang. Als dann die russischen Gefangenen zurückkehrten, als zumindest im Westen ein neuer Wohlstand begann, und als schließlich auch wieder Besuche zwischen Ost und West möglich wurden, die Entspannungspolitik begann. Und als dann schließlich völlig unerwartet der eiserne Vorhang zunächst löchrig wurde und dann die Mauer fiel! Ehrlich: Unser Volk hatte sich das nach den Schrecken des Krieges und der Schuld der Shoa sicherlich nicht selbst verdient. Es wurde uns geschenkt, war wie ein Wunder. Auch das wunderbar. Eben:

 

Einst war:

 

Herr, der du bist vormals gnädig gewesen …

 

 

 

Doch: Jetzt ist:

 

Hilf uns, Gott, unser Heiland, und lass ab von deiner Ungnade über uns!

 

Die Beterin wendet sich an den, von dem sie Heil und Rettung erhofft und erwartet. Sie hofft und wartet auf den Gott Israels, der vormals soviel für sein Land und sein Volk getan hat.

 

Doch gerade jetzt erfährt sie seine Ungnade. Die Hoffnungen von gestern haben sich zerschlagen. Die Träume waren ausgeträumt. Sie war in der harten Realität erwacht. Enttäuschung machte sich breit. Ja, auch sie hatte sich getäuscht. Doch jetzt rückt ihr die Realität berückend auf den Leib.

 

Jetzt ist:

 

Willst du denn ewiglich über uns zürnen

 

und deinen Zorn walten lassen für und für?

 

Die Beterin hält daran fest: Alles, was sie erlebt und erfährt, das kommt von Gott selbst. Sie macht keine Ausflüchte und versucht keine Gründe zu suchen. Sie spürt nur und hält es hier fest: Gottes Zorn ist über mir und meinem Volk. Und wenn Gott denn ein allmächtiger Gott ist, dann wird ja selbst sein Zorn mächtig, maßlos, verheerend sein.

 

Jetzt ist:

 

Willst du uns denn nicht wieder erquicken,

 

dass dein Volk sich über dich freuen kann?

 

Die Beterin appelliert an Gottes Einsicht und stellt ihm in etwa die Frage: „Gott, wäre es nicht schöner, Dein Volk würde sich mit Dir und über Dich freuen? Könntest Du uns nicht wieder Dein gnädiges, Dein herzliches Angesicht zuwenden?! Könntest Du Dich nicht nochmal abwenden von Deinem Zorn, - denn dann würde für mich, für uns das Leben leichter, - und auch das Miteinander mit Dir!“

 

Jetzt ist die herzliche Bitte:

 

Herr, zeige uns deine Gnade und gib uns dein Heil!

 

 

 

Da stellt sich mir die Frage: Könnten und würden wir auch so zu Gott beten? Sollten wir in Kriegen oder Naturkatastrophen oder in den Folgen des Klimawandels eventuell auch Zeichen des Zornes Gottes sehen? Wir reden so gern und so oft von der Liebe Gottes. Doch die andere Seite der Liebe, die Eifersucht oder die Enttäuschung Gottes über unser Tun und Lassen, ja, den Zorn Gottes, den wollen wir anscheinend nicht wahrnehmen, nicht wahrhaben und reden darum nicht davon. Hat sich Gott vielleicht abgewendet, wie wir „nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht
brennender geliebt haben“? Hat er sich abgewandt, weil wir – unsere Gesellschaft kaum mehr etwas mit ihm zu tun haben, weil sie nicht auf ihn hören will? Ist unser Volk vielleicht deshalb in einigen Dingen so zerrissen, weil wir nicht mehr auf sein Wort hören und es uns nicht gesagt sein lassen, - weil uns also ein gemeinsamer Maßstab, eine Richtschnur verlorengegangen ist?

 

Sie merken: Ich selbst stelle viele Fragen, auf die ich derzeit selbst keine Antwort habe. Wenn Gott denn der allmächtige Gott ist, im Großen wie im Kleinen: Wie können wir dann all das deuten, wovon wir hören und was wir erleben? Ach:

 

Könnte ich doch hören, was Gott der Herr redet,

 

so stimme ich in die Worte der Beterin ein, denn:

 

 

 

Einst wird sein:

 

dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,

 

auf dass sie nicht in Torheit geraten.

 

Jetzt, so scheint es der Beterin, kehren wir, kehrt Dein Volk sich ab von Dir. Aber dann, dann, wenn Du uns Frieden zusagst, wenn Du den Deinen Frieden schenkst, dann werden wir mit klareren Augen die Welt und Dein Wirken aus Deiner Perspektive sehen.

 

Einst wird sein, dass:

 

seine Hilfe nahe denen ist, die ihn fürchten,

 

dass in unserm Lande Ehre wohne.

 

Die Beterin weiß: Dazu gehört Demut. Wenn Gott denn der allmächtige Gott ist, - und wenn von ihm allein Hilfe und Rettung zu erwarten ist, - wenn unser Leben in seiner Hand steht, dann gilt es das anzunehmen und zu akzeptieren – dann gilt es, nicht zu meinen, besser zu wissen, was gut für uns und die Welt wäre, - und dann, mit dieser Einstellung, würde auch wieder Ehre und Aufrichtigkeit unter uns herrschen. Dann gäbe es keine FakeNews und keine Shitstorms, kein Mobbing mehr. Ja …

 

Einst wird sein, und es klingt wie ein Traum:

 

dass Güte und Treue einander begegnen,

 

Gerechtigkeit und Friede sich küssen;

 

dass Treue auf der Erde wachse und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;

 

dass uns auch der Herr Gutes tue und unser Land seine Frucht gebe;

 

dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe und seinen Schritten folge.

 

Das klingt wie ein Traum, aber muss und soll keiner bleiben. Denn bereits Dom Helder Camara (einst Erzbischof von Recife in Brasilien) wusste:

 

Wenn einer allein träumt, dann bleibt es ein Traum. Wenn aber alle gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

 

Und so hat etwa auch der Traum eines Martin Luther King’s durchaus diese Welt verändert und bewegt, auch, wenn noch ein weiter Weg vor uns liegt und uns noch viel zu tun bleibt. Und so verändert und bewegt der Traum der Jugend von einer gesünderen, von einer bewahrten Welt die Menschheit und wir vielleicht auch der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

 

Aber es bleibt noch ein weiter Weg vor uns und es bleibt noch viel zu tun, bis Gerechtigkeit und Friede sich küssen, bis jede und jeder sein Platz und sein Aus- und Einkommen in dieser Welt findet, bis jedem Recht wiederfährt und jede zu ihrem Recht kommt, bis wir schließlich alle so einträchtig und friedlich beieinander wohnen, wie es eine andere Psalmbeterin zu beten weiß.

 

Denn auch da spricht eine zu und mit Gott. Sie betet zu ihm und hält trotz allem oder gerade wegen aller Erfahrung fest – sie hält an diesem Gott fest, er uns sicher auch zornig, der uns aber vor allem auch seine Güte, sein Heil, seine Liebe, seine Zuwendung und seine Zukunft schenken kann. Denn sie weiß:

 

Herr, der du bist vormals gnädig gewesen deinem Lande, Amen

 

 

 

Musikmeditation

 

 

 

Fürbitte

 

Gott!

 

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen,

 

darauf hoffen und vertrauen wir!

 

Darum bitten wir Dich um Nüchternheit für alle Verantwortlichen.

 

Denn nüchtern betrachtet sieht man Dinge klarer.

 

Man kann von sich selbst absehen und neue Wege ausprobieren.

 

Hilf allen zu diesem Überblick!

 

Gott!

 

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen,

 

darauf hoffen und vertrauen wir!

 

Darum bitten wir Dich:

 

Stärk Du unseren Glauben!

 

Lass unser Vertrauen wachsen zu Dir!

 

Gerade dann, wenn Menschen von Zweifeln geplagt jeden Halt verlieren,

 

dann lass sie jemanden finden,

 

der sie hält und auf den sie trauen!

 

Gott!

 

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen,

 

darauf hoffen und vertrauen wir!

 

Darum bitten wir Dich:

 

Erfüll uns mit Deiner Liebe!

 

Hilf uns den Hass dieser Welt zu überwinden!

 

Überall dort, wo Menschen sich feindlich gegenüber stehen,

 

wo Hass den Blick auf den anderen verzerrt,

 

da lass die Stimmen des Friedens laut werden!

 

Hilf Du, dass man es wagt, aufeinander zuzugehen!

 

Gott!

 

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen,

 

darauf hoffen und vertrauen wir!

 

Darum bitten wir Dich:

 

Rüste Du uns aus mit Deiner Zuversicht!

 

Lass uns hoffen – gerade auf Dich!

 

Gerade wenn wir keine Perspektive mehr sehen,

 

wenn es keine Hoffnung zu geben scheint,

 

dann eröffne Du neue Perspektiven

 

und zeig uns Deine Wege!

 

Gott!

 

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen,

 

darauf hoffen und vertrauen wir!

 

Besonders, Gott, möchte ich Dich auch heute wieder für all unsere Kranken bitten

 

wie für die, die sich um sie kümmern und sich um sie sorgen:

 

Hab Du ein gutes Auge auf sie,

 

und schenk Ihnen Anteile an Deiner lebendigen Kraft!

 

 

 

Unser Vater im Himmel

 

Geheiligt werde dein Name.

 

Dein Reich komme.

 

Dein Wille geschehe,

 

wie im Himmel, so auf Erden.

 

Unser tägliches Brot gib uns heute.

 

Und vergib uns unsere Schuld,

 

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 

Und führe uns nicht in Versuchung,

 

sondern erlöse uns von dem Bösen.

 

Denn dein ist das Reich

 

und die Kraft und die Herrlichkeit

 

in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

Segen(nach Dorothee Sölle)

 

Auch heute gilt: Gott ist bei Dir!

 

Wohin Du auch gehst: Gottes Freude leuchte Dir!

 

Was Dir begegnet: Gott ist sicher dabei!

 

Hab keine Sorge: Gottes Licht macht Dich sehen!

 

Der HERR segne dich und behüte dich;

 

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

 

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Gmd:  Amen, Amen, Amen

 

 

 

Nachspiel

 

 


Bekanntmachungen (PresbyterIn)

 

Die Kollekten vom vergangenen Sonntag betrugen:

 

Für die Weihnachtsfeier für Alleinstehende          127,00 €

 

und für das Gustav-Adolf-Werk                                 86,90 €

 

Gott segne Geber und Gaben und all das, was diesen Gaben bewirken!

 

 

 

Heute ist unsere Klingelbeutelkollekte für diakonische Aufgaben unserer Gemeinde bestimmt. Wir möchten auch vor Ort denen helfen, die dringend Hilfe benötigen. Es gibt einige davon.

 

Die Ausgangskollekte kommt der Hospizarbeit in der Altenhilfe zugute. Wir wissen, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen weiter ansteigen wird und wollen als Kirchen und Gemeinden zu einer menschenwürdigen Begleitung auch im Sterben beitragen.

 

 

 

Und nun herzliche Einladung zu den nächsten Gottesdiensten am 14.11. mit Frau Karin Becker Prädikantin aus der Gemeinde Beyenburg:

 

um 9.30 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und

 

um 11 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche.

 

Um 11 Uhr laden wir zum Kindergottesdienst in der Lichtenplatzer Kapelle ein.

 

Außerdem weisen wir bereits heute auf den Gottesdienst zum Buß- und Bettag hin: Mittwoch, dem 17.11. um 18 Uhr mit Pfarrer Seim und ökumenischer Beteiligung in der Lichtenplatzer Kapelle.

 

 

 

Auch die Adventszeit nähert sich schneller als gedacht. So laden wir ein (falls es die Corona-Lage erlaubt) zu Adventsnachmittagen

 

am Samstag, dem 4. Dezember ab 15.00 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und am Samstag, dem 11. Dezember ab 15.00 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Anmeldung erbeten bei Pfr. Seim und/oder Fr. Schäfer.

 

Ebenso laden wir ein zum Adventskino für Familien,

 

am Sonntag, dem 5. Dezember ab 15.00 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle und am Sonntag, dem 12. Dezember ab 15.00 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche. Anmeldung erbeten bei Diakon Arne Würzbach.

 

 

 

Wer in diesen Tagen Hilfe benötigt, wende sich bitte an mich, Pfr. Michael Seim  Tel.: 55 97 17 oder Email: michael.seim@ekir.de

 

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.

 

 

 

Bleiben Sie behütet!                                                       Ihr Pfr. Michael Seim

 


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