Ev. Gemeinde Unterbarmen Süd,

                                 Gottesdienste am Sonntag, den 13. Juni 2021

                   


Musik zum Eingang

Presbyter/in
In Jesus Christus ist Gott selbst zu uns gekommen um unser Leben zu teilen. Und so kommen wir heute zu ihm und feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes: des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen
.„Unser Anfang und unsere Hilfe steht im Namen des Herrn ...“

Gemeinde
„... der Himmel und Erde gemacht hat.“

Presbyter/in
„... der Bund und Treue hält ewiglich ...“
Gemeinde
„... und nicht loslässt das Werk seiner Hände.“

 


Presbyter/in
Guten Morgen, liebe Gemeinde!
Ihnen und Euch allen ein herzliches Willkommen zu unserem heutigen Gottesdienst hier (im GzP/ in der LiK).  Nach einer langen Zeit ohne Präsenz-Gottesdienste, bei denen wir ja nicht in das Gemeindezentrum / die Lichtenplatzer Kapelle gehen konnten, dürfen wir heute wieder Gottesdienst live erleben; auch wenn die Coronoschutzmassnahmen uns noch eine Zeit lang begleiten werden.
Schön, dass Sie heute den Weg hierher gefunden haben.Ein besonderer Dank geht auch an Frau Boller, die heute die Musik gestaltet.
„Und nicht loslässt das Werk seiner Hände“, das hat Gott uns - seiner Schöpfung - versprochen, und daran wollen wir trotz allem festhalten, selbst wenn es uns Menschen nicht gelingt, sorgsam mit dieser Welt umzugehen und die Güter der Erde gerecht zu verteilen.
So lautet auch der Spruch für die kommende Woche aus dem Evangelium des Matthäus, Kap. 11, Vers 28:
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seit; ich will euch erquicken.“
Was der Mensch alles unternimmt, mehr über Gott zu wissen und zu erfahren, dazu gleich mehr in der Predigt.

 

Eingangslied
Presbyter/in (Eingangslied, gesprochen)
Wir hören jetzt, musikalisch begleitet, gesprochen das erste Lied „Tut mir auf die schöne Pforte“ mit den Strophen eins, fünf und sechs (EG 166):
1)
Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

5)
Stärk in mir den schwachen Glauben,
lass dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
dass es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.

6)
Rede, Herr, so will ich hören,
und dein Wille werd erfüllt;
nichts lass meine Andacht stören,
wenn der Brunn des Lebens quillt;
speise mich mit Himmelsbrot,
tröste mich in aller Not.

Liturg/in
„Die Gnade unseres Herr Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit Euch allen.“

Gemeinde
„... und auch mit Dir.“

 

Psalmlesung
Liturg/in
„Wir wollen Verse aus Psalm 36 lesen und beten. Ich bitte Sie dabei die eingerückten Verse zu lesen:
Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.

Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten
deiner Flügel Zuflucht haben!

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Halleluja!

Ehr sei dem Vater und dem Sohn,
dem Heilgen Geist in einem Thron;

der Heiligen Dreieinigkeit
sei Lob und Preis in Ewigkeit.
Amen.

 

Eingangsgebet
Liturg/in
Wir wollen beten:
"Du Gott des Friedens, barmherziger Vater im Himmel:
Manchmal erleben wir Unfrieden und Hass,
ganz in unserer Nähe und manchmal auch bei uns selbst.
Manchmal tragen wir wissentlich oder unwissentlich auch
dazu bei, zu Unfrieden und Streit.
Manchmal gehen wir an der Not von Menschen vorbei,
statt mutig anzufangen, deine Barmherzigkeit für uns an andere Menschen weiterzugeben.
Manchmal sind wir ohne Hoffnung, weil wir uns abgefunden haben mit denen, die nur „Nein“ sagen zu deinem Leben der Fülle.
Manchmal sind wir ohne Hoffnung,  weil wir uns damit abgefunden haben, dass viele Menschen die Welt nur noch verwalten, ohne dass sie die inspirierende Kraft, die deine Schöpfung zum Leuchten bringen könnte, in die Welt tragen.   
Manchmal sind wir ohne Hoffnung, weil die Corona-Pandemie unser Leben immer weiter einschränkt und wir Angst davor haben, dass auch wir daran erkranken könnten. Zu viele Menschen sind schon daran gestorben.
Wir bitten Dich.
Herr, erbarme Dich.“

Gemeinde
„Herr, erbarme Dich.

“Liturg/in
„Christus, erbarme Dich.“

Gemeinde
„Christus, erbarme Dich über uns.  
Amen.“

 

Gnadenzusage
Liturg/in
„Gott hat sich unser erbarmt und er sagt uns dies in seinem Wort. In Psalm 50 heißt es im Vers 6:
„Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkünden, denn Gott selbst ist Richter.“

Gemeinde
"Ehre sei Gott in der Höhe,Frieden auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen.
Amen.

 

Inneres Sammeln
Liturg/in
Wir beten:
„Viele Gedanken bewegen uns.
Wir haben sie hier mit in den Gottesdienst gebracht und dürfen sie vor Dich bringen.
Wieder ist eine Woche vorbei und die Erlebnisse der Woche hallen noch nach in uns.
So wie ich bin, bin ich heute hier in den Gottesdienst gekommen.
Noch beeindruckt von den vielen Erlebnissen, die mich in der vergangenen Zeit bewegt haben.
Die Isolierung im Corona-Lockdown war notwendig. Doch sie hat mir auch zu schaffen gemacht. Ich fühle mich immer noch eingeschränkt durch die noch bestehenden Maßnahmen. Obwohl diese wichtig sind, fällt mir das nicht leicht.
Alles das und noch viel mehr haben wir heute und hier mitgebracht.
Doch wir wollen anhalten und eine Pause einlegen, hier im Gottesdienst.
Hilf uns, dass wir uns jetzt sammeln können.
Lass uns jetzt offen werden für Dich.
Lass uns jetzt Dich erfahren in der Musik und in den Worten, die wir hören.
Amen.

 

 

Schriftlesung
Presbyter/in
Die Lesung für den heutigen Sonntag steht beim Propheten Jesaja. Im Kapitel 55 heißt es in den Versen eins bis fünf:

1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben.
3 Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.
4 Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter.
5 Siehe, du wirst Völker rufen, die du nicht kennst, und Völker, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.
Hallelujah!

Gemeinde
“Lobet den HERRN! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.
Halleluja!“

 

Glaubensbekenntnis
Presbyter/in
Ich möchte Sie einladen, miteinander unseren Glauben zu bekennen:I
ch glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,unseren Herrn.
Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von derJungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt,gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes. Am drittenTage auferstanden von den Toten.
Aufgefahren in denHimmel.
Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters.
Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist; die Heilige ChristlicheKirche;
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Von Musik begleitet meditieren wir nun vor der Predigt über das nächste Lied „Vertraut den neuen Wegen“ mit drei Strophen.
Lied vor der Predigt (meditiert) EG 378, Strophen eins, vier und fünf

 

Predigt zu 1. Korinther 14, 1-12
Liturg/in 

„Strebt nach der Liebe!“
„Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet.“

Der Apostel Paulus sagt direkt zu Beginn des Textes in Kapitel 14 des 1. Korintherbriefs: „Liebe und prophetische Rede, dass ist mir wichtig.“

Was hat es mit „prophetischer Rede“ und was bedeutet „Zungenrede“, von der auch gesprochen wird.

Es sind zwei unterschiedliche Wege durch die wir versuchen, dass wahrzunehmen, was Gott uns sagen möchte.

In der prophetischen Rede erzählt ein Mensch der Gemeinde davon, was er von Gott - im Gebet vielleicht - gehört hat. Gemein-deglieder können das Gesagte mit ihrem Verstand erfassen, darüber nachdenken und versuchen zu verstehen, was Gott ihnen mit seinem Wort sagen will.

Bei der „Zungenrede“ oder auch „Sprachenrede“, äußert ein Mensch für andere sprachlich unverständliche Laute. Der Ver-stand kann das, was er da hört, nicht erkennen. Doch die Men-schen, die diese Laute hören, sie haben vielleicht den Eindruck, da erlebt jemand Gott unmittelbar. Sie denken: „Durch diesen Menschen, da spricht Gott durch den heiligen Geist direkt zu mir.“ Doch die Laute  bleiben dem Verstand unverständlich. Der Inhalt der Mitteilung kann nur erspürt werden.

Stellen Sie sich vor, hier im Gottesdienst würde jemand plötzlich aufstehen und mit ganzem Einsatz und Ausdruck unverständliche Laute von sich geben. Würden wir erkennen, dass Gott da direkt
mit uns spricht oder würden wir heute eher den Notarzt rufen? Wir sind in solchen Dingen nicht geübt, die Botschaft zu erkennen, die uns begegnet.

Vielleicht würden wir das Ereignis abwarten und dann den Men-schen halb erstaunt -  halb entsetzt fragen: „Was war das denn?“ Vielleicht kann er oder sie uns eine gute Antwort geben. Paulus nennt dieses Antworten „Auslegen“. Das meint, dass der erspür-te Inhalt der Zungenrede übersetzt wird in eine für uns direkt erkennbare Sprache. Dann ist unser Verstand auch wieder dabei und wir können uns mit dem Inhalt auseinandersetzen.

Paulus lässt beide Ereignisse, beide Wege, nebeneinander gelten. Doch er verwendet in seiner orientalisch ausführlichen Erzähl-kunst 40 Sätze dafür, der Gemeinde in Korinth zu verdeutlichen, das mit der Zungenrede, das hat Herausforderungen für die Ge-meinde. Die Menschen damals und auch wir heute, wir sind eben nicht besonders geübt darin, den tatsächlich gemeinten Inhalt zu erspüren.

Wenn ein einzelner Mensch für sich ein solches Erlebnis aus einer Zungenrede hat, dann ist das für ihn etwas Besonders - doch nur für ihn allein. Etwas mit dem Verstand zu wissen, dass kann man anderen mitteilen. Das können dann auch andere wissen. Doch die Erfahrung selbst aus einem solchen Erlebnis, die hat man für sich allein.  

Menschen, die eine Zungenrede für sich erleben, denken vielleicht: „Da ist der heilige Geist zu mir gekommen und hat durch mich geredet, deswegen bin ich etwas Besonderes.“ Doch Paulus hält dem in Kapitel 12 entgegen: Wir sind durch einen Geist zu einem Leib getauft. Der Leib hat viele Glieder - eine Nase zum Riechen, ein Ohr zum Hören, Beine zum Laufen und noch viele andere. Doch erst alle zusammen bilden gemeinsam einen Leib. Keines der Glieder ist allein und einzeln wichtiger vor den anderen.

Wie wollen wir damit umgehen, das wir etwas von Gott hören wollen, aber nicht so direkt hören können?

Vielleicht greift diese Art zu fragen zu kurz. Vielleicht lässt sich auch so fragen: Wie sollen wir damit umgehen, dass wir etwas von Gott erfahren wollen, aber diese Erfahrung so unverfügbar für uns ist?

Paulus bietet in Satz 26 verschiedene Wege an. Menschen können solche Erfahrungen machen durch ein Psalmgebet, durch Lehre, prophetisches Reden, eine Offenbarung vielleicht, auch eine Zungenrede und auch durch Auslegung.

Er beschreibt auch ausführlich, wie man in der Gemeinde da-mit umgehen soll. Wird prophetisch oder in Zungen geredet, so braucht es in jedem Fall auch Ausleger dafür. Menschen also, die laut darüber in der Gemeinde nachdenken, was mit den Reden gemeint sein könnte.

Fehlt es gerade bei der Zungenrede an Menschen, die auslegen können, so soll man diese Rede für sich behalten, sonst führt das mehr zu Irritation und Verwirrung, als zur Klarheit in Glaubensfragen.

Paulus ist es wichtig, das bei allen Ereignissen die Gemeinde „erbaut“ wird. „Erbauung“meint, sie soll etwas hören, was sie auch verstehen kann.  Jedes Gemeindeglied hört und kann sich das Gehörte zu eigen machen. Wir würde heute eher sagen, da konstruiert eine Gemeinde gemeinsam eine Glaubenswirklichkeit, was durchaus nicht falsch ist.

Und das Erleben? Diese Frage könnte jetzt auch kommen. Wo bleibt bei Paulus das Erleben Gottes? Alles wird erklärt. Die prophetische Rede wird erklärt. Die Zungenrede wird erklärt. Es wird einfach viel geredet.

Doch wo bleiben die Erfahrungen von Gott, die vor dem Verstehen liegen?

Vielleicht in der Musik?

Seit Martin Luther gibt es in der Liturgie Gemeindelieder, die von allen im Gottesdienst gesungen werden.

In seinem Roman „Schlafes Bruder“ erzählt der Autor Robert Schneider von seiner Romanfigur, dem Organisten Elias Adler. Elias Adler hat in seiner Kindheit eine Gotteserfahrung gemacht hat. Doch davon erzählt er nicht in Worten. Elias Adler spielt so ergreifend auf der Orgel, dass er die Gemeinde miterleben lässt, wie es damals für ihn war, als er  sein Gotteserlebnis hatte. Wer möchte, kann sich diese Musik auf YouTube einmal anhören.

Ähnlich könnte es uns auch mit der Musik von Johann Sebastian Bach im Gottesdienst gehen.

Doch am langen Ende bleibt für uns Menschen doch nur die eigene Erfahrung, zuzulassen, das Wissen über Gott letztlich eben nicht möglich ist.

Vielleicht beschäftigen wir uns auch viel zu sehr mit unserem Wunsch, Gott mit unserem Verstand verstehen oder auch erleben zu wollen.

Vielleicht gibt es noch einen Weg anderen Weg.

Warum ruft Paulus am Anfang des Kapitels aus: „Strebt nach der Liebe!“ und er sagt weiter: „Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.“

Gott zu lieben, den anderen Mitmenschen zu lieben und auch mich selbst zu lieben, diese drei Aufgaben sind so immens groß.

Gott zu lieben, den anderen Mitmenschen zu lieben und auch mich selbst zu lieben, diese Aufgaben sind so grundlegend. Sie stehen vor allem anderen.

Der Verstand redet und diskutiert gerne. Doch wie stehe ich in meiner Beziehung zu Gott und zu meinem Nächsten und zu mir?

„Strebt nach der Liebe!“ ruft Paulus uns zu und so kurz dieser Ausruf ist, so gewaltig groß ist diese Aufgabe für uns.  
Amen

 


Musikmeditation

 

 

Fürbitte

Liturg/in (A Liturg/in, B Presbyter/in)
A Wir wollen nun Fürbitte halten. (Handzeichen)
Guter Gott, wir bitten für Menschen, die sich nach Frieden sehnen und darauf hoffen, dass Schritte zu Waffenruhe und Friedensgesprächen begonnen und auch durchgehalten werden.
B Gestern am Samstag, den 12. Juni war der Welttag gegen Kinderarbeit. Auf der ganzen Welt werden etwa 160 Mio. Kinder täglich als billige Arbeitskräfte eingesetzt.
Guter Gott, wir bitten dich: Komm ihnen zu Hilfe, Gnädige und Mutter aller, damit alle deine Kinder zu ihrem Recht kommen, gerade auch dort, wo sie für unseren Wohlstand und den Profit der Unternehmen arbeiten müssen.
A Wir bitten, dass deine Kirche auf der ganzen Welt deine Stimme hören kann, mit der du selbst die Kinder zu dir rufst; lass gerade uns als deine Gemeinde in der weltweiten Ökumene die
 Seite 7 R Seite 7 LZeichen deuten, die du uns in jedem Kinderleben vor Augen malst, weil du ihnen selbst das Reich Gottes zusprichst,
B Guter Gott, weil du unsere Stärke und unsere Hilfe bist, bitten wir dich:Für alle, die in Angst und Schrecken leben, ganz besonder für die Menschen, die durch menschliche Gewalt oder durch Natur-gewalten ihre Lebensgrundlage und ihr Hab und Gut verloren haben
A Wir bitten dich für Menschen, die in schwierigen Verhandlun-gen stehen. Gib ihnen Einsicht und Weitblick, dass sie ihre Her-ausforderungen gemeinsam bestehen können.
B Wir bitten dich für die Menschen, die erschöpft und abgestumpft sind, für alle, die keine Kraft mehr haben,für alle Abgehetzten und Freudlosen.Wir bitten dich für alle, die einsam und verborgen sind,für die Menschen, die nicht zu sich selbst finden.
A Wir bitten dich für alle, deren Hoffnung zerbrochen ist und die keine Kraft mehr haben, für alle, die keinen Ausweg wissen und daran verzweifeln. Wir bitten dich für alle Unberechenbaren und Verantwortungslosen.
In der Stille der kommenden Minute bringen wir vor dich, was uns für andere Menschen und auch für uns besonders bewegt.
(Stille)
Du Gott kennst unsere Ängste. Du weißt unseren Weg. Du führst uns zum Ziel. Gott, erhöre uns, wenn wir jetzt gemeinsam beten:

Unser Vater im Himmel
geheiligt werde dein Name
dein Reich komme
dein Wille  geschehe
wie im Himmel so auf Erden
unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unserer Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen
denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in  Ewigkeit.
Amen.

Und nun geht in diesen Sonntag und die kommende Woche mit Gottes Segen.
DER HERR SEGNE DICH UND BEHÜTE DICH
DER HERR LASSE SEIN ANGESICHT LEUCHTEN ÜBER DIR UND SEI DIR GNÄDIG
DER HERR ERHEBE SEIN ANGESICHT AUF DICH UND GEBE DIR FRIEDEN

Gemeinde
„Amen.“

 

Mitteilungen
Presbyter/in
Die heutigen Kollekten sind bestimmt für diakonische Aufgaben der Gemeinde und diakonische Aufgaben der EKD.Auch der Besuchsdienst unserer Gemeinde profitiert von Ihrer Kollekte für die Diakonie in unserer Gemeinde, werden doch die Materialien für den Besuchsdienst aus der Diakonie-Kasse gezahlt. Und mit der Kollekte für die Diakonischen Aufgaben der EKD sollen Projekte für mehr Gleichberechtigung in einer vielfältigen Gesellschaft gestärkt werden.

... und nun:
Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am kommenden Sonntag, den 20. Juni mit Pfr. Seim um 9.30 Uhr im Gemeindezentrum Petruskirche und um 11.00 Uhr in der Lichtenplatzer Kapelle.

Wir laden auch herzlich ein zum Jugendgottesdienst mit Diakon Arne Würzbach an diesem Sonntag um 18.00 Uhr, der voraussichtlich online stattfinden wird.

Wir hören jetzt die Musik zum Ausgang.

Musik zum Ausgang


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