Gottesdienst zum 14.03.2021


Eröffnung / Begrüßung
Weil Gott in seinem Sohn Jesus Christus zu uns kommt, darum kommen wir zu ihm und feiern diesen Gottesdienst im Namen des dreieinen Gottes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Unser Anfang und unsere Hilfe stehen dabei im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat,
der Bund und Treue hält ewiglich
und nicht loslässt das Werk seiner Hände.


Liebe Leser*innen, liebe Gemeinde!
Schön, dass Sie den Weg wieder auf unsere Homepage gefunden habe – oder wir über Ihren Briefkasten oder den Newsletter auch zu Ihnen.
Heute geht es um ein kleines Korn, ein Korn, das ausgesät über Monate hinweg zu einer vollen Ähre heranreifen kann. Aber dazu muss dieses kleine Korn erst zerfallen, damit sich aus ihm ein Keim erheben und in die Höhe wachsen kann. Es muss vergehen, damit etwas Neues entstehen kann.
Mit diesem Vorgang aus der Natur hat Jesus einst sein eigenes Sterben und Auferstehen verglichen, als er seinen Jünger*innen kurz vor seinem Tod sagte:
     Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;
     wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Joh 12,24
Ganz natürlich also, obwohl Sterben und Auferstehen für uns oftmals gar nicht so natürlich scheinen. Aber dazu nachher in der Predigt mehr.

 


Eingangsgebet
Herr, Jesus Christus!
Du bist zu uns in unsere Welt gekommen,
Du hast Freunde gefunden, aber auch Feinde.
Du hast uns neue Lebensmöglichkeiten eröffnet
und uns Dein ganzes Leben geschenkt.
So hast Du uns die Samenkörner Deiner Liebe anvertraut.
Du traust uns zu, dass sie in und durch uns wachsen und reifen
und so reiche Frucht bringen für alle Welt.
Darum bitten wir Dich:
Lass uns ein nahrhafter Boden sein,
auf dem die Samenkörner Deiner Liebe keimen und wachsen
und nach der Ernte andere satt machen können!
Schenk Du uns dazu Deinen Segen! Amen

 


Lied 98,1-3 Korn, das in die Erde, in den Tod …
1) Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 

2) Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 

3) Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 


Psalm 84 (in Auswahl)
Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth!
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar.
     Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
     und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen,
wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
    Sie gehen von einer Kraft zur andern
    und schauen den wahren Gott in Zion.
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen
ist besser als sonst tausend.
    Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause
    als wohnen in den Zelten der Frevler.
Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild;
der Herr gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
    Herr Zebaoth, wohl dem Menschen,
    der sich auf dich verlässt! Amen

 


Predigttext Joh 12,20-24
20Es befanden sich auch einige Griechen unter denen,
die zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, um Gott anzubeten.
21Die gingen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte,
und baten ihn:
»Herr, wir wollen Jesus sehen!«
22Philippus ging zu Andreas und sagte es ihm.
Dann gingen die beiden zu Jesus und berichteten es ihm.
23Da sagte Jesus zu ihnen:
»Die Stunde ist gekommen!
Jetzt wird der Menschensohn in seiner Herrlichkeit sichtbar.
Amen, amen, das sage ich euch:
Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein.
Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.«

 


Predigt
Liebe Gemeinde!
Jetzt, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, der geeignete Moment. Jetzt, jetzt kann gesät werden, damit später reiche Ernte eingefahren werden kann. So in etwa sagt es Jesus in unserem heutigen Predigttext.
Jetzt, jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Aber woran erkennt Jesus ihn?
Jetzt ist der geeignete Moment. Aber wofür überhaupt?

Manchmal muss man warten, sich gedulden, sich Zeit nehmen, um den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, damit etwas gelingt. Das gilt für die Saat wie für die Ernte und selbst beim Brotbacken ist auf Ruhezeiten zu achten, damit der Teig richtig aufgehen und schließlich im Ofen backen kann, und dann muss man es rechtzeitig herausnehmen, damit das Brot nicht doch noch verbrennt. Auch hier ist auf richtige Zeiten zu achten. Das wissen wir, seitdem meine Frau seit einigen Monaten stets selbst frisches Brot backt.


Auch sonst muss man warten, sich gedulden und den geeigneten Moment abwarten, hoffen, dass der Zeitpunkt kommt, an dem man die Gelegenheit beim Schopf packen kann.


In manchem Betrieb werden neue Vorschläge vorzugsweise dann unterbreitet, wenn „der Chef“ gute Laune hat. Dann hofft man auf die Zustimmung zu den eigenen Ideen.
Manches Paar überlegt sich lange, wann denn der richtige Zeitpunkt ist, um für Nachwuchs zu sorgen, damit auch Kinder gut in die weitere Lebensplanung hineinpassen. Auch da wollen sich Paare bisweilen gedulden.
Und derzeit hoffen und warten wir selbst auf den geeigneten Zeitpunkt, wann wir in unserer Gemeinde wieder verantwortet Gottesdienste feiern und uns begegnen können. Auch dafür braucht es das Momentum, den richtigen Augenblick.


Jesus und die Seinen mussten sich offenbar auch gedulden. Denn direkt zu Beginn seines Wirkens sagt er zu seiner Mutter auf der Hochzeit zu Kana:
     Meine Stunde ist noch nicht gekommen. (2,4)
Damals waren kurz zuvor seine ersten Jünger Andreas und Philippus zu ihm gekommen, um mit ihm das Leben zu teilen.
Später sagt Jesus dann zu seinen Brüdern, die ihn drängen, doch zum Laubhüttenfest nach Jerusalem zu gehen:
     Meine Zeit ist noch nicht da. (7,6)
Und nur etwas später hält der Erzähler fest:
     Da suchten sie ihn zu ergreifen; aber … seine Stunde war noch nicht gekommen. (7,30)
Und wieder etwas später heißt es nochmals:
    Niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. (8,20)
Jetzt aber sagt Jesus zu seinen ersten Jüngern, die ihn seither über drei Jahre hinweg begleitet hatten:
    Die Stunde ist gekommen.
Aber woran erkennt Jesus jetzt den geeigneten Moment? Woher weiß er nur, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist?


Johannes erzählt hier, wie einige Griechen kurz vor dem Passahfest zu Philippus kommen und sagen:
     Wir wollen Jesus sehen.
Philippus sagt es wiederrum seinem Bruder Andreas und beide gehen sie zu Jesus, um ihm den Wunsch dieser Griechen mitzuteilen. Sie, die ersten Jünger also kommen mit dieser Nachricht zu Jesus, und es ist fast so, als ob sich hier ein Kreis schlösse, denn diese Griechen kommen also interessiert zu einem jüdischen Fest nach Jerusalem. Das Judentum ist ihnen also nicht fremd. Aber selbst sind sie wohl doch keine Juden und stehen so für die heidnische Welt.
Das heißt: Die heidnische Welt hat also etwas von Jesus gehört und möchte ihn gerne sehen, - ihn selbst. Bisher aber hatte alle Welt Zeichen sehen wollen, Zeichen mit denen sich Jesus als der Sohn Gottes legitimieren sollte, Zeichen mit denen er sich beweisen und darstellen wollte. Das hat sich also geändert: Nun will die Welt Jesus sehen. Und er selbst sagt nur kurze Zeit später von sich:
     Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. (12,45)
- also Gott selbst. Und wenn die Welt jetzt ihn, Jesus, sehen will, und in ihm dann auch Gott selbst sehen und erkennen kann, dann ist eben jetzt der geeignete Moment, dann ist jetzt die richtige Zeit, sich zu zeigen,
    indem der Menschensohn verherrlicht wird,
und also für alle Welt sichtbar wird.

Das aber geschieht auf sonderbare Weise, die Jesus mit dem Vergehen eines Weizenkorns und Auferstehen einer neuen Ähre vergleicht: Er sagt:
     Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt,    

     bleibt es allein;
     wenn es aber erstirbt,
     bringt es viel Frucht.
Es geht also um ein Sterben, um ein Sich-Aufgeben, es geht um ein Sich-Verlieren, es geht um Jesu eigenen Tod. Und für uns ist das eigentlich weit weg von jeder Herrlichkeit. Denn Tod und Sterben haben für uns immer etwas mit Verlust, mit Abschied und Trauer zu tun. Und wenn einer dann noch so stirbt, allein und gefoltert, dann ist das alles andere als herrlich. Entsetzlich ist das!


Jesus stellt für sich aber zwei Alternativen auf:

Wenn ich diesen Weg des Weizenkorns nicht gehe, dann bleib ich allein; dann erfährt niemand von meiner wahren Berufung, von meiner wirklichen Gestalt, erfährt niemand von Gottes Kommen in diese Welt.
Wenn ich aber diesen Weg des Weizenkorns gehe und sterbe, - gerade jetzt, wo mit den Griechen mich alle Welt sehen und erkennen kann, dann …
     … bringt es viel Frucht:
Dann wird die Welt erkennen, dass Gott sich ganz und gar mit dieser Welt und diesem Leben verbindet. Dann wird die Welt erkennen, dass es keine Zeit gibt, in der wir ohne Gott sind, auch nicht im Tod, denn es gibt keine gottverlassenen Zeiten. Dann wird die Welt erkennen, dass Gott sich dieser Welt annimmt und ihr seine Herrlichkeit und seine Liebe verleiht.
Darum war damals der geeignete Zeitpunkt, der rechte Moment, von dem sich die Welt auch heute noch nach 2000 Jahren erzählt und erzählt. Denn auch für uns heute gilt immer noch: Gott lässt uns nicht allein. Er teilt unser Leben, gerade auch in dieser Zeit. Er ist für uns da und begleitet uns. Und mit ihm hoffen und warten wir darum auch wieder auf eine andere Zeit. Amen

 


Lied 79,1-4 Wir danken Dir, Herr Jesus Christ
1) Wir danken dir, Herr Jesu Christ,

dass du für uns gestorben bist

und hast uns durch dein teures Blut

gemacht vor Gott gerecht und gut,


2) und bitten dich, wahr‘ Mensch und Gott,

durch dein heilif fünf Wunden rot:

erlös uns von dem ewgen Tod

und tröst uns in der letzten Not.


3) Behüt uns auch vor Sünd und Schand

und reich uns dein allmächtig Hand,

dass wir im Kreuz geduldig sein,

uns trösten deiner schweren Pein


4) und schöpfen draus die Zuversicht,

dass du uns wirst verlassen nicht,

sondern ganz treulich bei uns stehn,

dass wir durchs Kreuz ins Leben gehn.

 


Fürbitte
Herr, unser Gott!
Mit Dir hoffen und warten wir auf eine andere Zeit,
denn derzeit müssen wir uns offenbar noch gedulden,
bis neues Leben und Gemeinschaft wieder möglich werden.
Darum bitten wir Dich:
Schenk uns Geduld,
und lass den Keim der Hoffnung in uns sprießen,
damit wir uns schon jetzt freuen auf das,
was noch sein und werden wird!
      Herr Jesus Christus!
      Du hast die Liebe mitten in unsere Welt hineingetragen.
      Das hat nicht allen gepasst,
      doch Du hast Dich ganz und gar für uns eingebracht.
      Darum bitten wir Dich:
      Schenk auch uns ein weites offenes Herz,
      und lass den Keim der Liebe in uns gedeihen,
      damit wir die Früchte Deiner Liebe weiterreichen
      und andere davon satt werden können!
Heiliger Geist!
Du trägst die Botschaft Gottes durch alle Zeiten.
Immer wieder neu hast Du Menschen die Kraft Deines Wirkens offenbart
und zum Glauben gebracht.
Darum bitten wir Dich:
Öffne Du selbst uns Geist und Sinn,
und lass den Keim des Glaubens in uns wachsen und reifen,
damit wir anderen von Dir erzählen
und ihnen neue Lebendigkeit schenken können!
      Besonders, Gott, bitten wir Dich für Menschen weltweit,
      die unter ihren Regierungen
      oder unter anderer Verfolgung zu leiden haben:
      Schenk Ihnen sichere Räumen
      und Menschen, denen sie vertrauen!
Wir bitten Dich für die Kinder,
dass sie in Geborgenheit aufwachsen und reifen!
Wir bitten Dich für die Frauen,
dass sie gewaltfrei und gleichberechtigt leben können!
      Besonders, Gott, bitten wir Dich auch heute wieder
      für all die, die derzeit unter Krankheiten zu leiden haben:
      Hilf, dass sie gut versorgt sind!
      Wir bitten Dich für alle, die sich um sie kümmern:
      Schenk ihnen die nötige Kraft,
      ihrer Aufgabe und Verantwortung gerecht zu werden!
      Wir bitten Dich für all ihre Angehörigen:
      Stell ihnen Menschen zur Seite,
      die sie durch diese Zeiten begleiten!

 

 

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.


 

Segen
      Gott segne Dich in den Gezeiten des Lebens!
      Er schenke Dir Frieden im Getümmel der Zeiten!
      Er bewahre Dich vor Kleinglaube und Hoffnungslosigkeit!
      Er zeige Dir Wege, die Du gehen kannst,
und Türen die sich Dir öffnen!
Der HERR segne Dich und behüte Dich!
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig!
Der HERR erhebe sein Angesicht über Dir und gebe Dir Frieden!
Amen

 


Lied 396,1-3 Jesu, meine Freude
1) Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier:

ach wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir!

Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden nichts sonst Liebers werden.


2) Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei.

Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei.

Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sund und Hölle schrecken, Jesus will mich decken.


3) Trotz dem alten Drachen, Trotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu!

Tobe, Welt, und springe; ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh.

Gottes Macht hält mich in acht; Erd und Abgrund muss verstummen, ob sie noch so brummen.

 


Nachspiel

 


Bekanntmachungen
Die Kollekte im Klingelbeutel wäre heute wie in der Passionszeit bei uns üblich für ‚Brot für die Welt‘ bestimmt. Dazu schrieb Alt-Präses Manfred Rekowski:
„Liebe Gemeinde, die Corona-Krise hat viele Menschen verunsichert und geängstigt – weltweit. Die Unterstützung für die Ärmsten der Armen auch im Gesundheitswesen zählt zu den Schwerpunkten der Arbeit von ‚Brot für die Welt‘. Jetzt ist sie besonders nötig. Die Partnerorganisationen von ‚Brot für die Welt‘ verteilen zum Beispiel Seife und Desinfektionsmittel oder klären per Radio und Internet über Ansteckungsrisiken auf.“


Die Kollekte am Ausgang wäre bestimmt für die Bildungsarbeit an den evangelischen Schulen und in den Studierenden Gemeinden.


In diesen Coronazeiten nehmen wir wiederum aus unserer Diakonie-Rücklage je 50,- € pro Kollekte und bitten Sie, entweder uns unter dem Stichwort Diakonie ihre Spende zukommen zu lassen oder online direkt für diese Kollekten zu spenden.


Bleibt mir noch, Sie auf den nächsten Gottesdienst am Sonntag, dem 21. März hinzuweisen. Für diesen Sonntag wird Diakon Arne Würzbach einen Gottesdienst vorbereiten. Sie können davon ausgehen, dass wir Ihnen auch diesen Gottesdienst auf unserer Homepage, als Newsletter oder in Papierform in ihren Briefkästen zugänglich machen.
Ich werde bis zum 25. März in Urlaub sein. Wer in diesen Tagen Hilfe benötigt, wende sich bitte an Diakon Arne Würzbach: Tel.: 97 67 691

 


Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.
Bleiben Sie behütet!                                                                                                                    Ihr Pfr. Michael Seim

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