Gründonnerstag – Tischabendmahl

 

(nach einer Vorlage des Michalisklosters in Hildesheim –

 

Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik)

 

 

 

Zum Gründonnerstag gehört das Abendmahl. Wir können es in diesem Jahr nicht gemeinsam in der Kirche oder im Gemeindezentrum feiern. Aber wir können das zuhause tun. Jeder getaufte Christ, jede Christin, darf das und kann das. Dazu gehört auch das Lesen der Worte zur Einsetzung des Abendmahls.

 

Auch wenn Sie alleine sind, können Sie an diesem Gründonnerstag-Abend Abendmahl feiern und sich im Geiste mit anderen Menschen verbunden wissen. Wir sind sicher: Jesus findet einen Weg, uns zu verbinden und uns nahe zu sein – in Brot und Wein oder Saft, Wort und Liebe.

 

In der online-Version gibt es Lieder zum Anhören und Mitsingen als mp3-Datei direkt im Text zum Anklicken.

 

 

 

 

 

Was brauchen Sie?

 

- Ablaufzettel mit allen Texten (inkl. Liedern), ausgedruckt für alle oder Laptops / Tablets …

 - Vereinbaren Sie, wer jeweils Eine/r: bzw. Ein/e Andere/r: liest.

 - Die in der online-Version eingefügten Lieder sind als Audiodatei abspielbar vom Smartphone oder Laptop. Sie kommen schon zurecht.

 - Ein oder zwei Kerzen und ein Kreuz wären schön und eine Bibel in der Mitte.

 

 Vorbereitung

 

Decken Sie den Tisch, vielleicht auch mit einer besonders schönen Tischdecke. Suchen Sie schönes Geschirr. Schneiden Sie ein wenig Brot auf und öffnen Sie eine Flasche Wein oder Traubensaft und stellen Sie für jeden und jede ein Glas oder einen Becher hin.

 Auch andere Speisen sollen mit auf dem Tisch stehen: z. B. Käse und Gemüse und Salz. Das war damals auch so.

 Machen Sie sich selbst bereit. Sie essen mit Jesus zu Abend.

 

 Eröffnung

 

Eine*r in der Hausgemeinschaft liest vor oder allein lesen

 

Eine/r:

 

Die Glocken läuten und rufen zum Gebet. Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

 Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten. In unserem Glauben.

 Gott ist da – in Gefahr, in Bewahrung, in Dankbarkeit.

 Wir feiern diesen Gründonnerstag im Namen des dreieinen Gottes.

 Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Alle: Amen

 

Eine/r: Unser Anfang und unsere Hilfe stehen im Namen des Herrn,

 

Alle: der Himmel und Erde gemacht hat,

 

Eine/r: der Bund und Treue hält ewiglich,

 

Alle: und der niemals loslässt das Werk seiner Hände!

 

 Eine/r:  Heute ist Gründonnerstag. Wir erinnern uns:

 Jesus hat sich da zum letzten Mal mit seinen Freunden getroffen. Ein Abschied mitten im Passionsgeschehen, bevor sie ihn gefangen genommen haben. Jesus und seine Jünger sitzen an einem Tisch.

 

Ein/e Andere/r:

 Und wir sind mitten in unserem Passionsgeschehen. Im Leiden dieser Welt, in der Bedrohung durch das Virus, mit der Hoffnung auf Leben, auf ewiges Leben. Auch wir sitzen an einem Tisch. An seinem Tisch.

 

 

 

Der Spruch für den heutigen Tag steht in Psalm 111,4:

Gott selbst hat alles dafür getan,

 dass seine Wunder nicht in Vergessenheit geraten.

 Gnädig und barmherzig ist der HERR!

 

 

Lied: Ich lob meinen Gott (eg 272)

 

1. Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.

 Erzählen will ich von all seinen Wundern und singen seinem Namen.

 Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 

 

2. Ich singe meinem Gott von ganzem Herzen.

 Erzählen will ich von all seiner Liebe und preisen seine Gnade.

 Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 

 

3. Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen.

 Erzählen will ich, dass er alle Menschen in seinen Händen trägt.

 Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 

 


Eine/r:

 

Der Tisch ist gedeckt. Brot und Wein (Traubensaft), Käse und Gemüse, Salz.

 

So ähnlich war das vor 2000 Jahren bei Jesus und seinen Jüngern. Sie feierten zusammen das Passafest. Sie erinnerten sich an die Nacht in Ägypten, als Israel aus seiner Gefangenschaft auszog.

 

Jesus war ein Mensch wie wir. Er hatte viel erlebt. Er hat sich eingesetzt für die Kranken, für die Kinder, für Leute mit schlechtem Ruf.

 

Auch wir haben uns in den letzten Tagen eingesetzt für andere, auf vieles verzichtet. Und wir haben viel Zuwendung bekommen.

 

Das ist Grund zum Danken und zum Weiterbeten.

 

 Ein/e Andere:

 

Lasst uns beten:

 

Jesus Christus!!

 Ich bin hier. Und du bist auch hier.

 Ich bete zu dir, und weiß: Ich bin verbunden:

 mit dir und mit anderen, die zu dir beten,

 genau jetzt, genau so, heute am Gründonnerstag,

 in der Erinnerung an das letzte Mal,

 als Du mit Deinen Jüngern zusammen warst.

 Wir erinnern uns an Dein letztes Mahl mit ihnen.

 Jesus, ich bin hier. Und Du bist auch hier.

 Das genügt.

 Und ich bringe dir alles, was ist.

 

Stille

 

Höre auf unser Gebet.

 Amen.

 

 

 

 


Alttestamentliche Lesung aus 2. Mose 12 (zugleich Predigttext)

 

1 Noch in Ägypten sagte der HERR zu Mose und Aaron:

 2 »Dieser Monat soll für euch von nun an der erste Monat des Jahres sein.

 3 Richtet den Israeliten aus:

 Am 10. Tag dieses Monats soll jeder für seine Familie ein Lamm auswählen.

 4 Wenn eine Familie zu klein ist, um ein ganzes Lamm zu essen,

 soll sie sich mit ihren nächsten Nachbarn zusammentun.

 Dann sollen alle, die zur Gemeinschaft der Israeliten gehören,

 die ausgewählten Lämmer in der Abenddämmerung schlachten.

 7 Sie sollen etwas vom Blut der Tiere in einer Schale auffangen

 und es an die Pfosten und den oberen Türbalken der Häuser streichen,

 in denen sie das Lamm essen.

 8 Noch in derselben Nacht müssen sie das Fleisch über dem Feuer braten. Dazu sollen sie bittere Kräuter essen

 und Brot, das ohne Sauerteig gebacken ist.

 Lasst nichts bis zum nächsten Morgen übrig,

 sondern verbrennt das restliche Fleisch!

 11 Beeilt euch beim Essen!

 Ihr sollt für die Reise angezogen sein,

 Schuhe tragen und eure Wanderstöcke in der Hand halten.

 So feiert ihr das Passahfest – ein Fest für mich, den HERRN.

 12 In dieser Nacht werde ich durch Ägypten gehen

 und in jeder Familie den ältesten Sohn töten

 und auch jedes erstgeborene männliche Tier.

 Ich werde mein Urteil an allen Göttern Ägyptens vollstrecken,

 denn ich bin der HERR!

 13 Das Blut an den Türpfosten eurer Häuser aber wird ein Zeichen sein,

 das euch schützt. Wenn ich das Blut sehe, will ich euch verschonen.

 Ich werde die Ägypter strafen, doch an euch wird das Unheil vorübergehen.

 14 Das sollt ihr niemals vergessen!

 Darum feiert jedes Jahr an diesem Tag ein Fest für mich, den HERRN!

 Dies gilt jetzt und für alle kommenden Generationen.«

 

 

Lied: When Israel was in Egypt's Land

 

1. When Israel was in Egypt‘sland, let my people go,

 opressed so hard they could not stand, let my people go.

 Refrain: Go down, Moses, way down in Egypt’sland,

 tell old Pharao: Let my people go.

 

 


2. “Thus spoke the lord”, bold Moses said, let my people go,

“if not I’ll smite your first born dead”, let my people go.

 Refr. Go down, Moses, way down in Egypt’sland,

 tell old Pharao: Let my people go.

 

 

 

3. “No more shall they in bondage toil”, let my people go,

 “let them come out with Egypt’s spoil”, let my people go.

 Refr. Go down, Moses, way down in Egypt’sland,

 tell old Pharao: Let my people go.

 

 

 

4. The Lord told Moses what to do, let my people go,

 to lead the children of Israel through, let my people go.

 Refr. Go down, Moses, way down in Egypt’sland,

 tell old Pharao: Let my people go.

 


 

 

Liebe Gemeinde!

 

Der Stärkung bedurften sie damals, die Israeliten, kurz vor ihrem Auszug aus Ägypten und vor dem Weg in die Wüste, in eine noch ungewisse Zeit.

 

Gestern am Sederabend, dem Auftakt des Passahfestes, haben sich unsere jüdischen Geschwister daran erinnert. In ihren Familien haben sie am Tisch gesessen und sich der schwierigen Zeiten unter der Unterdrückung erinnert. Vor allem aber haben sie sich an dieses stärkende Mahl, an Gottes bewahrende Weisung und an die Befreiung aus der Knechtschaft erinnert.

 

Gestärkt haben sie sich vor dem Weg in die Wüste mit Essen und Trinken. Gestärkt wurden sie auch durch die Gemeinschaft in ihren Häusern, die sie noch nicht verlassen durften. Gestärkt wurden sie durch das Bewusstsein: Sie sind nicht allein. Sie gehen nicht allen, denn Gott geht mit ihnen aus der Knechtschaft in die Freiheit, aus den Häusern durch die Wüste in eine neue Zeit.

 

„Das“, so war ihnen gesagt worden, „Das sollt ihr nie vergessen!“ Und so haben sie gestern diesen Sederabend in der Erinnerung an die alte Zeit und in der Hoffnung auf eine neue Zeit gefeiert.

 

 

Der Stärkung bedurften sie damals, die Jünger Jesu, kurz vor seiner Gefangennahme und Verurteilung, kurz bevor eine Zeit der Ungewissheit und Sorge auf sie zukommen sollte.

 

Mit Jesus haben sie dieses Passah gefeiert. Sie haben sich der Unterdrückung erinnert und mit Jesus auf das Kommen einer neuen Zeit gehofft. Doch Jesus sagt ihnen nun, dass dies ihr letztes gemeinsames Mahl sei, dass einer von ihnen ihn selbst verraten würde, und dass gerade er selbst sein Leben gibt für sie und alle Welt.

 

Gestärkt haben sie sich mit Essen und Trinken. Gestärkt wurden sie auch durch die Gemeinschaft im Freundeskreis, der ihnen zu einer neuen Familie geworden war. Gestärkt wurden sie auch durch das Bewusstsein: Sie sind nicht allein. Jesus ist da und hat versprochen, sich für sie einzusetzen, ganz und gar. Und: Er würde dereinst wieder auf sie warten und sie empfangen bei Gott selbst in einer ganz anderen kommenden Welt.

 

„Das“, so hat er selbst ihnen gesagt, „das tut zu meinem Gedächtnis.“ Und in diesem Bewusstsein feiern wir heute an Gründonnerstag dieses Abendmahl.

 

 

Denn der Stärkung bedürfen wir auch heute in unseren Häusern und teilweise getrennten Familien. Der Stärkung bedürfen wir gerade in der Zeit der Ungewissheit, in der Zeit, in der wir noch nicht wissen, wie es nach diesen Ostertagen weitergehen wird, mit uns, mit unserer Gemeinschaft, mit unserer Gesellschaft.

 

Heute sitzen wir an unseren Tischen und erinnern und an Jesu letzte Mahl. Heute sitzen wir an unseren Tischen zuhause mit anderen oder allein, aber jedenfalls nicht in der Gemeinschaft des sonst üblichen Tischabendmahls. Heute sitzen wir an unseren Tischen und vermuten, dass es auch für uns noch ein Stück in eine Wüstenzeit geht.

 

Darum wollen auch wir uns stärken mit Essen und Trinken, mit Brot und Traubensaft oder Wein, und mit all dem, was wir uns sonst noch vorbereitet haben. Und gestärkt dürfen auch wir uns wissen, durch das Bewusstsein: wir sind nicht allein. Da sind Menschen, die sorgen sich um und helfen uns. Da sind Menschen, die denken an uns und schicken einen lieben Gruß. Und da sind Menschen, die sitzen wie wir jetzt rund um einen Tisch, verbunden und getragen in dem Bewusstsein, dass er selbst, Jesus Christus, mitten unter uns wohnt, gerade auch in dieser Zeit. Er ist unser Nachbar und unser Tischgenosse, und wir dürfen darauf vertrauen: Was immer passieren mag: Er ist mit uns dabei. Und er hat versprochen, sich für uns einzusetzen, ganz und gar.

 

So wollen wir diesen Abend und dieses Abendmahl genießen und feiern. Wir fühlen uns dabei verbunden, mit Menschen in unserer Nachbarschaft, in unserer Gemeinde, mit unseren Familien. Und wir dürfen darauf vertrauen: auch für uns geht es durch diese Wüstenzeit hinein in eine neue verheißungsvollere Zeit.

 

 

 

 

 

Apostolisches Glaubensbekenntnis:

 

Ich glaube an Gott, den Vater,

 den Allmächtigen,

 den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 Und an Jesus Christus,

 seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

 empfangen durch den Heiligen Geist,

 geboren von der Jungfrau Maria,

 gelitten unter Pontius Pilatus,

 gekreuzigt, gestorben und begraben,

 hinabgestiegen in das Reich des Todes,

 am dritten Tage auferstanden von den Toten,

 aufgefahren in den Himmel;

 er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;

 von dort wird er kommen,

 zu richten die Lebenden und die Toten.

 Ich glaube an den Heiligen Geist,

 die heilige christliche Kirche,

 Gemeinschaft der Heiligen,

 Vergebung der Sünden,

 Auferstehung der Toten

 und das ewige Leben. Amen.

 

 

Lied: Ich bin das Brot

 

1. Ich bin das Brot, lade euch ein. So soll es sein, so soll es sein!

 Brot lindert Not, brecht es entzwei. So soll es sein, so soll es sein!

 Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison.

 

 2. Ich bin die Quelle, schenk mich im Wein. So soll es sein, so soll es sein!

 Schöpft aus der Fülle, schenkt allen ein. So soll es sein, so soll es sein!

 Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison.

 

 

3. Nehmt hin das Brot, lade euch ein. So soll es sein, so soll es sein!

 Wenn ihr das tut, will ich bei euch sein. So soll es sein, so soll es sein!

 Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison.


Abendmahlsliturgie

 

Betrachtung von Brot und Wein(-Traubensaft)

 

Eine/r:

 Auf unserem/meinem Tisch liegt Brot.

 Wir brauchen Brot zum Leben. Brot macht satt.

 Es erinnert uns an Jesus. Er hat gesagt: Ich bin das Brot des Lebens.

 

Auf unserem/meinem Tisch steht Wein-(Traubensaft).

 Wir genießen ihn. Er schmeckt nach der Freundlichkeit Gottes,

 der uns und alles geschaffen hat.

 Heute erinnern wir uns, wie es damals war.

 

 Ein/e andere/r:

 Es war Nacht. Jesus saß mit seinen Freunden am Tisch.

 Er feierte mit ihnen Passa. Das ist ein jüdisches Fest. Ein Fest der Befreiung. Er nahm das Brot und brach es. Er dankte Gott. Dann sagte er zu seinen Jüngern:

 Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird;

 solches tut zu meinem Gedächtnis.

 

Gemeinsam essen wir das Brot und sprechen miteinander beim Essen:

 

Alle: Das Brot des Lebens, Christus für dich (für mich).

 

Ein/e andere/r:

 Danach nahm Jesus den Becher. Er dankte Gott dafür. Jesus sagte:

 Nehmt und trinkt. Das bin ich für euch. Das bin ich für alle Menschen.

 Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

 das für Euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden;

 solches tut, so oft ihr daraus trinkt zu meinem Gedächtnis.

 

Gemeinsam nehmen wir /nehme ich den Becher und spreche/n:

 

Alle: Der Kelch des Heils, Christus für dich (für mich).

 

Es folgt eine Mahlzeit, bei der wir gemeinsam essen und trinken.

 

Lieder können angestimmt und Geschichten vom Essen, Teilen oder Angst-Vertreiben erzählt werden. Biblische Mahl-Geschichten können aus der Bibel gelesen werden (z.B. 1. Mose 18,1-10, Jesaja 25,6-9 oder Lukas 19,1-10). Auch die Geschichte von der Fußwaschung aus Joh 13 passt gut. Sie ist das Evangelium des Tages.

 

 

 

Dank und Fürbitten:

Gott!

 Wir sind verbunden.

 Als Menschen mit Menschen.

 Als Glaubende miteinander.

 Als Glaubende und Menschen mit dir.

 Wir danken dir –

 In Brot und Wein haben wir deine Kraft gespürt.

 Du bist uns nahe gekommen.

 Wir denken an alle, die wir lieben.

 Wie gerne würden wir die Ostertage zusammen verbringen.

 Wir denken an sie.

 Was tun sie gerade.

 Stille.

 

 Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

 Stille.

 

Wir denken an alle Kranken.

 Besonders an diejenigen in Krankenhäusern und in Alten- und Pflegeheimen,

 die keinen Besuch haben können.

 

Stille.

 

Wir denken an alle, die helfen.

 In Pflegeheimen, in den Häusern und überhaupt.

 Sie setzen ihre Kraft und ihre Gaben ein für andere.

 

Stille.

 

Gott!

 Wir sind deine Menschen.

 Wir sind miteinander verbunden.

 Atmen die Luft deiner Schöpfung.

 Beten zu dir in allem, was ist.

 Beten zu dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:

 

 

Unser Vater im Himmel,

 geheiligt werde dein Name.

 Dein Reich komme.

 Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

 Unser tägliches Brot gib uns heute,

 und vergib uns unsre Schuld,

 wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

 Und führe uns nicht in Versuchung,

 sondern erlöse uns von dem Bösen.

 Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

 Amen.

 

 

 

 

 

Lied: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott (eg 171)

 

 1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,

 sei mit uns auf unseren Wegen.

 Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen,

 sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen

 

 2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,

 sei mit uns in allem Leiden.

 Voll Wärme und Licht, im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten,

 voll Wärme und Licht, im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten.

 

3. Bewahre uns Gott, behüte uns Gott,

 sei mit uns durch deinen Segen.

 Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen,

 dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen.

 



Sendung (falls zwei da sind oder mehr im Wechsel)

 

Einer:

Geh durch diese Nächte und Tage,

 komme, was da wolle.

 

Eine andere:

 

Geh gestärkt, satt in der Seele und frei im Geist.

 Wenn es Nacht wird, erinnere dich:

 Der das Brot des Lebens teilte, geht mit.

 

 Segen

 

Hände öffnen und laut sprechen:

 Gott segne uns und behüte uns.

 Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

 Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen

 


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Gottesdienst mit TischAbml 9.IV.20 - onl
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