Gottesdienst zur Ordination von Arne Würzbach am 24.05.2021
                                                                 Pfingstmontag


Eröffnung / Begrüßung durch Michael Haucke
Weil Gott uns zu sich ruft und in seinen Dienst stellt, darum kommen wir zu
ihm, hören auf sein Wort und tragen es in die Welt. Und so feiern wir diesen
Gottesdienst im Namen Gottes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des
Heiligen Geistes. Amen.
Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat,
der Bund und Treue hält ewiglich
und nicht loslässt das Werk seiner Hände.

 


Liebe Leser*innen, liebe Gemeinde!
Ich freue mich, Sie heute hier in der Lichtenplatzer Kapelle willkommen heißen
zu können, damit wir nun endlich Deine Ordination, lieber Arne, feiern können.
Wie bei den Konfirmationen waren auch für diesen Tag verschiedene Termine
ins Auge gefasst. Zweimal haben wir in der Hoffnung auf bessere Zeiten
verschoben, aber diesbezüglich hatte die Hoffnung uns getrogen. Nun aber
soll es sein: Wir feiern Deine Ordination zum Prädikanten und sind dankbar
dafür, dass Du Deinen Dienst hier in unserer Gemeinde tun willst. Dabei möge
Dich stets das Wort begleiten, das uns für die Pfingsttage mit auf den Weg
gegeben ist. Da heißt es beim Propheten Sacharja 4,6
          Es soll nicht durch Heer oder Kraft,
          sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.
Und mit diesem Wort im Ohr wünsche ich uns allen einen geistreichen und
gesegneten Gottesdienst.

 


Eingangsgebet Pfarrer Michael Seim und Michael Haucke im Wechsel
Phantastischer Gott, voller Geist, voller Kraft,
der Du durch dein Wort zu uns sprichst,
das Leben, Klarheit und Hoffnung schenkt!
Heute kommen wir zu Dir, um auf Dich und Dein Wort zu hören
und um es in unsere Worte zu übertragen.
          Wir danken Dir dafür,
          dass wir heute hier zusammenkommen können!
          Wir danken Dir dafür,
          dass wir heute Arne Würzbach als Prädikant ordinieren können!
          Wir danken Dir dafür,
          dass Du uns begabte und begnadete Menschen zur Seite stellst!
Darum bitten wir Dich: Für Arne,
dass Du ihn stets mit Deinem Wort und Geist begleitest und inspirierst!
Für uns, dass Du uns Ohren und Herzen öffnest für das, was Du willst!
Für unsere Gemeinden, dass Du sie durch diese Zeiten geistvoll begleitest!
Amen

 


Lied: zhue 179 Du bist da, Du bist da


Ordination durch Superintendentin Ilka Federschmidt


Liebe Gemeinde,
in diesem Gottesdienst soll Diakon Arne Würzbach zum Dienst als Prädikant
der Evangelischen Kirche im Rheinland ordiniert werden. Er wird seinen Dienst
schwerpunktmäßig hier in der Evangelischen Kirchengemeinde Unterbarmen
Süd wahrnehmen.
Er ist bereit, sich auf die in unserer Kirche geltenden Bekenntnisgrundlagen zu
verpflichten. Das bedeutet:
Er ist bereit, das Evangelium zu verkündigen, wie es grundlegend bezeugt ist
in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, - wie es ausgelegt ist in
den drei altkirchlichen Glaubensbekenntnissen - sowie in den reformatorischen
Bekenntnisschriften unserer Kirche - und wie es aufs Neue bekannt worden ist
in der Theologischen Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen.


                    Es soll nicht durch Heer oder Kraft,
                    sondern durch meinen Geist geschehen. Sacharja 4,6b

 

Lieber Herr Würzbach, - liebe Schwestern und Brüder,
in der Pfingsterzählung in der Apostelgeschichte macht Gottes Geist den
Jüngern Jesu Beine, und sie laufen raus, mitten unter die Leute in Jerusalem.
Er verleiht ihnen Stimme und Worte über ihre eigene Kraft hinaus. Vor allem
aber weckt er in ihnen den Wunsch zu teilen, was sie mit Jesus erfahren und
von ihm erkannt haben und was über ihr Bitten und Verstehen hinaus geht. Er
lebt und er ist das Leben!
Mit Recht sprechen wir vom „Pfingstwunder“. Denn das alles geschah nicht
durch eigene Kraftanstrengung. Die Freunde Jesu haben es nicht einmal
geplant oder vorbereitet. Da war kein Druck, kein „Muss“. Es geschah… Gott
selber hat sie inspiriert, legte ihnen seine Worte ins Herz und auf die Lippen.

 

Lieber Herr Würzbach, Sie haben mir erzählt von Ihrer Motivation zu ihrer
Aufgabe. Von dem Wunsch, über die Geschichten und Texte in der Bibel zu
reden, die Gedanken dazu weiter zu geben, gemeinsam Entdeckungen darin
zu machen und sie zu teilen. Einen solchen Wunsch in uns zu wecken, das
mag genau die Gabe des Heiligen Geistes sein. Das geschieht nicht durch die
Mobilisierung unserer Kräfte. Es ist ein Geschenk. Unverkrampft, mutig,
fröhlich, lernend, gewissenhaft, gebend und nehmend zu verkündigen: das ist
zuerst und zuletzt Gottes Gabe, so wichtig unsere Ausbildung und unser
Können dafür auch ist. Zu teilen, was wir lieben und wer uns liebt, darum
geht‘s.
Heute berufen wir Sie dazu, diesem Wunsch im Auftrag der Gemeinde mit
bestem Wollen und Vermögen zu folgen. Dass Ihnen die Inspiration dafür
erhalten bleibt und immer wieder geschenkt wird, darum beten wir heute mit
Ihnen. Dass Jesus selber Ihnen durch seinen Geist die rechte Worte und eine
Stimme verleiht, dazu schenke Ihnen Gott seinen Segen!
Amen.

 


Glaubensbekenntnis


Schriftlesungen aus Matthäus 28,18-20 und Jesaja 55,8-11
Ordinationsvorhalt durch Sup’n I. Federschmidt, M. Haucke, Pfr. M. Seim
Liebe Gemeinde,
aus diesen Worten der Heiligen Schrift hören wir, welchen Auftrag und welche
Verheißung Jesus Christus seiner Kirche gegeben hat.
Durch die Taufe seid ihr alle zum Zeugnis und Dienst in der Welt berufen. Der
Erfüllung dieses Auftrags dient alle Arbeit in der Kirche. Christus ruft zu
besonderen Diensten einzelne Glieder der Gemeinde. Ihr braucht sie, sie
brauchen euch.
Lieber Bruder in Christus, lieber Diakon Arne Würzbach,
Du wirst nun ordiniert, das Evangelium von Jesus Christus öffentlich zu
verkündigen, zu taufen und die Feier des Abendmahls zu leiten. Du wirst
berufen, in Gottesdienst, Lehre, Seelsorge und Unterweisung am Aufbau der
Gemeinde mitzuwirken, zum Dienst in der Welt zu ermutigen und die Einheit
der Christenheit zu suchen.

Bei Deinem Dienst stehst Du in der Gemeinschaft aller Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und wirst begleitet von der Fürbitte der Gemeinde. Unsere Kirche
verpflichtet sich, Dir in Deinem Dienst beizustehen. Auch wenn Dich Zweifel
und Enttäuschung anfechten, wenn Dir Verzicht und Leiden auferlegt werden,
gilt Dir die Zusage unseres Herrn Jesus Christus. Er sendet Dich. Er steht zu
seinem Wort und verlässt die Seinen nicht. Er spricht:
          Lass dir an meiner Gnade genügen;
          denn meine Kraft in den Schwachen mächtig. 2 Korinther 12, 9

 


Lieber Bruder Diakon Arne Würzbach,
bist Du bereit, dieses Amt zu übernehmen, so bezeuge es vor Gott und dieser
Gemeinde mit deinem Ja.

Arne Würzbach: Ja, mit Gottes Hilfe.

 


Berufung – Segnung - Sendung
Im Gehorsam gegen den Auftrag, den der Herr seiner Kirche gegeben hat,
und im Vertrauen auf seine Verheißung berufen, segnen und senden wir Dich
zum Dienst im Amt der öffentlichen Verkündigung.


Der Segen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
komme auf dich und bleibe bei dir jetzt und allezeit.
          Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen,
          aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,
          und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen,
          spricht der HERR, dein Erbarmer. Jesaja 54,10
                    Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben.
                    Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;
                    denn ohne mich könnt Ihr nichts tun. Johannes 15,6
          Christus spricht:
          Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Johannes 20, 21b
          Geh hin in Frieden.

 


Lied: 268 Strahlen brechen viele aus einem Licht


Predigt zu Jesaja 40,31 durch Diakon und Prädikant Arne Würzbach


Anmutig schwebt der Adler am blauen Himmel. Ganz ruhig und sicher gleitet
er dahin. Kaum ein Flügelschlag ist nötig, damit er sich in der Luft halten kann.
Ein beeindruckender Anblick.
Der große Greifvogel ist ein Meister des effektiven Flugs. Gut zwei Meter misst
seine Flügelspannweite. Und diese Spannweite führt dazu, dass er auch noch
unter Bedingungen fliegen kann, die jedes kleinere Flugzeug am Boden halten
würden. Mit diesen Flügeln ausgestattet, hebt er selbst unter starken
Turbulenzen vom Boden ab.
Kein Wunder, dass der Adler auch als König der Lüfte bezeichnet wird.
Die Kraft des Adlers verspricht Gott auch seinem Volk Israel. In Jesaja 40,31
heißt es: „Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren
mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln
und nicht müde werden.“ (Jesaja 40,31)
Gott verleiht Flügel.


Und das schien das Volk Israel damals auch nötig zu haben. Sie brauchten
dringend wieder eine Kraft- und Hoffnungsquelle für ihr Leben. Denn ein großer
Teil des Volkes Israel befand sich damals seit knapp 40 Jahren im Exil in
Babylon. Das Volk sehnte sich nach den alten Zeiten zurück. Den Zeiten, in
denen Gott an der Seite des Volkes stand, er sich zeigte und das Volk unter
wirkmächtigen Wundern aus Ägypten herausgeführt und befreit hatte.
Aber das lag nun schon in weiter Ferne. Und schon seit 40 Jahren lebten die
Israeliten im Exil, in der Fremde, nicht im versprochenen, gelobten Land. Und
damit schien auch die Hoffnung auf Gottes Wirken verloren.
„Mein Weg ist dem Herrn verborgen! Mein Gott bemerkt nicht, dass ich Unrecht
leide!“, so lautet die Klage des Volks in Vers 27. Das Volk fühlt sich von Gott
nicht gesehen, nicht beachtet. Gott, der Teilnahmslose, der Gleichgültige?
Warum dieses Leid? Warum sitzen wir hier fest? – so fragen sich die Israeliten.
Festgekettet an dieses fremde Stück Land. Wir möchten zurück in unsere
Heimat, in unser Land und frei sein! Ist das nicht eine riesige Ungerechtigkeit?
Womit haben wir das verdient? Ein Gefühl von Gottverlassenheit. Und damit
verbunden Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit.


Das Gefühl, festzustecken, ich glaube das hatten auch viele im vergangenen
Jahr. Festgekettet an die eigenen vier Wände. Ein Tag wie der andere.
Gefangen im Alltag. Wir möchten doch endlich mal wieder nach draußen,
Freunde und Familie treffen, frei sein! Was hat uns das letzte Jahr nicht alles
abverlangt. Die heutige Situation ist so anders als die vom Volk Israel damals,
und gefühlt doch so ähnlich.
Immerhin, die gesunkenen Fallzahlen lassen mittlerweile wieder hoffen. Aber
trotzdem hat die Zeit der Isolation viel gefordert. Ganz zu Beginn vor allem die
älteren Menschen, die z.B. nicht besucht werden durften. Doch wie sich
mittlerweile abzeichnet, ist auch an den Jüngeren die Zeit nicht spurlos vorbei
gegangen. Die psychischen Beschwerden haben bei Kindern und
Jugendlichen zugenommen, wie die COPSY-Studie jüngst zeigte.
Glücklicherweise zeigt sich zwar, dass die meisten Familien und Kinder gut
durch die Krise kommen. Aber trotzdem gibt es bei vielen Minderjährigen auch
besorgniserregende Entwicklungen. Große Ängste: Angst vor dem Virus und
der Gefahr, sich anzustecken. Angst, eine wertvolle Zeit des Lebens zu
verpassen. Angst vor der Zukunft. Werde ich schulisch alles schaffen? Finde
ich einen Ausbildungsplatz nach meinem Schulabschluss? Was passiert wenn
meine Eltern den Job verlieren? Hoffnung auf eine positive Zukunft sieht
anders aus.
Das lässt natürlich auch uns in der Jugendarbeit darüber nachdenken, was wir
tun können und was wir vielleicht auch versäumt haben. Fühlen sich auch
diese Kinder und Jugendlichen verlassen, allein gelassen, von Gott?


Natürlich beschränkt sich ein Gefühl von Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit
nicht auf die Coronapandemie. Es gibt noch so viele anderen Dinge, die uns
den Mut und die Hoffnung nehmen. Ganz persönliche, private Schicksale, die
uns fassungslos machen und alle Kraft aus uns heraus saugen. Eine schwere
Krankheit und alle Therapien und Heilungsversuche führen ins nichts. Oder der
Verlust eines geliebten Menschen.


„Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln
wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht
müde werden.“ (Jesaja 40,31)
Was für ein Zuspruch, gerade auch in diesen Zeiten.
Auf etwas harren, das bedeutet an etwas festhalten und mit einer inneren
Zuversicht auf etwas hoffen, auch da wo alles so hoffnungslos erscheint.
Und wer seine Hoffnung auf Gott setzt, der wird nicht enttäuscht. Auf jemanden
die Hoffnung setzen, d.h. ich vertraue mich jemandem an, ich bitte jemanden
um Hilfe und somit bin ich nicht mehr alleine. Schon allein das ist ein großer
Trost, zu wissen, man muss nicht alles alleine schaffe. Das schenkt eine innere
Ruhe. Und wenn wir uns bewusst machen, wem wir uns hier anvertrauen, dann
kann wirklich der Blick in eine positive Zukunft geöffnet werden. Denn wir
vertrauen uns dem an, der selber die Quelle der Hoffnung ist.
Das zeigt sich an dem Wunder von Ostern. Als alles so hoffnungslos erschien,
besiegte Gottes Liebe den Tod und wischte die Tränen der Trauer weg.
Das zeigt sich an Pfingsten, dem Fest, das wir heute feiern. Als die
Jüngerinnen und Jünger sich so einsam und gottverlassen fühlten, weil Jesus
in den Himmel aufgefahren war, da durchströmte sie plötzlich Gott mit seiner
Kraft. Da fasten sie neuen Mut, da wurden sie wie von Adlerflügeln getragen.
Auf Gott hoffen, das bedeutet, man muss sich nicht auf die eigene Kraft
verlassen. An die Stelle der eigenen Kraft, tritt die Kraft Gottes, die niemals
müde und matt wird. Eine Kraft, die einen langen Atem hat, weil sie von dem
stammt, der selbst der Atem des Lebens ist. Es ist eine Kraft, die uns trägt mit
Flügeln, wie von einem Adler. Flügel, die wie wir wissen selbst bei Turbulenzen
tragen, in denen menschliche Kräfte versagen und am Boden bleiben.
Gott trägt. Ihm können wir uns anvertrauen. Ihm können wir auch die
anvertrauen, die keine Hoffnung mehr haben. Die Kinder und Jugendlichen,
die Kranken und Trauernden, die Mutlosen. Von Gott kommt Trost und mit ihm
können auch wir selber Trost- und Hoffnungsspender werden.
Und dann kann geschehen, was unmöglich erscheint. Ein von Hoffnung
getragener Flug, wo die Hoffnung auf Gottes Wirken verflogen erscheint.
Anmutig schwebend am blauen Himmel. Ganz ruhig und sicher gleitend. Denn
Gott verleiht Flügel. Amen.

 


Videoeinspielung Florian Kierstein spielt Lighthouse


Fürbitte (Diakon Arne Würzbach, Michael Haucke, Pfr. Michael Seim)
Herr unser Gott,
du schenkst Kraft, die uns belebt und trägt,
auch da, wo wir selber nicht mehr die Kraft haben,
auch nur einen Schritt zu gehen.
          Dein Geist schenkt Trost und Mut,
          auch da, wo uns Trauer und Angst, wie gefangen halten.
                    Du schenkst Lebensatem,
                    auch da, wo unser eigener Atem nicht mehr reicht.
                    Wir danken dir!
Wir danken dir, dass die Waffen
zwischen Israel und der palästinensischen Hamas schweigen,
dass zumindest endlich Ruhe einkehrt.
Wir hoffen, dass die Friedensbemühungen weitergehen und bitten dich:
Schenke beflügelnde Gedanken, die den Frieden stärken.
          Wir bitten dich
          für unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger,
          und für alle anderen, die in ihrem Alltag Diskriminierung und Hass erfahren.
          Schenke Toleranz und Interesse am Anderen,
          dass ein buntes Miteinander möglich wird,
          eine bunte Welt, so wie du sie dir erdacht hast.
          Hilf uns, dort einzutreten und mutig Haltung zu zeigen, wo dies nötig ist.
                    Wir bitten dich für alle Menschen,
                    die von einer schlimmen Krankheit betroffen sind.
                    Wir bitten dich für die Menschen in Indien und an den anderen Orten,
                    wo das Coronavirus so schrecklich wütet.
                    Steh ihnen bei und schenke Heilung, wo Heilung möglich ist.
                    Gib auch den Angehörigen die Kraft, die Krankheit mitzutragen.
Wir denken an all die Menschen, die es in diesen Zeiten so schwer haben.
Ganz besonders denken wir an die Kinder und Jugendlichen.
Schenke ihnen Menschen, die für sie da sind,
die ein offenes Ohr für sie und ihre Probleme haben.
Lass sie spüren, dass du noch so viel Gutes mit ihnen vorhast.
          Wir bitten dich für deine Kirche.
          Lass sie ein Ort sein, an dem Menschen dir begegnen
          und deine Liebe erfahren können.
          Erfülle sie mit deinem Geist.
          Leite uns, damit unsere Schritte in eine positive Zukunft führen.
          Hilf, dass die Gemeinschaft gestärkt aus dieser Zeit hervorgeht.
                    All unsere Gedanken, Bitten und Gebete münden ein in das Gebet, das
                    du uns gegeben hast. Gemeinsam beten wir:

 

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Segen
Jesu Mut beflügele unser Reden.
Gottes Geist stärke unsere Gemeinschaft.
Das Reich Gottes wachse mitten unter uns.
Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig
Der Herr hebe sein Angesicht über uns und gebe uns Frieden.
Amen.

 


Lied: 272 Ich lobe meinen Gott


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