Gottesdienst zum 27.06.2021 mit Prädikant Bernd Böth


Vorspiel


Eröffnung / Begrüßung (Presbyter*In.
Weil Gott uns ein neues Leben schenkt und uns heute hier zusammenführt, darum feiern wir diesen Gottesdienst
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Unser Anfang und unsere Hilfe stehen im Namen des Herrn, ......
                 (Gemeinde:) "... der Himmel und Erde gemacht hat."
„… der Bund und Treue hält ewiglich …“
                 (Gemeinde:)"… und nicht loslässt das Werk seiner Hände."


Liebe Gemeinde!
Herzlich Willkommen zu unserem heutigen Gottesdienst. Schön, dass Sie wieder den Weg zu uns gefunden haben. Nichts desto trotz gilt: Wir müssen weiterhin auf Abstand bleiben und in Innenräumen Masken tragen. So sehen es die auch für uns geltenden Regeln vor. Wir bitten Sie dringend sich auch weiterhin daran zu halten! In seiner letzten Sitzung hat sich das Presbyterium zudem gegen Gemeindegesang ausgesprochen, da die Voraussetzungen dafür in unseren doch eher kleinen Räumen nicht gegeben sind.
Ein ganz besonders herzliches Willkommen gilt heute Ihnen, der Böth, der Sie Herrn Seim heute vertreten. Herr Böth ist Prädikant und eigentlich beheimatet in der Gemeinde Heckinghausen, Arbeit aber ganz hier in der Nähe auf der Bundeshöhe.
Im Wochenspruch aus Galater 6,2 heißt es:
Einer trage des anderen Last,
so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Und so wünsche ich uns einen gefüllten und vor allem gesegneten Gottesdienst.

 


Lied 161 Liebster Jesu wir sind hier

 


Psalm 25, 8-15
8 Ja, der Herr ist gut und gerecht.
Darum führt er die auf den richtigen Weg zurück, die ihn verließen.
                 9 Allen, die ihre Schuld eingestehen, zeigt er,

                 was richtig ist und wie sie nach seinem Willen leben sollen.
10 In Liebe und Treue führt er alle,
die sich an seinen Bund und seine Gebote halten.
                 11 Herr, mach deinem Namen Ehre
                 und vergib mir meine schwere Schuld!
12 Was ist mit dem, der Ehrfurcht vor dem Herrn hat?
Der Herr zeigt ihm den Weg, den er gehen soll.
                 13 Er schenkt ihm Wohlstand und Glück,
                 nd seine Nachkommen werden das ganze Land erben.
14 Menschen, die den Herrn ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen.
Er lässt sie verstehen und erfahren,
was sein Bund mit seinem Volk bedeutet.
                 15 Unermüdlich blicke ich auf den Herrn,
                 denn er wird mich aus der Schlinge ziehen. Amen

 

 

Gebet
Gott, unser Erlöser,
dir können wir alles sagen, was uns bedrückt:
Höre unser Gebet und lass deinen Geist für uns sprechen,
wenn uns die Worte fehlen.
Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und wirkt in Ewigkeit.
                 Gott voll Barmherzigkeit und Liebe,
                 hilf, dass auch wir barmherzig sind
                 und die ertragen, die du erträgst.
                 Gib, dass wir einander verstehen lernen.
                 Durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Barmherziger Gott,
wo sollten wir hin, wenn es kein Verstehen und Verzeihen gäbe,
sondern nur Kälte und Härte und Lauheit?
Gib uns Anteil an der Weite deines Herzens.
Lass uns Barmherzigkeit finden und üben,
wie du sie uns erweist in Jesus Christus.
                 Herr, wir haben jetzt Zeit dir unsere Schuld zu bekennen.
                 - Stille -
                 Danke Herr, dass du unsere Schuld auf dich genommen hast.
                 Amen

 


Lied EG 346 Such wer da will … (Kollekte)

 

Predigt zu Eph 4, 1-6
Lieber Vater, schenk uns ein Herz für dein Wort
und dein Wort für unser Herz. Amen

 


Liebe Gemeinde,
in der Vorbereitung auf diesen Gottesdienst musste ich oft an die unterschiedlichen Impfstände denken: vollständig geimpft, genesen, einmal geimpft, gar nicht geimpft. Einheitlich ist das alles nicht. Im Gegenteil, vielfältig sind die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Und bei dieser Vielfalt fällt mir als erstes Schokolade ein. Helle Vielfalt, herbe Vielfalt, große Vielfalt. Das alles von Merci. „Klasse“ dachte ich, wie eine Gemeinde. Für jeden Geschmack etwas dabei. Und das alles schön einheitlich und übersichtlich.


„Was die Gemeinde zu einer Einheit macht“ ist die Überschrift in der Neuen Genfer Übersetzung. Epheser 4, 1-6.
Was die Gemeinde zu einer Einheit macht 

1Als einer, der für sein Bekenntnis zum Herrn im Gefängnis ist, bitte ich euch nun: Denkt daran, dass Gott euch zum Glauben gerufen hat, und führt ein Leben, das dieser Berufung würdig ist!
2 Keiner soll sich über den anderen erheben. Seid vielmehr allen gegenüber freundlich und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um.
3 Setzt alles daran, die Einheit zu bewahren, die Gottes Geist euch geschenkt hat; sein Frieden ist das Band, das euch zusammenhält.
4 Mit »Einheit« meine ich dies: ein Leib, ein Geist und genauso auch eine Hoffnung, die euch gegeben wurde, als Gottes Ruf an euch erging;
5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
6 ein Gott und Vater von uns allen, der über alle regiert, durch alle wirkt und in allen lebt.
In der Großen Vielfalt gibt es acht Sorten. Also auch acht Punkte in der Predigt. Hoffentlich genauso schmackhaft.

 


1. Herbe Sahne – nicht leicht, aber sinnvoll
Der Text fängt ja gut an. Paulus im Gefängnis. Und das wegen seines Glaubens. Wirklich herb. Aber statt sich zu beklagen denkt er über Menschen in der Gemeinde nach. Und dabei scheint ihm etwas aufzufallen. Sonst wiese er sie wohl nicht darauf hin, warum sie glauben und wie sich das äußern sollte.
„Gott hat euch gerufen“. Nicht nur an die Epheser ist das gerichtet. Auch an uns heute. Wir sind gerufen worden. Gott hat uns angesprochen. Jede und jeden persönlich. Das ist keine herbe Sahne mehr, das ist erste Sahne. Etwas Besseres konnte uns nicht passieren. Dazu gehört aber auch „ein Leben, das dieser Berufung würdig ist“. Wie das aussieht beschreibt Paulus im 2. Vers: „Keiner soll sich über den anderen erheben. Seid vielmehr allen gegenüber freundlich und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um.“ Und das ist dann wieder herb. Wie soll das denn funktionieren? Auf dem Papier liest sich das ja ganz gut und hört sich auch sinnvoll an. Das aber im Leben umzusetzen, im Alltag mit Inhalt zu füllen, ist eine hohe Kunst. In unserer Gesellschaft und damit auch in unserer Gemeinde geht es doch meistens darum über dem anderen zu stehen. Macht, Reichtum und Ansehen sind Antriebsfedern unserer Gesellschaft. Um das zu erreichen wird nicht immer so miteinander umgegangen, wie Paulus es hier als vorbildhaft beschreibt. Vielleicht klappt das ansatzweise auch nur, wenn wir „auf das Band, das uns zusammenhält“ achten. Dieses Band verhilft uns dazu eine Einheit zu sein. Nicht immer einheitlich im Denken und Tun, aber immer einheitlich im Wissen, das Gott selbst uns gerufen hat. Unsere Unterschiedlichkeit ist dabei sinnvolles Geschenk Gottes.

2. Mandel-Milch-Nuß - ein Leib

Wie steht es in 1. Korinther 12, 19+27, 28 (NGÜ)
„19 Was wäre das schließlich für ein Körper, wenn alle Teile dieselbe Aufgabe hätten? 27 Das alles gilt nun auch im Hinblick auf euch, denn ihr seid der Leib Christi, und jeder Einzelne von euch ist ein Teil dieses
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Leibes. 28 Gott hat in der Gemeinde allen eine bestimmte Aufgabe zugewiesen.“
Einheit in Vielfalt ist hier Programm. Ein Körper nur aus Händen oder nur aus Ohren oder nur aus Mündern? Das sollte was geben. Egal was wir anpackten, nichts funktionierte. Selbst die einfachsten Dinge gelängen nicht. Übertragen auf uns als Gemeinde heißt das: gerade die Verschiedenheit von uns Menschen ist es, die Gemeinde prägt, gestaltet, ausmacht. Ohne die Unterschiedlichkeit wären wir – mit Verlaub – eine Einheitspampe; ein Brei ohne Geschmack. Durch unsere jeweiligen Begabungen und Befähigungen wird unsere Gemeinde anziehend und aussagekräftig; ein leckeres Stück Mandel-Milch-Nuß Schokolade, durch die unterschiedlichen Zutaten schmackhaft. Diese Vielfältigkeit anzuerkennen und zu leben ist unsere Aufgabe und Herausforderung. Jede und jeder sind dazu wichtig und vor allem: von Gott berufen.


3. Milch Praliné - ein Geist
Der eine Geist verbindet uns. Er ist uns von Jesus Christus eingehaucht worden. Johannes 20, 22 (NGÜ) „Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist!“
Als Gott Adam schuf ist auch etwas eingehaucht worden. Der Odem des Lebens, der Atem Gottes. 1. Mose 2, 7 (Luther 1984) „Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen“
Heiliger Geist, Atem Gottes. Wie in der Milch Praliné ja diese Creme versteckt ist, versteckt sich in dem Wort ‚Geist’ etwas Wichtiges. Ohne diese Zutat fehlte etwas. Im Geist ist der Atem Gottes. Ohne diesen Atem kann kein Körper leben. Erst der Atem belebt. Wir alle sind von Gottes Atem belebt, mit dem heiligen Geist erfüllt. Deshalb dürfen, wollen und können wir auch an Gottes Gemeinde mitbauen.


4. Dunkle Mousse - eine Hoffnung
Die eine Hoffnung. Und wie die aussehen kann steht in Johannes 14,2 (NGÜ) „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“ Vielfältig können diese Wohnungen sein. Unterschiedlich eingerichtet stellen wir sie uns vielleicht vor. Dunkle Mousse birgt ja auch unterschiedliche Vorstellungen. Ich denke immer an die von einem guten Freund, Koch auf der Bundeshöhe, weniger an Merci.
Bei euch kann das ganz anders sein. Aber eins bleibt unabdingbar. Wie in Titus 1,2 (NGÜ): „die Hoffnung auf das ewige Leben“. Das ist gemeinsame Grundlage. Das geben wir alle gerne weiter. Das dürfen wir erwarten.
Vier Sorten Merci haben wir bisher kennengelernt. Leib, Geist und Hoffnung - berufen, belebt und erwartet. Jetzt kommt es zur Veredelung:


5. Edel Nougat - ein Herr
In Philipper 2, 11 (NGÜ) heißt es „Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.“
Dieser Vers aus dem Christushymnus ist eines der ersten Glaubensbekenntnisse. Vor allem eines der kürzesten, eines, das Glauben kurz und knapp auf den Punkt trifft.
Das griechische Wort für Herr - nämlich ‚kyrios’ – gibt uns noch weitere Hinweise: es ist in der damaligen griechischen Umgangssprache der Gegenbegriff zu Diener oder Sklave und ebenfalls die Bezeichnung für einen Herrscher. Jesus als Kyrios anzuerkennen hieß gleichzeitig, sich gegen die politischen Herrscher, allen voran den römischen Kaiser, zu stellen. Und es bedeutet dem einen Herrn gehören und ihm dienen zu wollen. Das gilt auch für jeden einzelnen Menschen in unserer Gemeinde. Ja sagen zu Jesus Christus ist unsere verbindende, gemeinsame Basis.


6. Edel Marzipan - ein Glaube
Es gibt nur einen Glauben. Selbst wenn wir unterschiedliche Ausprägungen unseres Glaubens in den Vordergrund stellen, wenn wir uns in manchen Glaubensfragen nicht einigen können; das Jesus Christus unser Herr ist, sollte unantastbar für alle sein.
Gott gehören, ihm dienen wollen – darauf soll unser Leben ausgerichtet sein. Auch wenn es vielfältige Formen dieser Ausrichtung geben kann. Für die eine ist es das politische Handeln in der gemeindlichen Arbeit, für den anderen die Erfüllung des diakonischen Auftrags im verborgenen Handeln am Nächsten. Aber ganz egal, welche Aufgabe in der Gemeinde wahrgenommen wird: es geschieht immer aus dem einen Glauben heraus. Um Hebräer 11,1 (NGÜ) zu zitieren: „Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“ Darin dürfen wir uns gegenseitig bestärken.

7. Edel Rahm - eine Taufe
Zu Zeiten der ersten Christenheit gab es nur die Erwachsenentaufe. Ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus. Wenn ein Heide Christus kennengelernt hatte, wie es so schön heißt, dann machte er seinen Glauben sichtbar. Er ließ sich taufen. Öffentlich, in einem Gewässer. Nach einer Zeit der Unterweisung. Erst im Laufe der Kirchengeschichte entwickelte sich dann die Kindertaufe. Und die Unterweisung erfolgt mittlerweile im Konfiunterricht. Seltener, das ein Erwachsener sich taufen lässt. Daher gab es auf den Jugendfreizeiten, die ich begleitet habe, oft den sogenannten Festmachabend. Ein Abend, an dem die Jugendlichen ganz bewusst noch einmal wahrnehmen und sagen können: Ja, ich will zu Gott gehören. Sie lassen sich damit in die Nachfolge Jesus stellen. Ein klares Bekenntnis zu ihrer Kindertaufe. Ein klares Bekenntnis, sich in die Gemeinschaft der Christen zu stellen. Und dieses Bekenntnis ist gemeinsame Grundlage. Einmal das Ja zu Gott ausgesprochen haben ist unsere Gemeinsamkeit.
Und zum Schluss das Sahnehäubchen.


8. Kaffee Sahne - ein Gott
Es gibt nur einen Gott. In 2. Mose 20, 2+3 (Luther 1984) steht geschrieben „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Und jetzt in unserem Predigttext wird das nochmals erläutert.
„Gott und Vater von uns allen, der über alle regiert, durch alle wirkt und in allen lebt.“
Gott, Vater von uns allen. Das ist sein Geschenk der Liebe an uns. Von der Schöpfung an. Er hat uns gemacht, nach seinem Ebenbild.
Gott regiert über alle. Er hält alles in seinen Händen. Was auch geschieht, nichts kann sich seiner Macht entziehen. Seine schützende Hand hält uns.
Gott wirkt durch alle. Er wird immer alles in die richtige Bahn lenken. Wie auch immer wir Menschen handeln, Gott lässt diese Welt, lässt uns Menschen nicht im Stich.
Gott lebt in allen. Ob wir wollen oder nicht. Gott ist nicht nur in uns, er ist auch in allen anderen. Und in noch viel mehr. Er ist gegenwärtig. Jederzeit.
Wie fasst William Barclay es zusammen: „Als Christen glauben wir, dass wir in einer von Gott geschaffenen und regierten Welt leben.“
Einheit in Vielfalt. Es ist gut, dass wir in der Gemeinde als Menschen so unterschiedlich sind. Wir müssen nicht einheitlich sein, nicht gleichgeschaltet. Wir dürfen die Vielfalt haben. Denn erst die vielfältigen Begabungen und Charakteristika sind belebend für die Gemeinde, die unterschiedlichen Vorstellungen ermöglichen eine gewissenhafte Auseinandersetzung mit dem, was Gott uns für diese Welt aufgetragen hat: (Mat. 28, 19 NGÜ) „Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“


Lasst uns das nicht vergessen. Amen
Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus unseren Herrn.

 


Musikmeditation

 


FürbitteQuelle: Wochengebet der VELKD, www.velkd
Treuer Gott,
wir danken dir.
Die Schöpfung lebt von deinen Gaben.
Mit deinem Atem gibst du ihr das Leben.
Mit deiner Liebe gibst du ihr das Ziel.
Mit deinem Wort gibst du ihr deine Nähe.
                 Wir bitten dich um deinen Atem
                 für die Kranken und für alle, die sich fürchten, krank zu werden,
                 Wir bitten dich um deinen Atem
                 für die bedrohte Schöpfung,
                 für die ausgeplünderten Länder und alle, die sie bewohnen.
                 Schenke deinen Atem und erbarme dich.
Wir bitten dich um deine Liebe
für unsere Kinder und
für alle, die sich in diesen Monaten mit Sorgen aufreiben.
Wir bitten dich um deine Liebe
für die Menschen, die über andere bestimmen und
für alle, die ihre Kraft für andere einsetzen.
Schenke deine Liebe und erbarme dich.
                 Wir bitten dich um dein Wort
                 zu den Ratlosen und zu den Suchenden,                
                 zu allen, die von Zweifeln geplagt werden.
                 Wir bitten dich um dein Wort
                 zu deiner weltweiten Kirche,
                 zu unserer Gemeinde und
                 zu allen, die nach dir fragen.
                 Gib uns dein Wort und erbarme dich.
Treuer Gott,
wir danken dir.
Deine guten Gaben lassen uns leben.
Sei allen nahe, die wir lieben.
Sei allen nahe, die uns anvertraut sind.
Sei uns nahe in dieser Zeit.
Durch Jesus Christus loben wir dich
und bitten dich: Erbarme dich.

 


Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 


Segen
Der Herr segne dich und behüte dich.
Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Er erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen.

 


Lied EG 252,1 Jesu, der Du bist alleine

 

 

Nachspiel

Bekanntmachungen (PresbyterIn)
Folgendes möchte ich Ihnen noch mitteilen, liebe Gemeinde:
Die Kollekte des vergangenen Sonntags betrug
Für die Diakonie – Katastrophenhilfe 101,00 €
und für die kreiskirchliche Kollekte für das Johanneum 83,50 €
Die Kollekten für den heutigen Gottesdienst sind bestimmt im
Klingelbeutel für das Partnerschaftsprojekt CEPAD in Nicaragua. Trotz des schwierigen Coronajahres 2020 hat dies schon viele Jahre bestehende Projekt „viele Früchte getragen“ – wie es in einem Dankesbrief aus Matagalpa heißt.
Die Ausgangskollekte sammeln wir für den Unterbarmer Kinderteller, der den jungen Besuchern neben einem warmen Mittagessen auch Hausaufgabenhilfe bietet, so dass sie wieder etwas Zuverlässigkeit und damit Stabilität erhalten, die sie gerade in diesen unruhigen Zeiten brauchen.


Und nun: Herzliche Einladung zum Gottesdienst am 4.7. um 11 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle.

Der Gottesdienst wird gestaltet von Prädikant Rainer Strauß. Im Gemeindezentrum Petruskirche findet bedingt durch die Urlaubszeit an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt.
Aufgrund der Urlaubszeit werden wir unser bisheriges Angebot der Gottesdienst per Briefkasten, als Newsletter oder auf der Homepage reduzieren. Wenn ihnen weiter daran gelegen ist, geben Sie uns Bescheid. Wir werden uns weiterhin bemühen, Sie möglichst zu erreichen.


Nach und nach werden auch die Gruppen und Kreise unserer Gemeinde unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften geöffnet werden können. Nähere Auskünfte dazu er halten sie derzeit bei Frau Schäfer. Frau Holzheimer ist leider erkrankt. Herr Seim ist vom 25.6. bis 11.7. in Urlaub.


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